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Medizinische Klinik - Intensivmedizin und Notfallmedizin
Journal Prestige (SJR): 0.176
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ISSN (Print) 2193-6218 - ISSN (Online) 2193-6226
Published by Springer-Verlag Homepage  [2658 journals]
  • Management der dekompensierten Leberzirrhose in der klinischen Akut‑,
           Notfall- und Intensivmedizin

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      Abstract: Zusammenfassung Eine akute Dekompensation ist bei Patienten mit Leberzirrhose durch das Auftreten von Aszites, einer gastrointestinalen Blutung, einer hepatischen Enzephalopathie oder einer bakteriellen Infektion charakterisiert. Sie geht oftmals mit weiteren extrahepatischen Organdysfunktionen einher, in deren Folge eine akutmedizinische Versorgung notwendig werden kann. Kritisch kranke Patienten mit dekompensierter Leberzirrhose weisen ein hohes Mortalitätsrisiko auf. Daher sind im Zuge der akutmedizinischen Versorgung, neben spezifischen Maßnahmen zur Behandlung begleitender Organkomplikationen, insbesondere die rasche Identifikation und Therapie des auslösenden Ereignisses der Dekompensation (z. B. Infektion, Blutung, Medikamente) essenziell. So kann die Prognose der Patienten verbessert und die Entstehung eines akut-auf-chronischen Leberversagens (ACLF) verhindert werden.
      PubDate: 2021-10-12
       
  • Einsatz von Albumin

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      Abstract: Zusammenfassung Die Saline vs. Albumin Fluid Evaluation (SAFE) Studie hat gezeigt, dass der Einsatz von Albumin als Infusionslösung im Bereich der Volumentherapie fast überall sicher ist. Eine Ausnahme stellt hypoonkotisches Albumin beim Schädel-Hirn-Trauma dar. Während für Patientinnen und Patienten mit Leberzirrhose klare Indikationen existieren, fehlen für andere Einsatzgebiete noch große Studien, die einen klinisch relevanten Vorteil jenseits der hämodynamischen Wirksamkeit zweifelsfrei zeigen konnten und damit einen breiteren Einsatz rechtfertigen würden. Bei der „Large-volume“-Parazentese, der spontanen bakteriellen Peritonitis, aber auch beim hepatorenalen Syndrom ist der Einsatz von Albumin aufgrund eines klinischen Benefits in randomisierten kontrollierten Studien klar empfohlen und etabliert. Beim septischen Schock kann ein Einsatz von Albumin in Erwägung gezogen werden, wobei sich zwei große Studien zu dieser Fragestellung in Deutschland und Italien noch in der Rekrutierungsphase befinden. Für viele Einsatzgebiete in der Volumentherapie gilt, dass Albumin vor allem dann eingesetzt werden kann, wenn andere Maßnahmen zur hämodynamischen Stabilisierung bereits ausgeschöpft sind. Das gilt sowohl für die Volumengabe bei Hypovolämie als auch für das konservative Volumenmanagement einschließlich der sog. Deresuscitation-Phase. Inwieweit die Korrektur einer ausgeprägten Hypoalbuminämie durch Gabe von exogenem Albumin auch das schlechtere Outcome solcher Patientinnen und Patienten verbessert, ist ebenfalls Teil laufender Studien. Auf dem Weg zu einem Mehr an individualisierter Therapie kann in Zukunft die Hypoalbuminämie bei Entscheidungen für oder gegen einen Einsatz von intravenösen Albuminlösungen in der Volumentherapie eine wichtige Rolle einnehmen.
      PubDate: 2021-10-07
       
  • Erratum zu: Mit dem Rettungsdienst direkt in die Arztpraxis – eine
           wirkungsvolle Entlastung der Notaufnahmen'

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      PubDate: 2021-10-04
       
  • „Intravasal trocken – Gewebe voll“: interstitielles Ödem und
           Volumenmanagement in der Intensivmedizin

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      Abstract: Zusammenfassung In der zweiten Phase der Schocktherapie liegt regelmäßig eine Flüssigkeitsüberladung mit Ödemen vor, die nicht nur die Haut und Bindegewebe betreffen, sondern auch Organfunktionen u. a. der Nieren, Lunge und Leber beeinträchtigen. Neue Erkenntnisse zum revidierten Starling-Prinzip und der endothelialen Glykokalyx haben Implikationen für eine adäquate Flüssigkeitstherapie in der zweiten Phase der Sepsis. Die Diagnose einer Flüssigkeitsüberladung sowie eine sachgerechte Diuretika- oder Ultrafiltrationstherapie sind Schwerpunkte eines „Late goal-directed fluid removal“-Managements.
      PubDate: 2021-10-04
       
  • Diagnose auf den zweiten Blick

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      PubDate: 2021-10-01
       
  • Handlungsalgorithmus: Synkope

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      PubDate: 2021-10-01
       
  • „Patient self-inflicted lung injury“ (P-SILI)

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      Abstract: Zusammenfassung Die Etablierung der unterstützten Spontanatmung gilt allgemein als eine vorteilhafte und wenig gefährdende Phase der Beatmungstherapie. Allerdings geben neuere Erkenntnisse Hinweise auf eine potenzielle Schädigung durch exzessive Spontanatembemühungen vor allem bei akuter Lungenschädigung. Das Syndrom wird unter dem Begriff „patient self-inflicted lung injury“ zusammengefasst. Ärzte, Pflegepersonen und Atmungstherapeuten sollten für diese Thematik sensibilisiert werden. Parameter, die mittels Ösophagusdruckmessung oder einfacher Manöver am Respirator bestimmt werden können, sind bei der Entscheidung zur Durchführung und zur Überwachung von Spontanatmung auch in den akuten Phasen der Lungenschädigung hilfreich. Weiterhin gibt es im Umgang mit hohem Atemantrieb oder erhöhter Atemanstrengung therapeutische Möglichkeiten, diesen zu begegnen.
      PubDate: 2021-10-01
       
  • Förderung der Organspende auf der Intensivstation

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      Abstract: Zusammenfassung Wir berichten über Entwicklung und Umsetzung eines Maßnahmenkatalogs, mit dem wir die Anzahl der durchgeführten postmortalen Organspenden in unserem Klinikum innerhalb von 5 Jahren von 2 auf 10 postmortale Spenden pro Jahr erhöhen konnten.
      PubDate: 2021-10-01
       
  • Langzeitergebnis nach akutem dialysepflichtigem Nierenversagen auf einer
           internistischen Intensivstation

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      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Das akute dialysepflichtige Nierenversagen („dialysis-requiring acute kidney injury“ [AKI‑D]) ist eine häufige und schwerwiegende Komplikation bei intensivmedizinisch behandelten Patienten. Fragestellung Im Rahmen dieser Studie sollte untersucht werden, welchen Einfluss ein AKI‑D auf die Sterblichkeit von Intensivpatienten besitzt, bei welchem Anteil der überlebenden Patienten auch bei Entlassung noch ein Nierenersatzverfahren benötigt wird und wie sich dies auf die Langzeitmortalität und die längerfristige Notwendigkeit einer Dialysetherapie auswirkt. Material und Methoden Auswertung von 118 Patientenfällen mit AKI‑D zwischen November 2016 und Dezember 2017 auf einer internistischen Intensivstation am Universitätsklinikum Tübingen. Die Dialysefreiheit zum Entlasszeitpunkt und die 1‑Jahres-Mortalität wurden als primäre Endpunkte definiert. Den sekundären Endpunkt stellte die Dialysepflichtigkeit nach 18 Monaten dar. Ergebnisse Die Krankenausmortalität der Patienten mit AKI‑D betrug 45,8 % (54/118). Von den 64 überlebenden Patienten mit AKI‑D waren 41 (64,1 %) zum Zeitpunkt der Entlassung nicht mehr auf ein Nierenersatzverfahren angewiesen. Im Vergleich dazu war die 1‑Jahres-Mortalität bei den 23 (35,9 %) Patienten, bei denen zur Krankenhausentlassung noch eine Dialysepflicht bestand, signifikant höher (24,4 % vs. 60,9 %, p = 0,004). Eine Dialysepflichtigkeit 18 Monate nach Krankenhausentlassung bestand bei 7 Patienten (10,9 %). Zu diesem Zeitpunkt waren überwiegend noch Patienten von einer Dialyse abhängig, bei denen bereits zum Entlasszeitpunkt ein Nierenersatzverfahren notwendig war (71,4 % vs. 7,1 %, p = 0,001). Schlussfolgerungen Schwere AKI-Episoden, bei denen ein Nierenersatzverfahren auf einer Intensivstation notwendig wird, sind auch 1 Jahr bzw. 18 Monate nach Entlassung mit einer erhöhten Mortalität bzw. einer anhaltenden Dialysepflichtigkeit assoziiert.
      PubDate: 2021-10-01
       
  • Zusammenarbeit von Intensivmedizin und Palliativmedizin

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      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Intensivmedizin und Palliativmedizin kann die Versorgungsqualität verbessern. Das Ausmaß dieser Zusammenarbeit ist aber bisher kaum untersucht. Ziel der Arbeit Es sollten die angebotenen und in Anspruch genommenen palliativmedizinischen Unterstützungsangebote auf den Intensivstationen deutscher onkologischer Spitzenzentren erfasst werden. Material und Methoden Durchgeführt wurde eine quantitativ-qualitative, deskriptive Umfrage an den 16 von der Stiftung Deutsche Krebshilfe geförderten Zentren. Die im quantitativen Teil erfragten Häufigkeiten werden als Mittelwert und Median mit den jeweiligen Streumaßen dargestellt, während die im qualitativen Teil erhobenen Triggerfaktoren mit einer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden. Ergebnisse Von Juli bis August 2017 konnten Angaben aus 15 von 16 onkologischen Spitzenzentren (94 %) erfasst werden. Im Jahr 2016 wurden im Median 33 Intensivpatienten (Min. 0, Max. 100) palliativmedizinisch vorgestellt und 9 Patienten (Min. 1, Max. 30) auf eine Palliativstation verlegt. Regelmäßige intensivmedizinisch-palliativmedizinische Visiten sowie ein Screening-Tool zur Einbindung der spezialisierten Palliativmedizin sind an zwei onkologischen Spitzenzentren implementiert. Anhand von 23 genannten Triggern, die auf der Intensivstation eine palliativmedizinische Mitbehandlung ausgelöst haben, lassen sich nach qualitativer Analyse die drei Kategorien „Entscheidung und Einstellung des Teams“, „Zustand des Patienten“ und „Wunsch von Patienten und Angehörigen“ ableiten. Diskussion Trotz eines verfügbaren Angebots werden palliativmedizinische Ressourcen in den intensivmedizinischen Abteilungen der onkologischen Spitzenzentren immer noch selten genutzt. In die tägliche Routine integrierte Angebote wie Screening-Tools oder gemeinsame Visiten könnten die Ausnutzung der angebotenen palliativmedizinischen Ressourcen erhöhen und die Versorgungsqualität verbessern.
      PubDate: 2021-10-01
       
  • Krankheitsspektrum von Gästen und Angestellten in der gehobenen
           internationalen Resorthotellerie einer tropischen Stranddestination

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      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Untersuchungen zum reiseassoziierten Krankheitsspektrum von Reiserückkehrern stützen sich auf eine umfassende Datenbasis. Das zu erwartende Krankheitsspektrum im Strandurlaub und die daraus noch während der Reise auftretenden Konsultationsgründe sind jedoch kaum untersucht. Methoden Alle Konsultationen der Hotelärzte eines großen internationalen 5‑Sterne-Resorts auf einer Malediveninsel wurden in einem Zeitraum von einem Jahr ausgewertet. Ergebnisse Rund 6 % der Gäste nahmen medizinische Hilfe in Anspruch. Meerwasserbedingte Otitis externa und z. T. schwerster Sonnenbrand waren dabei Hauptkonsultationsgründe der Gäste aller Altersgruppen. Die Angestellten präsentierten sich mit über 20 % aller Konsultationen am häufigsten mit grippalen Infekten – eine Entität, die bei den Gästen in nur 7 % aller Konsultationen beklagt wurde. Gastroenteritiden traten im Gegensatz zu vorhandenen epidemiologischen Daten wenig auf und waren häufig ebenfalls meerwasserassoziiert. Auffällig häufig traten allergische Reaktionen in beiden Gruppen auf – insbesondere bei Gästen war die Rate mit 7 % mehr als doppelt so hoch im Vergleich zur Angestelltenpopulation. Eine relevante Zahl an Kontakten mit Insekten und Meeresorganismen führte ebenfalls zu medizinischen Konsultationen, ebenso vereinzelte Ertrinkungsunfälle. Schlussfolgerung Trotz internationalen 5‑Sterne-Niveaus ist die Wahrscheinlichkeit von Erkrankungen der Hotelgäste im Strandurlaub mit Notwendigkeit medizinischer Konsultationen gegeben. Allerdings stellen umwelt- und aktivitätsbedingte Faktoren die Hauptkrankheitsursachen.
      PubDate: 2021-10-01
       
  • Hypo- und Hypernatriämien auf der Intensivstation

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      Abstract: Zusammenfassung Hypo- und Hypernatriämien sind bei intensivmedizinischen Patienten sehr häufig und stehen in engem Zusammenhang mit Volumenstörungen und dem Volumenmanagement auf der Intensivstation. Sie sind mit einer längeren intensivstationären Verweildauer und einer deutlich erhöhten Mortalität assoziiert und ihre Behandlung ist komplexer, als es auf den ersten Blick scheint. Hyponatriämien werden anhand von Tonizität und Volumenstatus differenziert. Bei hypertonen und isotonen Hyponatriämien steht die Therapie der zugrunde liegenden Hyperglykämie im Vordergrund. Bei hypotonen hypovolämischen Hyponatriämien erfolgt eine Therapie mit balancierten kristalloiden Lösungen, bei schweren eu-/hypervolämischen hypotonen Hyponatriämien eine Akuttherapie mit hypertoner Kochsalzlösung. Hypervolämische Hypernatriämien treten fast ausschließlich bei intensivstationären Patienten auf und sind oft durch die Infusion hypertoner Lösungen bedingt. Es gibt wenig Evidenz für die Therapie, wobei hypotone Infusionen in Verbindung mit einer diuretischen Therapie ein Ansatz sein können. Es sollte großes Augenmerk auf die Prävention gelegt werden und die Infusion hypertoner Lösungen vermieden werden. Störungen der Plasmanatriumkonzentration sind häufig, bedürfen großer Aufmerksamkeit und es sollte eine sorgfältige diagnostische Einteilung erfolgen sowie die Volumentherapie entsprechend ausgerichtet werden.
      PubDate: 2021-10-01
       
  • Epidemiologie, Initialdiagnostik und -therapie des akuten und unklaren
           Bauchschmerzes in der Notaufnahme

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      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Abdominelle Schmerzen beim Erwachsenen zählen zu den häufigsten Symptomen, mit denen sich Patienten in einer Notaufnahme (NA) vorstellen. Ziel dieser Studie war es, aktuelle epidemiologische Zahlen aus einer deutschen Notaufnahme zu sammeln, die die Häufigkeit dieser Beschwerden und die hieraus abgeleiteten Maßnahmen beleuchten. Methodik Es erfolgte die retrospektive Analyse aller Patienten, die vom 01.01.2016 bis 30.06.2016 in der NA des Caritas-Krankenhaus St. Josef in Regensburg (Kooperationskrankenhaus mit universitärer Urologie und Frauenheilkunde; ca. 32.000 NA-Patienten/Jahr) vorstellig wurden und im Manchester Triage System (MTS) in die Kategorie „abdomineller Schmerz beim Erwachsenen“ eingruppiert wurden. Ergebnisse Dem Studienkollektiv konnten 1417 Patienten zugeordnet werden (9,8 % der NA-Patienten). Die Konversionsrate lag bei 48,2 %. Erbrechen und Fieber als Begleitsymptome machten eine stationäre Behandlung wahrscheinlicher (p = 0,00). Nahezu bei der Hälfte der Patienten bestanden unspezifische abdominelle Schmerzen (28,2 %), gynäkologische Ursachen (13,2 %) oder der Verdacht auf eine akute Appendizitis (6,7 %). 10 % der Pat. erhielt ein CT-Abdomen. 73 % der Patienten stellten sich tagsüber (08.00 bis 20.00 Uhr) und gehäuft werktags (74,2 %) vor. 6,4 % der Pat. stellten sich erneut notfallmäßig mit Bauchschmerzen vor. 58,6 % der ambulant weiterbehandelten Patienten und 77,5 % der stationär weiterbehandelten Pat. erhielten die Empfehlung zu einer neuen medikamentösen Therapie (z. B. Analgetika, Protonenpumpeninhibitor [PPI], Antibiotika). Zusammenfassung Eine Vielzahl epidemiologischer Daten konnte aus unserem Kollektiv analysiert werden, die für viele andere deutsche Notaufnahmen übertragbar sein sollten. Das MTS zeigt eine hohe Reliabilität in Hinblick auf die Konversionsrate beim Abdominalschmerz; trotz umfassender Notfalldiagnostik bleibt ein relevanter Anteil der Beschwerden ungeklärt.
      PubDate: 2021-10-01
       
  • Prokalzitonin auf der Intensivstation

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      Abstract: Zusammenfassung Prokalzitonin (PCT) wird bei systemischen Inflammationszuständen IL6-, IL8- und TNF-α-vermittelt in multiplen Organen und Strukturen des Körpers gebildet. Dabei werden insbesondere bei der Sepsis deutlich erhöhte Werte gemessen. Die Höhe des PCT korreliert dabei gut mit der Krankheitsschwere, ein signifikanter Abfall unter Therapie mit der Prognose. In der differenzialdiagnostischen Abklärung kann die PCT-Bestimmung zwischen bakteriellen und viralen Infektionen unterscheiden. Nichtinfektiösbedingte inflammatorische Reaktionen können jedoch moderat erhöhte PCT-Werte zeigen. Cut-off-Werte sind abhängig von der renalen und hepatischen Funktion. Ein Therapiealgorithmus zur Antibiotikadauer mit PCT-Verlaufsbestimmungen kann den Antibiotikagebrauch reduzieren. In dieser Arbeit sollen die differenzialdiagnostischen und differenzialtherapeutischen Möglichkeiten einer Prokalzitoninbestimmung bei kritisch kranken Patienten erörtert werden.
      PubDate: 2021-10-01
       
  • Infektionsprophylaxe nach sexueller Gewalt

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      Abstract: Zusammenfassung Bei sexueller Gewalt kann es zu einer relevanten Exposition mit infektiologisch bedeutsamen Erregern kommen. Wenn es zwischen Exposition und Erkrankung an einer Infektion eine Latenzzeit gibt, kann eine Postexpositionsprophylaxe diese wirksam verhindern. In der vorliegenden Übersichtsarbeit werden die möglichen Postexpositionsprophylaxen für Tetanus, Hepatitis B, das humane Immundefizienzvirus (HIV) und Hepatitis A in der zeitlichen Reihenfolge einer möglichen Prophylaxe bezogen auf die epidemiologischen Gegebenheiten von Deutschland besprochen. Zusätzlich werden die beiden häufigsten bakteriellen, sexuell übertragbaren Infektionen mit Gonokokken und Chlamydien aufgeführt, da gerade bei Opfern sexueller Gewalt häufig keine weitere Kontrolluntersuchung in einer Ambulanz mehr stattfindet.
      PubDate: 2021-10-01
       
  • Kristalloide und Kolloide: Flüssigkeitshomöostase und
           Toxizität

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      Abstract: Zusammenfassung Die Flüssigkeitshomöostase ist beim Intensivpatienten besonders wichtig, da die Kompensationsmechanismen sehr eingeschränkt sind. Daher ist eine extrem wichtige Aufgabe des intensivmedizinischen Personals, die Flüssigkeitsbalance einzuschätzen und im Gleichgewicht zu halten. Eine Flüssigkeitsüberladung kann für die Patienten rasch deletäre Folgen haben. Bei den zu wählenden Infusionslösungen werden grundsätzlich kolloidale und kristalloide Lösungen unterschieden. Bei den Kristalloiden haben sich in Deutschland die sog. balancierten Vollelektrolytlösungen gegen die 0,9 %ige Natriumchloridlösung durchgesetzt. Aufgrund der hohen Chloridlast der Kochsalzlösung kommt es zu vermehrten Nebenwirkungen wie Acidose und Nierenschädigung und sogar zur erhöhten Sterblichkeit. Das am weitesten verbreitete Kolloid ist die Hydroxyethylstärke (HES). Der Volumeneffekt der Kolloide ist ungleich höher als bei den Kristalloiden. Allerdings sind Nebenwirkungen, wie anaphylaktische Reaktionen und Nierenschädigungen, nicht selten, sodass bei kritisch Kranken und der Gefahr einer Nierendysfunktion HES-Präparate nur mit großer Einschränkung gegeben werden sollten.
      PubDate: 2021-10-01
       
  • Ausbildungsmodul Extrakorporaler Life Support (ECLS): Konsensuspapier der
           DIVI, DGTHG, DGfK, DGAI, DGIIN, DGF, GRC und der DGK

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      Abstract: Zusammenfassung Die mechanische Kreislaufunterstützung mittels extrakorporaler Life-Support-Systeme (ECLS) hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Diese kritisch Kranken stellen besondere Herausforderungen an das multiprofessionelle Behandlungsteam und erfordern umfassende, interdisziplinäre und interprofessionelle Konzepte. Aus diesem Grunde wurde zur Gewährleistung einer bestmöglichen Patientenversorgung ein standardisiertes „Ausbildungsmodul ECLS“ auf nationaler, fachgesellschaftlicher Ebene unter Berücksichtigung des notfall- und intensivmedizinischen Managements geschaffen.
      PubDate: 2021-10-01
       
  • Ein Jahr Coronapandemiemanagement an einem 300-Betten-Krankenhaus

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      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Aus dem Blickwinkel der Pandemiebeauftragten eines Schwerpunktkrankenhauses mit 300 Betten wurde das erste Jahr der SARS-CoV‑2(„Severe Acute Respiratory Syndrome Coronavirus Type 2“)-Pandemie mit allen Herausforderungen für den klinischen Alltag anhand der erhobenen Datenlage mit dem Ziel aufgearbeitet, das zukünftige Pandemiemanagement besser planbar zu machen. Methodik Das Caritas-Krankenhaus St. Josef in Regensburg beschäftigt rund 1330 Mitarbeitende (MA) und versorgt jährlich fast 20.000 stationäre Patienten. Sämtliche Aufzeichnungen des Pandemiebeauftragten zwischen dem 01.03.2020 und 28.02.2021 wurden in die vorliegende deskriptive Studie eingeschlossen. Ergebnisse Im Beobachtungszeitraum wurden 280 SARS-CoV-2-positiv getestete Patienten (durchschnittliches Alter 68 ± 19 Jahre) behandelt. Zwischen 11/2020 und 02/2021 wurden 81 % (n = 227) dieser Patienten im Haus behandelt. Neben der Analyse dieser Patienten erfolgte eine Analyse des Testkonzepts sowohl der Patienten (53 % der Tests i. R. der sog. 2. Welle) als auch der MA; hier erfolgten 1633 PCR-Tests, wobei sich 5,6 % aller MA im Verlauf der Pandemie mit SARS-CoV‑2 infizierten. Zudem wurden auch weitere Maßnahmen wie die Reduktion des OP-Programms und andere Allgemeinmaßnahmen im Haus evaluiert. Zusammenfassung Viele etablierte Prozesse mussten im Krankenhaus während der Pandemie verändert werden. Sowohl der Ausfall der positiv getesteten MA wie auch die Quarantänezeiten von Kontaktpersonen führten zu einer weiteren Anspannung der insbesondere im Pflegesektor ohnehin engen Personaldecke und erschwerte die Patientenversorgung. Das Testkonzept im Krankenhaus war sehr komplex und gerade asymptomatische Tests wiesen eine geringe Trefferquote bei gleichzeitig hohem Personalaufwand auf.
      PubDate: 2021-10-01
       
  • Weaning von invasiver Beatmung

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      Abstract: Zusammenfassung Das Weaning von invasiver maschineller Beatmung stellt das Intensivteam vor die Herausforderung, im Interesse des Patienten die Beatmungsdauer so kurz wie möglich zu halten und eine möglichst rasche Extubation zu erreichen. Hiermit sollen eine Langzeitbeatmung (invasive Beatmung > 14 Tage) mit Tracheotomie und ein prolongiertes Weaning sowie eine ggf. notwendige außerklinische invasive Beatmung vermieden werden. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die verschiedenen Weaningkategorien, die Ursachen für ein Scheitern des Weanings und Strategien, dieses zu vermeiden. Im letzten Teil stellt der Artikel Konzepte für das prolongierte Weaning und ggf. die Überleitung in die außerklinische invasive Beatmung dar.
      PubDate: 2021-09-29
       
  • Performance of qSOFA, SIRS, and the qSOFA + SIRS combinations for
           predicting 30-day adverse outcomes in patients with suspected infection

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      Abstract: Background The use of the quick sequential organ failure assessment score (qSOFA) score and systemic inflammatory response syndrome (SIRS) criteria to identify patients at high risk for adverse outcomes in the emergency department (ED) remains controversial due to their low predictive performance and lack of supporting evidence. This study aimed to determine the predictive performance of qSOFA, SIRS, and the qSOFA + SIRS combinations for adverse outcomes. Methods All adult patients admitted to the ED with suspected infection were prospectively included. qSOFA scores ≥ 2, SIRS score ≥ 2 were defined as risk-positive for adverse outcome. Furthermore, combination‑1, which was defined as either qSOFA or SIRS positivity, and combination‑2, which was defined as both qSOFA and SIRS positivity, were also considered as risk-positive for adverse outcome. The predictive performance of qSOFA, SIRS, combination‑1, and combination‑2 for a composite adverse outcome within 30 days, including mortality, intensive care unit (ICU) admission, and non-ICU hospitalization, were determined. Results A total of 350 patients were included in the analysis. The composite outcome occurred in 211 (60.3%) patients within 30 days: mortality in 84 (24%), ICU admission in 78 (22.3%), and non-ICU hospitalization in 154 (44%). The sensitivity and specificity, respectively, were determined in predicting composite outcome as 0.34 and 0.93 for qSOFA, 0.81 and 0.31 for SIRS, 0.84 and 0.28 for combination‑1, and 0.31 and 0.96 for combination‑2. Conclusion The study results suggest that qSOFA and combination‑2 could be a useful tool for confirming patients at high risk for adverse outcomes. Although SIRS and combination‑1 could be helpful for excluding high-risk patients, the requirement of white blood cell counts limits their utilization for screening.
      PubDate: 2021-09-29
       
 
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School of Mathematical and Computer Sciences
Heriot-Watt University
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