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Der Onkologe
Journal Prestige (SJR): 0.119
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ISSN (Print) 1433-0415 - ISSN (Online) 0947-8965
Published by Springer-Verlag Homepage  [2658 journals]
  • Tumorimmunologie

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      PubDate: 2021-11-01
       
  • Tumorimpfstoffe

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      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Krebsimpfstoffe können das patienteneigene Immunsystem gezielt gegen Tumorzellen richten, indem sie Anti-Tumor-Immunantworten induzieren oder verstärken. Ziel der Arbeit Ziel der Arbeit ist es, einen Überblick über die sich rasch entwickelnde therapeutische Tumorvakzinierung, immunologische Hintergründe, Arten von Zielantigenen und Applikationsformen sowie deren Einsatz in der Behandlung maligner Erkrankungen zu geben. Material und Methoden Es erfolgte eine selektive Literaturrecherche. Ergebnisse Tumorvakzine vermögen potente T‑Zell-Immunantworten gegen Tumorantigene zu induzieren. Hierzu gehören tumorassoziierte Selbstantigene, Neoantigene aus tumorspezifischen Mutationen oder onkovirale Antigene. Verschiedenste Applikationsformen wie dendritische Zellvakzine, Peptid- oder auch RNA-Vakzine stehen zur Verfügung und werden in aktuellen klinischen Studien untersucht. Für den klinischen Erfolg einer Tumorimpfung ist neben der Auswahl geeigneter Zielantigene ein optimales Verhältnis von tumorantigenspezifischen T‑Zellen zu zielantigenpräsentierenden Tumorzellen unabdingbar, welches insbesondere in der adjuvanten Therapiesituation gegeben ist. Kombinationstherapien, insbesondere mit Immuncheckpointinhibitoren, versprechen hierbei synergistische Effekte, um den therapeutischen Nutzen von Tumorvakzinierungen weiter zu steigern. Schlussfolgerung Zunehmend auch in der Breite anwendbare Methoden der Personalisierung ermöglichen die Anwendung individualisierter therapeutischer Krebsimpfstoffe auch in größeren Patientenkollektiven. Die Auswahl der Zielantigene ist von zentraler Bedeutung für die Wirksamkeit der Tumorimpfstoffe, da deren Immunogenität und tumorspezifische Präsentation über HLA-Moleküle grundlegend für die Induktion tumorreaktiver T‑Zellen ist.
      PubDate: 2021-11-01
       
  • Chimäre Antigenrezeptoren (CAR) – universelle Werkzeuge in der
           zellulären Immuntherapie

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      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Die Beobachtung, dass tumorinfiltrierende Lymphozyten (TIL) nach Ex-vivo-Amplifikation Tumoren langfristig kontrollieren können, führte zu dem Konzept, zytolytische T‑Zellen des Patienten durch einen Rezeptor mit definierter Spezifität spezifisch gegen den Tumor zu richten. Fragestellung Entwicklung eines rekombinanten Rezeptor-Signal-Moleküls (chimärer Antigenrezeptor, CAR) zur Erhöhung der Wirksamkeit und Selektivität einer T‑Zell-vermittelten Antitumorantwort. Methode Darstellung des Prototyps eines CAR, wesentlicher Aspekte der modularen Struktur und des Entwicklungspotenzials der CAR für die adoptive Immuntherapie. Ergebnisse Intensive Forschung in den letzten zwei Dekaden hat aufgezeigt, wie die CAR-vermittelte T‑Zell Aktivierung gezielt beeinflusst werden kann, unter anderem durch die Affinität der Bindung, das Epitop des Zielantigens, dessen Expressionsdichte und Zugänglichkeit auf den Tumorzellen sowie durch die Signaleinheiten und deren Kombination zur Aktivierung der T‑Zellen. Durch Änderung der CAR-Module können Qualität und Dauer der T‑Zell-Antwort weiterhin moduliert werden; durch die CAR-vermittelte Freisetzung transgener, therapeutisch wirksamer Proteine können CAR-T-Zellen als „biopharmazeutische Fabriken“ („T-cells redirected for unrestricted cytokine-mediated killing“, TRUCK) im Gewebe aktiv werden. Schlussfolgerung Die adoptive Immuntherapie mit CAR-T-Zellen wird erfolgreich zur Therapie hämatologischer Tumoren eingesetzt; die Therapie solider Tumoren ist in der Entwicklung. Forschungen zielen unter anderem dahin, allogene CAR-T-Zellen für eine große Anzahl von Patienten „off the shelf“ zur Verfügung zu stellen. Es besteht weiterhin ein erhebliches Entwicklungspotenzial der CAR hin zu anderen therapeutischen Anwendungen, wie für die Therapie von Autoimmunerkrankungen.
      PubDate: 2021-11-01
       
  • Grundlagen der Tumorimmunologie

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      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Lange Zeit blieb unklar, inwieweit immunologische Mechanismen zur Therapie von malignen Erkrankungen beitragen können. Mittlerweile ist jedoch bewiesen, dass unser Immunsystem sich als ein effizientes Verteidigungswerkzeug gegenüber malignen Erkrankungen darstellt. Aufgrund zunehmender Erkenntnisse auf dem Gebiet der Tumorimmunologie und neuer immunologischer Therapieansätze, die zunehmend erfolgversprechend sind, ist die Immunonkologie ein großes Teilgebiet der Krebsmedizin geworden. Ziel der Arbeit Der vorliegende komprimierte Übersichtsartikel soll wesentliche Grundlagen der Tumorimmunologie darstellen mit Schwerpunkt auf immunologischen Mechanismen der Tumorabwehr sowie Verteidigungsmechanismen des Tumors. An gesonderten Stellen wird auf einzelne immuntherapeutische Ansätze in der Klinik hingewiesen, um das Gebiet der immunologischen Onkologie in vereinfachter Darstellung einer breiten Zuhörerschaft zugänglich zu machen. Material und Methoden Der Artikel ist auf Basis derzeitiger Lehrmeinungen sowie aktueller Fachliteratur entstanden. Die Literaturrecherche erfolgte primär über die Datenbank PubMed sowie im Hinblick auf derzeit aktive klinische Studien erfolgte die Datenakquisition über „Clinicaltrials.gov“. Schlussfolgerung Neue immuntherapeutische Ansätze zeigen sehr vielversprechende Ergebnisse. Es ist zu erwarten, dass ein zunehmendes immunologisches Verständnis auch zu weiteren neuen Therapien auf dem Gebiet der Onkologie führen wird. Besonders die Kombination verschiedenster immuntherapeutischer Mechanismen erscheint zukunftsweisend.
      PubDate: 2021-11-01
       
  • Deutliche Verbesserung des Gesamtüberlebens durch Sacituzumab-Govitecan
           beim metastasierten tripelnegativen Mammakarzinom

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      PubDate: 2021-11-01
       
  • Neue Entwicklungen in der Immunonkologie

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      Abstract: Zusammenfassung Die Entwicklung der Checkpointblockade und der chimären Antigenrezeptoren (CAR) markieren nicht das Ende, sondern den Anfang eines nie dagewesenen Innovationsschubs um die Immuntherapie in der Hämatologie und der Onkologie. Viele neue Entwicklungen im Bereich der unspezifischen Immunonkologie haben das Ziel, als Kombinationspartner mit der Checkpointblockade bei Patienten mit potenziell auf diese Therapie ansprechenden Tumoren die Ansprechrate und/oder die Ansprechdauer zu erhöhen. Neben der Entwicklung von Modulatoren weiterer Checkpointmoleküle ist in diesem Bereich v. a. die Entwicklung weiterer Immuntherapeutika zu beobachten, die nicht den Tumor selbst ansprechen, sondern primär das immunologisch Tumormilieu alterieren sollen. In diesem Zusammenhang gewinnt auch die intratumorale Therapie mit proinflammatorischen Substanzen zunehmend an Bedeutung. Neue Entwicklungen im Bereich der gerichteten Zelltherapie betreffen u. a. Zielantigene, Kostimulation und Auswahl und zusätzliche Modifikation der Effektorzellen, v. a. im Hinblick auf die Entwicklung allogener Effektorsysteme. In Zukunft ist eine zunehmende Diversifizierung von Tumorerkrankungen durch immunologische Diagnostik und prädiktive Marker zu erwarten. Die kommende Herausforderung wird sein, vor diesem Hintergrund rationale Strategien für sequenzielle und kombinierte Immuntherapien zu etablieren.
      PubDate: 2021-11-01
       
  • Radioimmuntherapie

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      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Die Strahlentherapie wird eingesetzt, um eine lokale Tumorkontrolle im bestrahlten Areal zu erreichen. Im letzten Jahrzehnt stiegen die Erkenntnisse, dass die Strahlentherapie neben der Abtötung von Tumorzellen auch immunmodulatorische Eigenschaften besitzt. Ziel Wesentliche Grundlagen der immunmodulatorischen Effekte der Strahlentherapie werden erläutert und insbesondere der klinische Nutzen bei Kombination von Strahlentherapie mit Immuncheckpointinhibitoren dargestellt. Ergebnisse Eine Strahlentherapie kann durch Auslösen des immunogenen Zelltods von Tumorzellen und Veränderungen des Tumormikromilieus tumorspezifische Immunantworten triggern. Allerdings wurde eine klinische Relevanz solcher systemisch immunologischer Effekte einer lokalen Bestrahlung in der Vergangenheit nur sehr selten beobachtet, was vermutlich daran liegt, dass eine Bestrahlung auch immunsupprimierend wirken kann. Durch die Kombination von lokaler Strahlentherapie mit Immuncheckpointinhibitoren können antitumorale Immunantworten verstärkt und immunsupprimierenden Effekten entgegengewirkt werden. Solche Therapiestrategien werden aktuell in zahlreichen klinischen Studien untersucht. Durch sie wurden beim nichtkleinzelligen Lungenkarzinom (Stadium III) mit dem PD-L1-Inhibitor Durvalumab nach definitiver Radiochemotherapie beachtliche Ergebnisse erzielt. Schlussfolgerung Die Kombination von Strahlentherapie mit Immuncheckpointinhibitoren ist ein effektives Therapiekonzept, das aktuell in zahlreichen Studien untersucht wird und beim nichtkleinzelligen Lungenkarzinom bereits in der klinischen Routine eingesetzt wird.
      PubDate: 2021-11-01
       
  • Identifizierung von Neoantigenen für immuntherapeutische Ansätze

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      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Immuntherapeutische Ansätze spielen eine zunehmende Rolle in der Therapie verschiedener Tumorerkrankungen. Hierbei haben sich insbesondere Antikörpertherapien mit Immuncheckpointinhibitoren als effektiv erwiesen. Zielstrukturen dieser Therapien scheinen dabei häufig sog. Neoantigene zu sein, die spezifisch nur im Tumorgewebe exprimiert bzw. präsentiert werden und dadurch gezielt durch das Immunsystem erkannt werden können. Methoden Aktuelle Erkenntnisse und neuere Studiendaten über Neoantigene in der Tumortherapie wurden basierend einer Literatursuche zusammengefasst und hinsichtlich ihrer klinischen Translation bewertet. Ergebnisse Dieser Artikel gibt einen Überblick über den aktuellen Wissensstand zum Thema Neoantigene. Unterschiedliche Strategien zur Neoantigenidentifizierung und -charakterisierung werden insbesondere unter Berücksichtigung neuer Verfahren der artifiziellen Intelligenz beleuchtet. Besonderes Augenmerk wird auf die Priorisierung für die therapeutische Anwendung gelegt. Ferner werden Beispiele von Anwendungen aufgezeigt, die gezielt gegen Neoantigene gerichtet sind und bei denen in frühen klinischen Studien vielversprechende klinische Ergebnisse erzielt wurden. Schlussfolgerungen Neoantigene stellen zunehmend einen essenziellen Baustein bei diversen immuntherapeutischen Strategien zur Tumortherapie dar. Die erfolgreiche Nutzung hängt entscheidend von den Auswahlkriterien geeigneter Kandidaten ab. Durch erfolgreiche Weiterentwicklung etablierter und neuer Hochdurchsatzverfahren ist eine zukünftige breite Anwendung individualisierter Therapien, die gezielt gegen Neoantigene gerichtet sind, denkbar.
      PubDate: 2021-11-01
       
  • Immunkombinationstherapien

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      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Die Immunkombinationstherapien haben zu einem Paradigmenwechsel in der Behandlung von metastasierten Tumorerkrankungen geführt. So hat sich beim klarzelligen Nierenzellkarzinom der kombinierte Einsatz von Immuntherapien mit Tyrosinkinaseinhibitoren als neuer Standard in der Erstlinientherapie etabliert. Bei anderen Erkrankungen wie dem Lungenkarzinom, dem Mammakarzinom oder bei Tumoren des Kopf-Hals-Bereichs zeigen hingegen die Kombinationen von Immuntherapien mit klassischer Chemotherapie beeindruckende Ergebnisse. Beim fortgeschrittenen hepatozellulären Karzinom ist die Kombination des antiangiogenen Antikörpers Bevacizumab mit einem Immuncheckpointinhibitor ein neuer Standard in der Erstlinientherapie Material und Methoden Der Beitrag beruht auf den Inhalten der aktuellen Leitlinien sowie einer selektiven Literaturrecherche. Ergebnisse Heutzutage haben sich kombinierte Therapien mit Immuncheckpointinhibitoren (CPI) als Erstlinientherapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms etabliert. Das mediane Gesamtüberleben (OS) konnte so auf > 40 Monate verlängert werden. Auch bei anderen Tumorentitäten, wie z. B. dem Lungenkarzinom, konnten die aktuellen Immunkombinationstherapien mit klassischer Chemotherapie oft das OS verbessern und unterstreichen damit ihre Rolle als Standards in der Erstlinientherapie verschiedener Tumorentitäten. Schlussfolgerung Die Fülle an Angeboten ermöglicht, abhängig von Tumorhistologie und PD-L1-Status, eine individuelle Auswahl der Therapiemöglichkeiten zu treffen, um so die am besten geeignete Therapie für einen Patienten identifizieren zu können.
      PubDate: 2021-11-01
       
  • „Off label use“ in der Palliativmedizin

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      Abstract: Zusammenfassung Palliativmedizin dient der Verbesserung der Lebensqualität bei unheilbaren Erkrankungen. Die medikamentöse Symptomkontrolle spielt dabei eine wichtige Rolle. „Off label use“ bezeichnet den Einsatz von Arzneimitteln außerhalb der Zulassung. Neben der Indikation können Anwendungsdauer, Applikationsweg und Mischung von Substanzen der Grund für einen „off label use“ sein. In der Palliativmedizin und Hospizversorgung ist der „off label use“ verbreitet und wahrscheinlich oft auch unumgänglich. Für die Planung und Durchführung einer Off-label-Therapie sollten neben arzneimittelbezogenen Informationen auch patientenbezogene Aspekte, Aufklärung, Therapieüberwachung und Dokumentation der Therapieeffekte Berücksichtigung finden. Nur so ist eine nach wissenschaftlichem Stand ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche Therapie mit einem für den Einzelfall angemessenen Nutzen-Risiko-Verhältnis anzubieten. In Ermangelung von Zulassungsstudien kommt der Berichterstattung eine besondere Rolle zu.
      PubDate: 2021-11-01
       
  • Checkpoint-Inhibition bei Tumorerkrankungen

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      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Der Einzug der Checkpoint-Inhibitoren (CPI) in die onkologische Therapielandschaft stellte einen wesentlichen Fortschritt der Immuntherapie in der letzten Dekade dar. Ziel der Arbeit In diesem Beitrag wird der Wirkmechanismus der CPI und deren aktuelle klinische Anwendung in der Systemtherapie unterschiedlicher Tumorentitäten erläutert. Material und Methoden Relevante Artikel wurden in der PubMed-Datenbank identifiziert. Informationen zu klinischen Studien wurden aus dem Studienregister Clinicaltrials.gov extrahiert, Arzneimittelzulassungen aus den öffentlichen Schreiben der European Medicines Agency (EMA) und der US Food and Drug Administration (FDA). Schlussfolgerung Obwohl durch CPI wesentliche Fortschritte in der Behandlung vieler Malignome erzielt wurden, können robuste Ansprechraten und ein Langzeitüberleben nur bei wenigen Patienten beobachtet werden. Die Entwicklung prädiktiver Biomarker zur Maximierung der Effektivität und Minimierung potenzieller immunvermittelter Nebenwirkungen kann neben neuen Kombinationstherapien dazu beitragen, das volle Potenzial der CPI zu entfalten.
      PubDate: 2021-11-01
       
  • Gesunde Ernährung und Lebensstil und ihre Bedeutung in der
           Prävention von Krebs

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      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Gesunder Lebensstil und gesunde Ernährung sind ein guter Schutz gegenüber nicht übertragbaren Erkrankungen und ihren Folgen. Dazu zählen Übergewicht und metabolisches Syndrom wie auch Krebserkrankungen. Ergebnisse Hält man sich an die grundsätzlichen Empfehlungen der Fachgesellschaften (Deutsche Gesellschaft für Ernährung), so ist eine gesunde Ernährung nicht mehr und nicht weniger als eine ausgewogene Mischkost. Es ist dem WCRF (World Cancer Research Fund) zu verdanken, dass die kaum mehr überschaubare Menge an wissenschaftlichen Daten geordnet wurde und so ein Bezug zwischen Ernährung, einschließlich der Beurteilung einzelner Lebensmittel, und Krebsrisiko hergestellt werden konnte. Dabei hat sich herausgestellt, dass eine gesicherte Evidenz über einen solchen Zusammenhang nur bei kolorektalen Tumoren besteht und alles andere nur noch wahrscheinlich oder schwach evident ist. Die Vermeidung von Übergewicht, regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung sind die Faktoren, die am wahrscheinlichsten als Krebsprävention bezeichnet werden können. Schlussfolgerung Die Kenntnis der Pathomechanismen von Übergewicht und metabolischem Syndrom, die Krebserkrankungen begünstigen, erlaubt es auch abzuschätzen, wo gezielter Handlungsbedarf besteht. Gleiches gilt auch für die Wirkung von einzelnen Lebensmitteln, wie z. B. Fleisch und Fleischprodukten. Nicht zuletzt muss aber berücksichtigt werden, dass das Risiko auch durch Stoffwechselbesonderheiten und genetische Polymorphismen unterschiedlich ausfallen kann.
      PubDate: 2021-10-19
       
  • Molekulare und genetische Stratifizierung in der chirurgischen Onkologie

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      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Neue Technologien erlauben die immer genauere Einteilung von Tumoren anhand ihrer molekularen und genetischen Besonderheiten. Ziele der Arbeit Basierend auf aktuellen wissenschaftlichen Studien werden Status, Potenzial und Konzepte der molekularen und genetischen Stratifizierung in der chirurgischen Onkologie wiedergegeben. Material und Methoden In der vorliegenden Arbeit werden eine Auswertung und Zusammenfassung der aktuellen Literatur gegeben, basierend auf einer PubMed-Datenbankrecherche mit folgenden Schlagwörtern: Präzisionschirurgie, molekulare Stratifizierung, kolorektale Lebermetastasen, Magenkarzinom, Pankreaskarzinom. Ergebnisse und Schlussfolgerungen Das Wissen über molekulare Besonderheiten der einzelnen Tumorentitäten wächst rapide und ermöglicht eine Zuordnung individueller Tumoren zu spezifischen und therapierelevanten molekularen Subtypen. Aktuell findet die Stratifizierung einzelner Patienten anhand molekularer Parameter allerdings selten Eingang in die Indikationsstellung zur Operation gastrointestinaler Tumoren. Um einzelnen Patienten die jeweils bestmögliche Therapie anzubieten, sollten molekulare und genetische Tumorcharakteristika perspektivisch auch in Therapieentscheidungen in der chirurgischen Onkologie einfließen. Gezielte prospektive Studien sind notwendig, um molekulare und genetische Datenprofile zur Prognoseabschätzung nach Tumorresektionen nutzbar zu machen.
      PubDate: 2021-10-19
       
  • Vor- und Nachteile des Mammographie-Screenings

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      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Das Mammographie-Screening führt zu einer Detektion von Mammakarzinomen in einem frühen Stadium und damit potenziell zur Senkung der krebsspezifischen Mortalität sowie zur Reduktion von Therapieintensität und therapieassoziierter Morbidität. Risiken der mammographischen Früherkennung sind Überdiagnostik, falsch-positive Befunde und Übertherapie. Ergebnisse Das von den Krankenkassen finanzierte qualitätsgesicherte deutsche Mammographie-Screening-Programm ist fest etabliert, die Teilnahmerate der eingeladenen Frauen liegt jedoch unter 50 % mit leicht fallender Tendenz. Herausforderungen für die nahe Zukunft sind: gezielte Programme für Personengruppen mit einer unterdurchschnittlichen Teilnahme an Früherkennungsprogrammen, Überprüfung der Altersgrenzen in Analogie zu den EU-Empfehlungen, Senkung der Rate falsch-positiver Befunde, Vermeidung von Übertherapie bei nichtinvasiven und bei frühen Mammakarzinomen, Ergänzung/Substitution der Mammographie durch weitere bildgebende Verfahren wie Sonographie, 3‑D-Mammographie und Magnetresonanztomographie, Nutzung von genetischen Risikofaktoren und klinischen Risiko-Scores zur Stratifikation der Früherkennung in Bezug auf die optimale Methode, den Zeitpunkt des Beginns der Früherkennung und die Untersuchungsintervalle. Schlussfolgerung Neue Entwicklungen in der Onkologie machen auch eine kritische Überprüfung und ggf. Anpassung etablierter Programme erforderlich. Die Diskussion über die Krebsfrüherkennung muss entemotionalisiert, entideologisiert und auf der Ebene der evidenzbasierten Medizin geführt werden.
      PubDate: 2021-10-19
       
  • Prävention von Hautkrebs

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      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Maligne Neubildungen der Haut haben sich zu den weltweit häufigsten Krebsarten entwickelt. Rechtzeitig erkannt ist diese Krebsart heilbar. Zur möglichst frühen Detektion dieser Erkrankung wurde 2008 in Deutschland flächendeckend die gesetzliche Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs, das Hautkrebs-Screening, eingeführt. Allerdings ist dessen Nutzen bis heute umstritten: Die Gründe hierfür könnten in Zusammenhang mit Qualitätsdefiziten stehen. Fragestellung Untersucht wurden die Wirksamkeit des gesetzlichen Hautkrebs-Screenings, wahrgenommene Qualität der Ganzkörperuntersuchung, wahrgenommene Qualität der ärztlichen Beratung während der Screening-Untersuchung, Inanspruchnahme des Hautkrebs-Screenings. Material und Methode Es erfolgte die Diskussion von Grundlagenarbeiten und Expert:innenempfehlungen, Analyse von Forschungsergebnissen und Trendanalysen. Ergebnisse Die aktuell verfügbare Evidenz zur Wirksamkeit des Haukrebs-Screenings ist unzureichend. Die bisherigen Evaluationen zu Struktur- und Prozessqualität sind schwach. Es zeigen sich deutliche Defizite bei der ordnungsgemäßen Durchführung der standardisierten Ganzkörperuntersuchung. Auch die Beratung zu protektiven Verhaltensweisen, individuellen Risikofaktoren und zur Durchführung der Hautselbstuntersuchung findet häufig gar nicht statt. In der Zeit von 2009 bis 2018 nahmen mehr als 42 % der anspruchsberechtigten gesetzlich Versicherten überhaupt nicht am Hautkrebs-Screening teil. Im Jahr 2020 sank die Teilnahme weiter. Schlussfolgerungen Zur Ausschöpfung des Potenzials des gesetzlichen Hautkrebs-Screenings und zur Optimierung der Früherkennung ist eine umfassende Qualitätsoffensive notwendig, die sowohl die Durchführungsqualität als auch die Dokumentation und Evaluation zum Ziel hat.
      PubDate: 2021-10-19
       
  • Cabozantinib für radiojodrefraktäre, differenzierte
           Schilddrüsenkarzinome

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      PubDate: 2021-10-13
       
  • „Es war zu viel, zu früh, zu fremd“

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      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Diagnose und Behandlung einer Krebserkrankung gehen mit vielfältigen psychosozialen Belastungen einher. Bislang ist wenig über Bedarf und Nutzung bzgl. psychoonkologischer Versorgungsangebote bei Menschen mit Migrationshintergrund aus dem Nahen und Mittleren Osten bekannt. Ziel der Arbeit Erfassung des Umgangs mit psychischen Belastungen und den Unterstützungsbedarfen von Krebspatient*innen und ihren Angehörigen aus dem Nahen und Mittleren Osten. Methode Es erfolgte eine bundesweite Befragung von Patient*innen und Angehörigen über hämatoonkologische Schwerpunktpraxen mit qualitativen Einzelinterviews. Die Interviews wurden digital aufgezeichnet und wörtlich transkribiert. Die Auswertung erfolgte nach der inhaltlich strukturierenden Inhaltsanalyse mit MAXQDA 2020. Ergebnisse Es wurden neun Interviews geführt. Gründe für und Bedarfe an Unterstützung sind oft nicht nur auf die Erkrankung direkt zurückzuführen. Religion, Geheimhaltung der Diagnose und politische Konflikte im Heimatland können zu Mehrfachbelastungen führen und sich negativ auf das Wohlbefinden auswirken. Die Familie unterstützt u. a. bei emotionalen Belastungen, vor allem in der Akutphase der Erkrankung. Die Inanspruchnahme externer Unterstützungsangebote hängt von Wissen über Angebote und dem Zeitpunkt im Erkrankungsverlauf ab. Viele Befragte wissen nicht, was psychoonkologische Angebote beinhalten und wie man diese in Anspruch nehmen kann. Schlussfolgerung Laienverständliche und kontinuierliche Informationen über den gesamten Erkrankungszeitraum sind nötig, um eine Inanspruchnahme psychoonkologischer Angebote zu ermöglichen und um Patient*innen wie Angehörige zu entlasten. Andere Gründe psychischer Belastungen, wie beispielsweise Phase der Migration oder politische/gewalttätige Konflikte im Herkunftsland sollten berücksichtigt werden, da sie zusätzliche Belastungen darstellen können.
      PubDate: 2021-10-13
       
  • Anwendung von Immuncheckpointinhibitoren in der Therapie von Lungenkrebs

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      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Seit 2015 stellen Immuncheckpointinhibitoren neue Optionen in der Therapie des fortgeschrittenen nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms dar. Bislang mangelt es an Studien, die den Gebrauch dieser Arzneimittel im realen Versorgungsgeschehen in Deutschland beschreiben. Ziel der Arbeit Beschreibung der Anwendung von Nivolumab, Pembrolizumab und Atezolizumab bei Personen mit Lungenkrebs im Längsschnitt, basierend auf deutschen Versichertendaten. Material und Methoden Anhand einer Stichprobe (~5.6 Millionen Versicherte) aus der pharmakoepidemiologischen Forschungsdatenbank GePaRD wurde eine retrospektive Kohortenstudie durchgeführt. Eingeschlossen wurden Patienten mit Lungenkrebs ab der erstmaligen Abgabe von Nivolumab, Pembrolizumab oder Atezolizumab nach deren jeweiliger Zulassung für Lungenkrebs (Kohorteneintritt). Die Beobachtungszeit endete spätestens am 31.12.2018. Die Kohorte wurde – stratifiziert nach Wirkstoff, der zum Kohorteneintritt geführt hat – beschrieben. Ergebnisse Insgesamt wurden 2764 Personen mit Lungenkrebs eingeschlossen (Kohorteneintritt mit Nivolumab: 1787; Pembrolizumab: 869; Atezolizumab: 108). Für Nivolumab, Pembrolizumab bzw. Atezolizumab betrug die Zeit zwischen der Lungenkrebsdiagnose und der erstmaligen Abgabe (Kohorteneintritt) im Median 13, 4 bzw. 11 Monate. Für Nivolumab betrug das mediane Gesamtüberleben ab Kohorteneintritt 7,4 Monate (Männer/Frauen: 6,3/8,9 Monate) und die 12-Monats-Überlebenswahrscheinlichkeit 38 % (Männer/Frauen: 34 %/42 %), für Pembrolizumab waren es 12,3 Monate (Männer/Frauen: 10,6/14,5 Monate) und 50 % (Männer/Frauen: 47 %/54 %). Schlussfolgerung Die Ergebnisse liefern einen ersten Einblick in die Anwendung von Immuncheckpointinhibitoren in der Therapie von Lungenkrebs nach deren Zulassung in Deutschland. Das im Vergleich zu den Zulassungsstudien niedrigere Gesamtüberleben könnte auf eine weniger selektive Anwendung dieser Arzneimittel im realen Versorgungsgeschehen hinweisen.
      PubDate: 2021-10-13
       
  • Tumorassoziierte Fatigue bei Immuncheckpointinhibitoren

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      Abstract: Zusammenfassung Tumorassoziierte Fatigue („cancer-related fatigue“, CRF) ist ein von vielen Krebspatienten berichteter, belastender und beeinträchtigender Zustand von atypischer Müdigkeit, Erschöpfung und Energiemangel. Die Genese ist meist multikausal, wobei somatische, psychische, kognitive und psychosoziale Faktoren zusammenwirken und zu der gemeinsamen Endstrecke CRF führen. CRF kommt auch im Zusammenhang mit Immuncheckpointinhibitoren (ICI) vor. Da die Toxizität der ICI aber nicht immer die einzige Ursache ist, sollten diagnostisch immer auch weitere Ursachen und Einflussfaktoren eruiert werden, um diese (evidenzbasiert) behandeln zu können. Zudem sollten die Patienten (auch präventiv) beruhigend über CRF aufgeklärt und zu Gegenmaßnahmen beraten werden. Vorurteilsfreies Zuhören und die Bereitschaft, mit dem Patienten gemeinsam aus dem Spektrum der für ihn sinnvollen Interventionen diejenigen auszuwählen, die zu ihm und zu seinen Lebensumständen passen und die von ihm realisiert werden können, sind bereits sehr wirksam.
      PubDate: 2021-10-05
       
  • Immunstimulanzien aus der Naturheilkunde und ihr Einsatz bei Neoplasien

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      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Immunstimulanzien aus der Naturheilkunde sind rezeptfrei erhältlich und werden durch viele Patienten zusätzlich zu der konventionellen onkologischen Therapie eingenommen. Ziel der Arbeit Darstellung von Immunstimulanzien aus der Naturheilkunde und deren Einsatz bei malignen Erkrankungen. Material und Methoden Narrative Übersichtsarbeit. Ergebnisse Zu den Immunstimulanzien, die häufig in der komplementären Medizin eingesetzt werden und die zu einer Aktivierung von unspezifischen Immunparametern führen, gehören Substanzen pflanzlichen Ursprungs wie Echinacin, Umckaloabo, Mistel und sog. Heilpilze. Zusätzlich gibt es Immunstimulanzien aus Thymus, also tierischen Ursprungs. Die Datenlage aus klinischen Studien zum Einsatz von naturheilkundlichen Immunstimulanzien bei malignen Erkrankungen ist limitiert. Vor allem gibt es keine belastbaren Daten, dass es zu einer Verbesserung von relevanten klinischen Parametern, also einer Aktivierung von Immunzellen gegen den Tumor selbst oder zu einer Verbesserung der Lebensqualität oder von Nebenwirkungen der Tumortherapie durch den zusätzlichen Einsatz von naturheilkundlichen Immunstimulanzien, kommt. Schlussfolgerung Es ergibt sich ein potenziell negatives Nutzen-Risiko-Verhältnis. Im Zuge der Patientenaktivierung sind Informationen zur Bedeutung eines gesunden Lebensstils, zur körperlichen Aktivität und ausgewogenen Ernährung besser geeignet.
      PubDate: 2021-10-05
       
 
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