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Der Nervenarzt
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ISSN (Print) 1433-0407 - ISSN (Online) 0028-2804
Published by Springer-Verlag Homepage  [2658 journals]
  • Neuroprotektive Therapien bei Tauopathien

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      Abstract: Zusammenfassung Tau-Pathologie gilt heute als Hauptverursacher eines breiten Spektrums neurodegenerativer Erkrankungen, die als Tauopathien zusammengefasst werden. Dazu gehören primäre Tauopathien, bei denen Tau die Hauptrolle bei der Pathogenese spielt, sowie sekundäre Tauopathien wie die Alzheimer-Krankheit, bei der neben Tau auch Amyloid‑β eine wesentliche Rolle im Krankheitsprozess zukommt. Zu den primären Tauopathien gehören unter anderem die progressive supranukleäre Blickparese, die kortikobasale Degeneration, die Pick-Krankheit und seltene hereditäre Tauopathien, welche als frontotemporale Lobärdegeneration mit MAPT(„microtubule-associated protein tau“)-Mutation bezeichnet werden. Tauopathien unterscheiden sich pathologisch durch die betroffenen Hirnregionen und Zelltypen sowie durch die biochemischen Merkmale des aggregierten Tau-Proteins. Verschiedene Tau-zentrierte neuroprotektive Therapieansätze befinden sich aktuell in der präklinischen und klinischen Entwicklung. Dabei werden unterschiedliche Mechanismen, wie die Verringerung der Tau-Expression, die Hemmung der Tau-Aggregation, das Auflösen von Tau-Aggregaten, die Verstärkung der zellulären Mechanismen zur Beseitigung toxischer Formen von Tau, die Stabilisierung von Mikrotubuli und die Hemmung der interzellulären Ausbreitung von Tau, untersucht. In dieser Übersichtsarbeit geben wir einen Überblick über Tauopathien und die aktuellen Konzepte zur Entwicklung krankheitsmodifizierender Therapien.
      PubDate: 2021-10-15
       
  • Intrazerebrale Blutungen unter Plättchenaggregationshemmung und oraler
           Antikoagulation bei Patienten mit zerebraler Amyloidangiopathie

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      Abstract: Zusammenfassung Die Durchführung einer oralen Antikoagulation ist bei Patienten mit einer zerebralen Amyloidangiopathie eine therapeutische Herausforderung. Die Assoziation der zerebralen Amyloidangiopathie mit Lobärblutungen, eine hohe Mortalität intrazerebraler Blutungen insbesondere unter oraler Antikoagulation sowie das hohe Rezidivrisiko solcher Blutungen erfordern eine strenge und interdisziplinäre Risiko-Nutzen-Abwägung. Vitamin-K-Antagonisten erhöhen das Risiko für die mit intrazerebralen Blutungen vergesellschaftete Mortalität um 60 % und sollten daher möglichst vermieden bzw. speziellen klinischen Situationen (z. B. mechanischer Aortenklappenersatz) vorbehalten sein. Auch der Einsatz von neuen oralen Antikoagulanzien und Thrombozytenaggregationshemmern bedarf einer strengen Risiko-Nutzen-Abwägung, da auch diese Substanzen das zerebrale Blutungsrisiko erhöhen. Insbesondere bei Patienten mit einer absoluten Arrhyhtmie bei Vorhofflimmern ist der interventionelle Vorhofohrverschluss eine therapeutische Alternative. Darüber hinaus sind weitere klinische Implikationen bei Patienten mit zerebraler Amyloidangiopathie Gegenstand dieser Literaturübersicht, beispielsweise Besonderheiten nach akutem ischämischem Schlaganfall und erforderlicher Sekundärprophylaxe, bei vorherigen intrazerebralen Blutungen und bei Patienten mit kognitiven Defiziten.
      PubDate: 2021-10-15
       
  • Aktuelle Befunde zur Koinzidenz von zerebraler Amyloidangiopathie und
           Alzheimer-Erkrankung

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      Abstract: Zusammenfassung Die zerebrale Amyloidangiopathie (CAA) tritt trotz verschiedener Pathomechanismen häufig koinzident zur Alzheimer-Demenz auf. Sie moduliert kognitive Defizite im Rahmen der Alzheimer-Erkrankung (AD) annehmbar durch additive Effekte, auch wenn die diesbezüglichen Zusammenhänge komplex sind. Die pathophysiologische Gemeinsamkeit beider Erkrankungen besteht in einem gestörten Amyloidmetabolismus, distinkt ist jedoch die pathologische Prozessierung von Amyloidvorläuferproteinen. Die CAA mit ihren verschiedenen Subtypen ist eine pathomechanistisch heterogene Gefäßerkrankung des Gehirns. Vaskuläre und parenchymatöse Amyloidablagerungen kommen gemeinsam, aber auch isoliert und unabhängig voneinander vor. Um den spezifischen Beitrag der CAA zu kognitiven Defiziten im Rahmen der AD zu untersuchen, bedarf es daher geeigneter diagnostischer Methoden, die der Komplexität der histopathologischen bzw. bildmorphologischen Charakteristika der CAA gerecht werden, sowie differenzierender testpsychometrischer Verfahren, anhand derer der Beitrag der CAA zu kognitiven Defiziten deskriptiv erfasst und damit ätiologisch besser zuordenbar wird.
      PubDate: 2021-10-15
       
  • Neugeborenenscreeningprogramm für die spinale Muskelatrophie

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      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Zum Ende des Jahres 2021 ist die Einführung eines flächendeckenden Neugeborenenscreeningprogramms für die spinale Muskelatrophie (SMA), spezifisch 5q-SMA, in Deutschland geplant, da inzwischen mehrere gezielte Behandlungsmöglichkeiten existieren. Material und Methoden Das Neugeborenenscreening auf 5q-SMA basiert auf dem Nachweis einer homozygoten Deletion von Exon 7 im SMN1-Gen durch eine molekulargenetische Analyse aus der Trockenblutkarte. In allen Fällen muss eine Konfirmationsdiagnostik mittels einer zweiten Blutprobe mit Bestimmung der SMN2-Kopien-Zahl durchgeführt werden. Ergebnisse Erfahrungen aus den bisher in Teilen Deutschlands durchgeführten Pilotprojekten werden dargestellt, Vor- und Nachteile von Screeningprojekten werden diskutiert. Schlussfolgerungen Die weitere Beratung und Therapie sollten in einer Abteilung für Neuropädiatrie mit Erfahrung in der Betreuung von Kindern mit 5q-SMA erfolgen, die alle aktuellen Behandlungsoptionen für das Kind anbieten kann, damit diese wenn nötig innerhalb des ersten Lebensmonats starten kann.
      PubDate: 2021-10-15
       
  • „iFightDepression“ im stationären Setting

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      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund E‑Mental-Health (EMH) spielt im ambulanten Versorgungssetting depressiver Störungen zunehmend eine Rolle. Ziel dieser Studie war die Implementierung und Evaluierung der Anwendbarkeit und des Nutzens des onlinebasierten Selbstmanagementprogramms „iFightDepression“ (iFD) als Zusatzangebot im Rahmen einer leitliniengerechten Behandlung auf einer Spezialstation für affektive Störungen. Methodik Es wurden insgesamt 78 stationäre PatientInnen mit einer unipolaren Depression unterschiedlichen Schweregrades (ICD-10 F32.0‑3, F33.0-3) oder einer Dysthymie (F34) rekrutiert. Die Interventionsdauer mit dem iFD-Tool belief sich vom Zeitpunkt der stationären Aufnahme bis zur Entlassung und wurde vom Stationspersonal begleitet. Die Erhebung der Symptomschwere sowie von Parametern zur Behandlungserwartung und Therapievorerfahrung erfolgte online vor der Intervention (T0), die Interventionszufriedenheit wurde unmittelbar vor der stationären Entlassung (T1) mittels eines Paper-pencil-Fragebogens erfasst. Ergebnisse Von den 78 Teilnehmenden loggten sich 42 mindestens einmal in das iFD-Tool ein. Es zeigten sich moderat hohe Erwartungswerte sowie leicht überdurchschnittliche Zufriedenheitswerte bezüglich der Behandlung. 67 % der aktiven NutzerInnen gaben an, das iFD-Tool poststationär weiter nutzen zu wollen. Wesentliche Gründe gegen die Nutzung waren eine kurze Aufenthaltsdauer, eine schwere depressive Symptomatik und fehlende Medienkompetenz. Diskussion Eine Implementierung des iFD-Tools im stationären Setting ist prinzipiell machbar und führte zu positiven Rückmeldungen seitens der NutzerInnen. Auch konnten sich die meisten aktiv an der Studie Teilnehmenden eine weitere Nutzung des iFD-Tools nach der Entlassung gut vorstellen. Allerdings weisen die insgesamt geringen Nutzungs- (42/78, 54 %) und Komplettierungsraten auf Nutzungsbarrieren hin, deren Überwindung entsprechende Anpassungen der Intervention speziell für den stationären Einsatz erforderlich machen.
      PubDate: 2021-10-15
       
  • Digitales Leben in der vernetzten Welt: Chancen und Risiken für die
           Psychiatrie

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      Abstract: Zusammenfassung In dieser Übersicht werden Chancen und Risiken der digitalen Transformation in ihrer Bedeutung für die Diagnostik und Therapie psychischer Erkrankungen unter dem Aspekt der Konvergenz neuer digitaler Technologien thematisiert. Die Möglichkeiten Smartphone-basierter Technologien für die Erfassung des lebensweltlichen Kontextes werden erläutert und anhand zweier aktueller Forschungsergebnisse die Anwendung dieses Ansatzes auf die Untersuchung von Resilienzmechanismen zur Verbesserung der psychischen Befindlichkeit dargestellt. Im Anschluss wird die zunehmende Vernetzung des Umweltkontextes selber vor dem Hintergrund des sog. „internet of things“ (IoT) in den Blick genommen. Diese konvergierenden Technologien ermöglichen in Kombination mit neuen Entwicklungen in der künstlichen Intelligenz eine neue Generation von Interventionen in der Lebenswelt („ecological momentary interventions“, EMI), die sich auf innovative Sensoren, lokale Berechnungen des lebensweltlichen Kontextes und deren Bewertung mithilfe der künstlichen Intelligenz stützen.
      PubDate: 2021-10-14
       
  • Die Zertifizierung von Zentren für Beatmungsentwöhnung in der
           neurologisch-neurochirurgischen Frührehabilitation durch die Deutsche
           Gesellschaft für Neurorehabilitation

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      Abstract: Zusammenfassung Die Zertifizierung von Zentren für Beatmungsentwöhnung in der neurologisch-neurochirurgischen Frührehabilitation durch die Deutsche Gesellschaft für Neurorehabilitation (DGNR) ist ab dem 01.10.2021 möglich. Die Zertifizierungskriterien beschreiben ein Anforderungsprofil, das für eine fachgerechte und qualitätsgesicherte Versorgung von Beatmungspatienten in der neurologisch-neurochirurgischen Frührehabilitation (NNFR) steht. Das Zertifikat berücksichtigt die strukturellen Unterschiede der in der NNFR tätigen Einrichtungen und kann sowohl durch Facheinrichtungen als auch durch Frührehabilitationsabteilungen an Akutkrankenhäusern erworben werden. Die Durchführung der Zertifizierung erfolgt analog zur Zertifizierung von Stroke-Units der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem TÜV Rheinland. Zunächst sendet die Einrichtung den Erhebungsbogen an den TÜV Rheinland. Anschließend erfolgt die Begehung durch einen vom TÜV Rheinland gestellten leitenden Auditor und einen Fachauditor der DGNR. Deren Bericht wird dem Zertifizierungsausschuss der DGNR vorgelegt zur Erteilung einer Empfehlung oder Ablehnung der Zertifizierung. Die Zertifizierung schafft objektive Kriterien, die die Rolle der Neurologie in der Beatmungsmedizin in Deutschland beschreiben. So erleichtert sie den Dialog mit anderen beatmungsmedizinischen Disziplinen und ebnet den Weg für die Diskussion mit Politikern, Kostenträgern und nicht zuletzt Betroffenenverbänden über Behandlungsinhalte und -kapazitäten.
      PubDate: 2021-10-14
       
  • COVID-19-Impfungen im Maßregelvollzug: einige Überlegungen zu ethischen
           und juristischen Aspekten

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      PubDate: 2021-10-13
       
  • Psychiatrie im Wandel der Zeit: eine Buchbesprechung

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      PubDate: 2021-10-11
       
  • Genomik und Proteomik in der Erforschung neuromuskulärer Erkrankungen

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      Abstract: Zusammenfassung Neurologische Erkrankungen betreffen 3–5 % aller Kinder und nehmen bei Erwachsenen, insbesondere in der alternden Population Westeuropas, neben Herz‑/Kreislauf- und Tumorerkrankungen die häufigste Ursache für Morbidität und Mortalität ein. Neuromuskuläre Krankheitsbilder sind eine Untergruppe der neurologischen Erkrankungen und haben häufig eine genetische Ursache, was zu einer familiären Häufung führt. Trotz des enormen Fortschritts in der Analyse des Erbguts wie beispielsweise durch Sequenzanalysen der kodierenden Desoxyribonukleinsäureregionen oder der gesamten Desoxyribonukleinsäure bleibt die genetische Ursache bei ca. der Hälfte der Patienten, die an seltenen Formen neurologischer Erkrankungen leiden, ungeklärt. Gründe hierfür werden in diesem Artikel aufgeführt. Im Falle des Vorhandenseins von Therapiekonzepten kann dies unter Umständen einen Einfluss auf die frühzeitige und adäquate Behandlung der Patienten haben. Unter Betrachtung der neuromuskulären Erkrankungen als Paradigmen stellt dieser Artikel neben den Vorzügen des Einzugs der „Next-generation-sequencing“-Analyse-basierten DNA-Untersuchungen als eine Omics-Technologie („genomics“) zudem den Vorzug der Integration dieser mit Proteinanalysen („proteomics“) dar. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die Kombination von Genomik und Proteomik in Sinne eines proteogenomischen Ansatzes bei der Diagnostik und Erforschung der Erkrankungen gelegt. In diesem Sinne wird im Rahmen dieses Artikels ein proteogenomischer Ansatz im Kontext eines multidisziplinären Projektes zur verbesserten Diagnostik und zukünftigen Therapie von Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen vorgestellt; NME-GPS: Gen- und Protein-Signaturen als globales Positionsbestimmungssystem bei Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen.
      PubDate: 2021-10-07
       
  • Implementierung eines individualisierbaren tabletbasierten
           Trainingsprogramms im Anschluss an eine Parkinson-Komplexbehandlung in der
           Häuslichkeit – Erfolgsfaktoren und Barrieren

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      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Regelmäßige körperliche Aktivität ist bei Morbus Parkinson von großer Relevanz. Im Rahmen des Projekts „Individualisiertes Trainingsprogramm für Parkinson-Patienten“ (ParkProTrain) wurde ein individualisierbares tabletbasiertes Programm zur Unterstützung eines individuellen Eigentrainings entwickelt und über einen Zeitraum von 9 Monaten in der Häuslichkeit erprobt. Patienten wurden zur Machbarkeit der Nutzung und zur Zufriedenheit befragt. Methodik Patienten, die das Programm im Anschluss an eine stationäre multimodale Komplexbehandlung bei Morbus Parkinson (Parkinson-Komplexbehandlung, PKB) in der Häuslichkeit nutzten, wurden zu zwei Zeitpunkten (9 und 36 Wochen nach PKB) im Rahmen qualitativer Interviews befragt. Ergebnisse Das Programm half den Patienten über die gesamte Interventionszeit hinweg, motiviert zu bleiben. Es bot ihnen sowohl Struktur als auch Flexibilität für die Entwicklung einer eigenen Trainingsroutine. Als positive Aspekte (Erfolgsfaktoren) wurden u. a. benannt: die Einführungsseminare in der Klinik, die enge Betreuung während der Interventionszeit, die Fundiertheit und der Parkinson-Bezug, die Machbarkeit und die Handhabbarkeit des Programms sowie die individualisierten Trainingspläne. Patienten geben aber auch Hinweise, wie das Programm noch optimiert werden könnte (Barrieren). Diskussion Das Programm unterstützt die Patienten bereits erfolgreich mit einer Vielzahl aktivitätsfördernder Ideen. Es konnten weitere Empfehlungen für zukünftige Vorhaben abgeleitet werden, die verstärkt beachtet werden sollten: Parkinson-Spezifität und Individualisierbarkeit des Programms, örtlich und zeitlich flexibles Training, enge und persönliche Betreuung über die gesamte Studienlaufzeit hinweg und eine einfach erlernbare und handhabbare Technik.
      PubDate: 2021-10-07
       
  • Ess- und Fütterstörungen

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      Abstract: Zusammenfassung Es werden Ess- und Fütterstörungen nach den künftigen Kriterien der International Classification of Diseases (ICD-11) dargestellt. Dabei wird über Differenzialdiagnosen, Epidemiologie, Ätiologie, Pathogenese und Therapie referiert. Neu ist die Binge-Eating-Störung, die auch die häufigste Essstörung darstellt. Von Anorexia nervosa und Bulimia nervosa sind überwiegend Frauen betroffen, bei Binge-Eating-Störung ist das Geschlechterverhältnis eher ausgeglichen. Soziokulturelle, biologische und psychologische Faktoren werden hinsichtlich der Krankheitsentstehung diskutiert. Die kognitive Verhaltenstherapie ist die bestuntersuchte Behandlung für alle drei Essstörungen. Nach den deutschen Leitlinien von 2019 ist bei Anorexia nervosa auch die fokale psychodynamische Psychotherapie wirksam, eine Wirksamkeit von Psychopharmaka in der primären Therapie war bei dieser Erkrankung nicht nachweisbar. In der Behandlung der Bulimia nervosa zeigt Fluoxetin eine begrenzte Wirksamkeit.
      PubDate: 2021-10-07
       
  • E-Mental-Health und digitale Gesundheitsanwendungen in Deutschland

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      Abstract: Zusammenfassung Digitale Gesundheitsanwendungen sollen bestehende Versorgungsangebote sinnvoll ergänzen. Inzwischen wurden wirksame Onlineinterventionen für eine Vielzahl psychischer Erkrankungen entwickelt und eine hohe Nutzungsbereitschaft unter Betroffenen und Behandelnden nachgewiesen. Erste versorgungsrechtliche Rahmenbedingungen für einen Einsatz digitaler Anwendungen wurden mit dem Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) geschaffen. Nach Prüfung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) werden die Kosten für bestimmte Gesundheitsanwendungen nun von den gesetzlichen Krankenversicherungen getragen. Jedoch finden digitale Technologien bisher selten Eingang in die Versorgung von Menschen mit psychischen Störungen, was teilweise auf eine geringe Kenntnis solcher Programme zurückzuführen ist. Zudem erschwert eine große Anzahl an ungeprüften Anwendungen eine Auswahl. Eine Möglichkeit zur besseren Orientierung für Behandelnde und Betroffene stellen konkrete Qualitätskriterien dar. Weitere Implementierungsanstrengungen und ein Ausbau der versorgungsrechtlichen Rahmenbedingungen sind notwendig, um die Potenziale digitaler Unterstützungsangebote in der psychiatrischen und psychotherapeutischen Versorgung im Sinne der Patientinnen und Patienten optimal zu nutzen.
      PubDate: 2021-10-04
       
  • Haben digitale Technologien bei der Arbeit Einfluss auf die psychische
           Gesundheit'

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      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Die traditionelle Arbeitsstressforschung identifizierte eine große Zahl von Stressoren. Die Technik als Stressquelle stand dagegen lange nicht im Fokus des Interesses. Fragestellung Dieser Artikel beschreibt das Konzept des Technostresses und diskutiert mögliche Risiken und Chancen digitaler Technologien bei der Arbeit und deren Auswirkungen auf die psychische Gesundheit. Material und Methode Übersicht zur Konzeptualisierung von Technostress, potenzieller Wirkmechanismen und Zusammenfassung empirischer Ergebnisse zum Einfluss auf die psychische Gesundheit. Ergebnisse Bisher wurden mehrere Domänen von Technostress definiert. Obgleich die Evidenzbasis schmal ist und Studien mit methodischen Einschränkungen behaftet sind, so legen erste Ergebnisse zumindest nahe, dass sich bestimmte Arten von technischem Stress bei der Arbeit ungünstig auf die psychische Gesundheit auswirken können. Zugleich können digitale Technologien auch positive Auswirkungen auf das psychische Wohlbefinden von Arbeitnehmern haben, wenn sie z. B. eine bessere Arbeitsorganisation ermöglichen. Schlussfolgerung Die Digitalisierung der Arbeit scheint sowohl Chancen als auch Risiken für die psychische Gesundheit der Beschäftigten zu haben. Implikationen für weitere Forschung in diesem sich entwickelnden Feld werden herausgearbeitet.
      PubDate: 2021-10-04
       
  • Der vorhersagbare Mensch

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      Abstract: Zusammenfassung Neue Ansätze der Nutzung künstlicher Intelligenz (KI) zur Analyse von Daten aus der Neurobildgebung, aber auch passiv gesammelter Daten von sog. „Wearables“ wie Smartphones oder Smartwatches sowie Daten, die sich aus Social-Media- und anderen Online-Aktivitäten extrahieren lassen, ermöglichen es bereits heute, kognitive Fähigkeiten, Persönlichkeitsmerkmale und psychische Erkrankungen vorherzusagen sowie akute mentale Zustände offenzulegen. In diesem Beitrag erläutern wir die Hintergründe der aktuellen Entwicklung, leuchten ihre Möglichkeiten und Grenzen aus und gehen auf ethische und gesellschaftliche Aspekte ein, die sich aus der Nutzung ergeben.
      PubDate: 2021-10-04
       
  • Frauen mit Epilepsie: Wie erfolgt die Beratung bei Kinderwunsch und in der
           Schwangerschaft' – Eine Fallserie aus einer spezialisierten
           Epilepsieambulanz

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      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Die Auswertung großer Schwangerschaftsregister hat die Empfehlungen für Frauen mit Epilepsie und Kinderwunsch in den letzten Jahren verbessert. So werden eine Monotherapie mit einem fehlbildungsarmen Medikament (Lamotrigin oder Levetiracetam) unter Vermeidung von Valproinsäure sowie eine präkonzeptionelle Folsäureprophylaxe empfohlen. Die Praktikabilität dieser Empfehlungen ist umstritten. Methodik Retrospektive Fallserie von 160 Frauen mit Epilepsie über einen Zeitraum von 5 Jahren, die vor und bei Schwangerschaften in unserer Ambulanz beraten wurden. Ergebnisse Nur 18,9 % der Frauen stellten sich noch mit Valproinsäure vor. Auch ohne Valproinsäure kam es unter fachärztlicher Kontrolle selten zu Komplikationen oder Notfalleinweisungen. Lamotrigin erwies sich in unserer Fallserie in der Schwangerschaft als weniger gut wirksam und schlechter steuerbar als andere Medikamente. Levetiracetam ist ebenfalls wenig teratogen, kontrollierte Anfälle in der Schwangerschaft aber besser als Lamotrigin. Nur 12 % der Frauen mit Kinderwunsch nahmen Folsäure ein. Diskussion Diese Fallserie stammt aus einem tertiären Zentrum; die zugewiesenen Frauen wurden überwiegend von epileptologisch kompetenten Fachärzten für Neurologie betreut. In dieser Gruppe konnte auf Valproat in den meisten Fällen verzichtet werden. Lamotrigin ist vermutlich wegen des Spiegelabfalls in der Schwangerschaft weniger effektiv. Eine gute Alternative scheint Levetiracetam zu sein, das gut gegen fokale und generalisierte Anfälle wirkt. Folsäure wird möglicherweise später eingenommen als empfohlen.
      PubDate: 2021-10-04
       
  • Intravenöse Eisentherapie beim Restless-Legs-Syndrom

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      PubDate: 2021-10-01
       
  • Evidenzbasierte Eisentherapie und konsensorientierte Behandlung des
           Restless-legs-Syndroms in der Praxis – Im Alltag etabliert oder
           ignoriert'

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      PubDate: 2021-10-01
       
  • Zerebrale Ischämie durch borrelieninduzierte Vaskulitis bei
           Pseudookklusion der A. basilaris

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      PubDate: 2021-10-01
       
  • Erratum zu: Benigner peripherer paroxysmaler Lagerungsschwindel

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      PubDate: 2021-09-23
       
 
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