Followed Journals
Journal you Follow: 0
 
Sign Up to follow journals, search in your chosen journals and, optionally, receive Email Alerts when new issues of your Followed Journals are published.
Already have an account? Sign In to see the journals you follow.
Similar Journals
Journal Cover
Der Radiologe
Journal Prestige (SJR): 0.187
Number of Followers: 1  
 
  Hybrid Journal Hybrid journal (It can contain Open Access articles)
ISSN (Print) 1432-2102 - ISSN (Online) 0033-832X
Published by Springer-Verlag Homepage  [2658 journals]
  • Radiologie auf modernen (Ab)wegen

    • Free pre-print version: Loading...

      PubDate: 2021-10-06
       
  • Strukturierte Befundung in der Radiologie

    • Free pre-print version: Loading...

      Abstract: Zusammenfassung Ein klinisch sinnvoller Einsatz einer strukturierten Befundung, die in der Einschätzung vieler wissenschaftlicher Gesellschaften und Experten eine sehr wesentliche Voraussetzung zur Weiterentwicklung radiologischer Befunde, insbesondere unter Qualitätsaspekten darstellt, erfordert entsprechende Standards für die Umsetzung in IT-Systemen. Dies sind neben DICOM (Digital Imaging and Communications in Medicine) weitere Standards zur Kodierung, beispielsweise RadLex (Radiological Lexicon), oder die Spezifikation von sog. Interoperabilitätsprofilen, wie sie von IHE (Integrating the Healthcare Enterprise) entwickelt werden. Das Profil MRRT (Management of Radiology Report Templates) ist hierfür der zentrale Baustein. Die Bausteine für eine effiziente IT-Umsetzung, die zudem eine Harmonisierung beispielsweise auf nationaler Ebene erlauben, sind heute verfügbar. Anwender in der Radiologie sollten sich damit vertraut machen und entsprechende Lösungen von Herstellern einfordern.
      PubDate: 2021-10-04
       
  • Strukturierte Befundung und künstliche Intelligenz

    • Free pre-print version: Loading...

      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Es gibt vielfältige Anwendungsmöglichkeiten der strukturierten Befundung („structured reporting“, SR) und der künstlichen Intelligenz (KI) in der Radiologie. Die Anzahl der wissenschaftlichen Publikationen steigt seit vielen Jahren kontinuierlich. Es existiert ein umfangreiches Portfolio verfügbarer KI-Algorithmen, die z. B. für die automatisierte Detektion und Vorselektion von Pathologien oder für die Erleichterung von Arbeitsabläufen innerhalb des Befundungsworkflows angeboten werden. Auch Geräte nutzen bereits KI-Algorithmen für die Verbesserung des Bedienungskomforts. Methode Die SR ist insbesondere für die Erfassung von maschinell auswertbaren, semantischen Daten aus radiologischen Befundberichten erforderlich. Vor dem Hintergrund von Zertifizierungsprozessen ist ihre Verwendung bereits Voraussetzung für die Akkreditierung der Deutschen Krebsgesellschaft als onkologisches Zentrum oder außerhalb Deutschlands als European Cancer Centre. Ergebnisse Die mittels SR erfassten Daten können maschinell zu Zwecken der Patientenversorgung, Forschung, Lehre und Qualitätssicherung ausgewertet werden. Die Extraktion valider Informationen aus Befundberichten in Prosaform mittels NLP (neurolinguistisches Programmieren) ist aufgrund der großen Variabilität und v. a. fehlender Informationen deutlich erschwert. Vor dem Hintergrund des überwachten Lernens werden für das Training von KI-Algorithmen oder KNN („k-nearest neighbours“) große Mengen validierter Daten benötigt. Auch die semantischen Daten aus strukturierten Befundberichten können von KI verarbeitet und zum Training verwendet werden. Schlussfolgerung KI und SR stellen somit Entitäten eines Kontinuums innerhalb der Radiologie dar, die sich zum Teil gegenseitig bedingen und vor allem sinnvoll ergänzen. Beide haben in diesem Feld ein großes Potenzial für tiefgreifende, anstehende Veränderungen und Weiterentwicklungen.
      PubDate: 2021-10-04
       
  • SARS-CoV-2 – Eine unendliche Geschichte'

    • Free pre-print version: Loading...

      PubDate: 2021-10-01
       
  • Strahlenanwendung in der Diagnostik von COVID-19

    • Free pre-print version: Loading...

      Abstract: Zusammenfassung Problem Seit dem Auftreten der COVID-19-Pandemie wurde in einigen Veröffentlichungen vorgeschlagen, ionisierende Strahlung zur Diagnose einer COVID-19-Infektion einzusetzen. So soll die Computertomographie (CT) dafür eingesetzt werden, dass eine SARS-CoV-2-Infektion schon vor der symptomatischen Phase entdeckt wird. Ziel der Beratung Die Strahlenschutzkommission beschloss daher in ihrer 307. Sitzung am 2./3. Juli 2020 die Einsetzung einer SSK-Arbeitsgruppe, die sich mit den Strahlenschutzfragen im Zusammenhang mit einer COVID-19-Infektion befassen soll. Hierbei sollten insbesondere für den Strahlenschutz relevante Aspekte beim Einsatz einer Computertomographie zur Diagnostik einer COVID-19-Erkrankung erörtert werden. Der Beratung dieser Arbeitsgruppe, die ihre Arbeit am 5. Oktober 2020 aufnahm, liegt kein Beratungsauftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) zu Grunde, aber Vertreter des BMU und des Bundesamtes für Strahlenschutz begleiteten die Beratung unterstützend. Stellungnahme Die SSK nimmt wie folgt Stellung: 1. Die Anwendung einer CT bei asymptomatischen Personen zur Diagnose einer COVID-19-Erkrankung ist außerhalb von genehmigten Studien medizinisch nicht gerechtfertigt. 2. Gemäß § 83 Abs. 3 Strahlenschutzgesetz erfordert auch eine CT zur Diagnostik und Verlaufskontrolle einer COVID-19-Pneumonie die vorherige Stellung der rechtfertigenden Indikation durch einen Arzt oder eine Ärztin mit der erforderlichen Fachkunde im Strahlenschutz. Diesbezüglich bieten die Empfehlungen der Fachgesellschaften aktuelle Hilfestellung.
      PubDate: 2021-10-01
       
  • Morphologische und funktionelle Folgen nach COVID-19-Pneumonie

    • Free pre-print version: Loading...

      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Nach einer Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) berichtet ein Teil der Patienten über länger andauernde oder sich verschlechternde Symptome und Beeinträchtigungen. Diese anhaltenden Symptome werden mit dem Begriff „Long-COVID“-Syndrom zusammengefasst. Sie können mit radiologischen Veränderungen in der Computertomographie (CT) und einer Verschlechterung der Lungenfunktion einhergehen. Ziel der Arbeit Die Rolle der langfristigen Verlaufskontrollen von COVID-19-Patienten wird erörtert, um festzustellen, welche Patienten davon profitieren können. Material und Methoden In diesem Artikel werden die aktuellen Ergebnisse der klinischen, radiologischen und lungenfunktionellen Nachsorgenuntersuchungen nach COVID-19-Pneumonie präsentiert. Ergebnisse Chronische Müdigkeit und Dyspnoe sind die häufigsten anhaltenden Symptome nach COVID-19. Außerdem zeigen viele dieser Patienten eine Beeinträchtigung der körperlichen Leistungsfähigkeit. In der CT sind Milchglasareale und strangförmige Verdichtungen die häufigsten residualen Veränderungen nach einer COVID-19-Pneumonie, die histologisch einer organisierenden Pneumonie entsprechen. Ein Teil der Patienten kann nach einer schweren COVID-19-Pneumonie im Verlauf fibroseähnliche Veränderungen aufweisen. Patienten mit einem vormals schwereren Verlauf können ein restriktives Syndrom mit niedriger Kohlenmonoxid-Diffusionskapazität (DLCO) und Gesamt-Lungenkapazität (TLC) zeigen. Im längerfristigen Verlauf zeigen die meisten Patienten eine deutliche und kontinuierliche Verbesserung aller Symptome sowie einen Rückgang der radiologisch-morphologischen und funktionellen Veränderungen. Diskussion Patienten mit persistierenden Symptomen nach COVID-19 sollten in spezialisierten Post-COVID-19-Ambulanzen multidisziplinär abgeklärt und behandelt werden.
      PubDate: 2021-10-01
       
  • Leitlinientreue und Qualitätssicherung in der bildgebenden Diagnostik bei
           Verdacht auf Kindesmisshandlung in Deutschland

    • Free pre-print version: Loading...

      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Die bildgebende Diagnostik nimmt in der Evaluation nichtakzidentieller Verletzungsfolgen im Kindesalter eine Schlüsselrolle ein. Frakturen sind nach Hautläsionen wie Abschürfungen oder Hämatomen die zweithäufigste Folge körperlicher Kindesmisshandlung. Mit Hilfe radiologischer Kriterien können nichtakzidentielle von akzidentiellen Frakturen differenziert werden. Spezielle Frakturtypen wie die klassische metaphysäre Läsion können nur bei hoher Bildqualität differenziert werden. Fragestellung In einer prospektiven Analyse sollten Leitlinientreue und Qualitätssicherung der radiologischen Diagnostik bei Misshandlungsverdacht in Deutschland erfasst werden. Dazu wurden Quantität und diagnostische Qualität in der universitären und nichtuniversitären Versorgung sowie in Abhängigkeit einer vorhandenen kinderradiologischen Fachabteilung analysiert. Material und Methoden Es wurden 958 Röntgenuntersuchungen von 114 vermuteten Misshandlungsfällen (46 Mädchen, 68 Jungen) bewertet. Insgesamt 42 Fälle aus universitären, 42 aus maximalversorgenden und 30 aus regelversorgenden Kliniken mit einem medianen Alter von 6 Monaten (3 Wochen – 3. Lebensjahr) wurden als DICOM-Daten von 3 Kinderradiologen im Konsensverfahren hinsichtlich Leitlinientreue und verschiedener Qualitätsparameter beurteilt. Ein Begleitfragebogen sollte die theoretischen Kenntnisse mit der jeweiligen praktischen Umsetzung vergleichen. Ergebnisse Je Fall wurden im Mittel 8,4 Röntgenaufnahmen (1–22) angefertigt. In 12 von 114 beurteilten Fällen (10 %) lag ein vollständiger Skelettstatus nach S1-Leitlinie GPR vor. In 13 Fällen (10,5 %) wurde ein Babygramm durchgeführt. Abteilungen mit kinderradiologischem Schwerpunkt fertigten signifikant mehr Röntgenaufnahmen je Skelettstatus an als Einrichtungen ohne Schwerpunkt (p < 0,05). Eine signifikant höhere qualitative Umsetzung wurde in Universitätskliniken verzeichnet (p < 0,001). Eine Übereinstimmung von Fragebogenantwort und vorliegendem Bildmaterial zeigte sich unabhängig der Institutionsart nur marginal. Diskussion In Deutschland fehlt bislang mehrheitlich ein leitliniengerechtes Vorgehen bei Misshandlungsverdacht. Es bleibt abzuwarten, ob sich dies mit der breiteren Implementierung von Kinderschutzgruppen und der 2019 verabschiedeten S3-Kinderschutzleitlinie (AWMF-Registrierungsnummer: 027-069) zukünftig ändern wird. Die Etablierung von Referenzzentren für Zweitbefundung und Empfehlungen zur Aufnahmetechnik können zusätzlich die Versorgungsqualität nachhaltig verbessern.
      PubDate: 2021-10-01
       
  • Moderne Tumortherapien und ihre pulmonalen Nebenwirkungen

    • Free pre-print version: Loading...

      Abstract: Zusammenfassung Die Strahlentherapie und in jüngerer Zeit insbesondere die medikamentöse molekulare Therapie sind zentrale Bestandteile der modernen Onkologie. Beide Therapieformen eignen sich dazu, Tumoren bei vergleichsweise geringen systemischen Nebenwirkungen effektiv zu behandeln. Dennoch haben auch diese Behandlungsansätze Nebenwirkungen, die zum einen durch die Toxizität der Strahlung, zum anderen durch immunmodulatorische Effekte der verabreichten Medikamente ausgelöst werden. Das pneumotoxische Potenzial dieser Therapieformen spiegelt sich unter anderem in der Entstehung von interstitiellen Pneumonitiden wider, die in fibrotische Lungengerüstveränderungen übergehen können. Erschwert wird die klinische Diagnose der Erkrankung durch die unspezifischen Symptome. Die Computertomographie (CT) stellt ein ausgezeichnetes Mittel dar, um korrespondierende Verdichtungen zu diagnostizieren und im zeitlichen Verlauf zu monitoren. Damit wird dem Radiologen im interdisziplinären Kontext eine wichtige Rolle bei der Diagnostik dieses Krankheitsbildes zuteil.
      PubDate: 2021-10-01
       
  • Hirnvenen- und Sinusthrombose nach COVID-19-Schutzimpfung

    • Free pre-print version: Loading...

      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Die vakzininduzierte zerebrale Venen- und Sinusthrombose (VI-CVST) nach Applikation der COVID-19-Vakzine ChAdOx1 nCov-19 (Vaxzevria®; AstraZeneca) ist eine seltene Impfkomplikation. Fragestellung Entwicklung eines diagnostischen und therapeutischen Standards. Material und Methode Es werden Grundlagenarbeiten und Expertenempfehlungen sowie Erfahrungen in eigenen Fällen ausgewertet. Ergebnisse Die VI-CVST tritt i. d. R. 4–24 Tage nach der Impfung auf, vorwiegend bei unter 60-Jährigen und bei Frauen. Meist spielt eine Immungenese durch Antikörper gegen Plättchenfaktor-4/Polyanion-Komplexe eine pathogenetische Rolle, die zu thrombotischer Thrombozytopenie und z. T. schweren klinischen, auch tödlichen Verläufen führt. Leitsymptom ist der Kopfschmerz, der meist während einiger Tage an Intensität zunimmt und variabel sein kann. Auch Krampfanfälle, Sehstörungen, fokal-neurologische Symptome und Zeichen des erhöhten Hirndrucks sind möglich. Bei Verdacht auf VI-CVST ist die Kontrolle von D‑Dimeren, Thrombozytenzahl und Screening auf eine heparininduzierte Thrombozytopenie (HIT2) therapeutisch richtungweisend. Bildgebende Methode der Wahl zur Bestätigung bzw. Ausschluss der VI-CVST ist die Magnetresonanztomographie (MRT) mit venöser MR-Angiographie (MRA). In MRT-T2*- und suszeptibilitätsgewichteten (SWI) Sequenzen verursacht der Thrombus ausgeprägte Suszeptibilitätsartefakte (Blooming), so dass auch isolierte Thrombosen kortikaler Venen detektiert werden können. Mit der MRT/MRA bzw. Computertomographie (CT)/CT-Angiographie kann die Diagnose einer VI-CVST in Synopse mit den klinischen und Laborbefunden meist zuverlässig gestellt werden. Schlussfolgerung Die VI-CVST erfordert die rasche labormedizinische und radiologische Diagnostik. Bei Nachweis einer Thrombozytopenie und/oder pathogener Antikörper werden spezifische Therapien zur Antikoagulation und Immunmodulation empfohlen.
      PubDate: 2021-10-01
       
  • Long-COVID: Langzeitsymptome und morphologische/radiologische Korrelate

    • Free pre-print version: Loading...

      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Neurologische, pulmonale, kardiale und gastrointestinale Funktionsstörungen können in der postakuten Phase fortbestehen und ein Long-COVID-Syndrom bilden, das auch als postakute Folgeerscheinungen der SARS-CoV-2-Infektion (PASC) bezeichnet wird. Einige Patienten entwickeln trotz einer zu Beginn relativ milden Erkrankung anhaltende und schwächende Symptome und werden als „COVID-19 long haulers“ bezeichnet. Fragestellung Vorstellung von Symptomen, Anzeichen und Biomarkern bei Patienten, die zuvor an COVID-19 erkrankt waren und Erörterung der möglichen zugrunde liegenden Mechanismen und Folgen. Methoden Bestehende Literatur und berichtete Fälle sowie Expertenmeinungen werden analysiert und diskutiert. Ergebnisse Das Long-COVID-Syndrom betrifft Überlebende von COVID-19 in allen Schweregraden der Erkrankung, selbst in leichten bis mittelschweren Fällen und bei jüngeren Erwachsenen, die keine Beatmungsunterstützung oder Krankenhaus- bzw. Intensivpflege benötigten. Problematisch ist, dass bei vielen Langzeitüberlebenden nie ein Labornachweis für COVID-19 erbracht wurde, was die Skepsis weckt, dass ihre anhaltenden Symptome eine physiologische Grundlage haben. Andererseits können einige Symptome, die bei einer postakuten COVID-19-Erkrankung auftreten, Folge einer kritischen Erkrankung oder eine Nebenwirkung von Behandlungen sein. Schlussfolgerung Da es sich bei COVID-19 um eine neue Krankheit handelt, lässt sich nicht feststellen, wie lange diese Auswirkungen anhalten werden. Eine langfristige Überwachung der postakuten COVID-19-Symptome und ein Screening auf häufige Komorbiditäten sind unerlässlich.
      PubDate: 2021-10-01
       
  • Mitteilungen des Berufsverbandes der Deutschen Radiologen

    • Free pre-print version: Loading...

      PubDate: 2021-10-01
       
  • Akute und chronische kardiale Beteiligung bei COVID-19

    • Free pre-print version: Loading...

      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Neben pulmonalen Manifestationen ist eine COVID-19-Infektion (Coronavirus-Krankheit 2019) häufig mit kardiovaskulären Komplikationen bzw. einer kardiovaskulären Beteiligung assoziiert. Das Herz kann im Rahmen einer Infektion sowohl direkt im Rahmen einer Myokarditis oder Perikarditis und auch im Rahmen von Hypoxie, Fieber, Volumenbelastungen oder thrombembolischer Komplikationen involviert werden. Bestehende kardiovaskuläre Grunderkrankungen haben zudem einen maßgeblichen Einfluss auf die Prognose von COVID-19-infizierten Patienten. Methode Diese Übersichtsarbeit basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche in der PubMed-Datenbank zu kardialen Beteiligungen und kardialen Komplikationen einer COVID-19-Infektion sowie deren Abgleich mit eigenen Erfahrungen. Ergebnisse und Schlussfolgerung Je nach Schweregrad der Infektion werden kardiale Beteiligungen im Rahmen einer COVID-19-Infektion mit bis zu 50 % durchaus häufig beobachtet. Neben der Echokardiographie als Untersuchungsmethode der ersten Wahl stellen die kardiale Magnetresonanztomographie (MRT) zur Beurteilung der myokardialen Struktur und die kardiale Computertomographie (CT) zur Beurteilung der Koronararterien bzw. zum Ausschluss eines intrakardialen Thrombus bedeutende Untersuchungsmodalitäten dar. Die wichtigsten kardialen Manifestationen einer COVID-19-Infektion sind entzündliche und ischämische Pathologien. Deren bildgebende Diagnostik spielt sowohl im akuten als auch im postinfektiösen Stadium eine bedeutende Rolle.
      PubDate: 2021-10-01
       
  • COVID-19-induzierte Koagulopathien und thromboembolische Manifestationen

    • Free pre-print version: Loading...

      Abstract: Zusammenfassung Klinisches Problem Klinisch wird COVID-19 („corona virus disease“ 2019) zunehmend als systemische Erkrankung gesehen, in deren Zentrum eine Multiorganbeteiligung durch einen hyperkoagulatorischen Zustand im Sinne einer Vaskulopathie steht. Therapeutische Standardverfahren Eine Behandlung mit Thrombozytenfunktionshemmern oder Heparinen erscheint die logische Konsequenz. Die aktuelle Studienlage, zumindest für ASS, ergibt allerdings keine Hinweise auf eine Wirksamkeit. Diagnostik Entsprechend der zu nennenswerten Anteilen primär mikrostrukturellen Gefäßveränderungen sollte die radiologische Diagnostik nicht nur Makrogefäßpathologien, sondern auch Hinweise auf diffuse Perfusionsstörungen darstellen. Leistungsfähigkeit In der Lunge sind beispielsweise Perfusionsausfälle nachweisbar, die nur teilweise durch pulmonalarterielle Füllungsdefekte zu erklären sind. Ähnliche Befunde zeigen sich in fast allen Organsystemen. Empfehlung für die Praxis Eine therapeutische Intervention mittels niedermolekularer Heparine bei hospitalisierten Patienten in situationsadaptierter Dosierung ist indiziert und wird ausführlich besprochen. Bei Nachweis von Mikro- und Makrogefäßthrombosierung im Rahmen von COVID-19 spielt die erweiterte radiologische Diagnostik eine zentrale Rolle und ist die Basis der Therapie und Sekundärprävention.
      PubDate: 2021-10-01
       
  • COVID-19: Epidemiologie und Mutationen

    • Free pre-print version: Loading...

      Abstract: Zusammenfassung Mutationen von SARS-CoV‑2 können die Ausbreitungsfähigkeit und Infektiosität erhöhen sowie die Schutzwirkung von Antikörpern vermindern, die nach einer Infektion, einer Impfung oder einer Antikörpertherapie vorhanden sind. Die Alpha-Variante (B.1.1.7), die zuerst in Kent/Großbritannien beobachtet wurde, hat zu einer Erhöhung des R‑Werts und damit der Infektiosität um 75 % geführt. Die Wirksamkeit der in Deutschland verfügbaren Impfungen gegen SARS-CoV‑2 scheint durch diese Mutationen jedoch nur geringfügig beeinträchtigt zu sein. Bei der Beta-Variante (B.1.351), die zuerst in Südafrika beschrieben wurde, ist die Fähigkeit von Antikörpern, SARS-CoV‑2 zu neutralisieren, vermindert. Die therapeutisch verwendeten monoklonalen Antikörper Bamlanivimab und Etesivimab sind unwirksam. Der Impfstoff von AstraZeneca hat gegenüber leichten und mittelschweren Erkrankungen durch die Beta-Variante fast keine Schutzwirkung. Die Gamma-Variante (P.1 oder B.1.1.28.1), die zuerst in Brasilien gefunden wurde, ist wahrscheinlich um den Faktor 1,7 bis 2,6 stärker übertragbar als zuvor in Brasilien zirkulierende Virusstämme. Neben der Infektiosität scheint auch das Sterberisiko bei der Gamma-Variante um den Faktor 1,2 bis 1,9 bei Erwachsenen und bei jüngeren Patienten um den Faktor 5 bis 8 erhöht zu sein. Die Delta-Variante (B.1.617), die zuerst in Indien beschrieben wurde, ist inzwischen in den meisten Ländern dominierend. Ihre Infektiosität ist gegenüber der zuvor dominierenden Alpha-Variante um etwa 50 % erhöht, die Schutzwirkung der verfügbaren Impfungen vor symptomatischen Erkrankungen kann vermindert sein (BioNTech: Delta-Variante 88 %, Alpha-Variante 93,7 %; AstraZeneca: Delta-Variante 67 %, Alpha-Variante 74,5 %). Ferner ist der Krankheitsverlauf bei der Delta-Variante oft schwerer als beim Wildtyp. Erkrankungen durch die Delta-Variante verlaufen bei Geimpften leichter als bei Ungeimpften, und tödliche Verläufe sind wesentlich seltener. Eine hohe Impfquote ist unerlässlich, um einer Herdenimmunität möglichst nahezukommen und die Pandemie unter Kontrolle zu bringen. Selbst bei verminderter Schutzwirkung gegenüber leichten und mittelschweren Erkrankungen bieten Impfungen in der Regel einen ausgezeichneten Schutz gegenüber lebensbedrohlichen und tödlichen Krankheitsverläufen.
      PubDate: 2021-10-01
       
  • Seltene Ursache für unspezifische Beschwerden im Bereich des rechten
           Kniegelenks

    • Free pre-print version: Loading...

      PubDate: 2021-10-01
       
  • COVID-19: neurologische Manifestationen – Update

    • Free pre-print version: Loading...

      Abstract: Zusammenfassung Die COVID-19-Infektion kann sich über das pulmonale Erscheinungsbild hinaus mit einer Vielzahl an sowohl akuten als auch chronischen neurologischen und neuropsychiatrischen (Begleit‑)Symptomen und Erkrankungen manifestieren. Unspezifische Symptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Geruchs- und Geschmacksstörung wurden häufiger, schwere Erkrankungen wie Enzephalopathie, Enzephalitis und zerebrovaskuläre Ereignisse verhältnismäßig selten berichtet. Die Heterogenität der neurologischen und neuropsychiatrischen Erscheinungsbilder ist groß, wie auch die Bandbreite der aufgezeichneten Prävalenzen in den einzelnen Studien. Höheres Patientenalter, vorbestehende neurologische und nichtneurologische Komorbiditäten sowie eine schwere COVID-19-Erkrankung waren assoziiert mit einem erhöhten Risiko für schwere neurologische Komplikationen und eine höhere Krankenhausmortalität. Wahrscheinliche neurotrope Pathomechanismen des SARS-CoV‑2 wurden diskutiert, eine darüber hinausgehende multifaktorielle Genese der neurologisch/neuropsychiatrischen Symptome und Erkrankungen ist jedoch wahrscheinlich.
      PubDate: 2021-10-01
       
  • Integration der strukturierten Befundung in den radiologischen
           Routine-Workflow

    • Free pre-print version: Loading...

      Abstract: Zusammenfassung Klinisches/methodisches Problem Strukturierte Befundung ist seit Jahren eines der meist diskutierten Themen in der Radiologie. Aktuell herrscht ein Mangel an nutzerfreundlichen Softwarelösungen, welche in die bestehende IT-Infrastruktur der Kliniken und Praxen integriert sind und effiziente Dateneingaben erlauben. Radiologische Standardverfahren Radiologische Befunde werden meist als Freitext über Spracherkennungssysteme diktiert oder per Tastatur eingegeben. Zudem werden Textbausteine für die Erstellung von Normalbefunden verwendet und bei Bedarf durch Freitextinhalte ergänzt. Methodische Innovationen Softwarebasierte Befundungssysteme können Spracherkennungssysteme mit radiologischen Befundvorlagen in Form von interaktiven Entscheidungsbäumen vereinen. Eine technische Integration in RIS(Radiologieinformationssystem)-, PACS(„picture archiving and communication system“)- und AV(„advanced visualization“)-Systeme über Programmierschnittstellen und Interoperabilitätsstandards ermöglicht effiziente Prozesse und die Generierung maschinenlesbarer Befunddaten. Leistungsfähigkeit Strukturierte, semantisch annotierte klinische Daten, die über ein strukturiertes Befundungssystem erhoben werden, stehen unmittelbar für epidemiologische Datenauswertungen und kontinuierliches KI(Künstliche Intelligenz)-Training zur Verfügung. Bewertung Der Einsatz der strukturierten Befundung in der radiologischen Routinediagnostik ist mit einer initialen Umstellungsphase verbunden. Eine erfolgreiche Implementierung setzt eine enge Verzahnung der technischen Infrastruktur mehrerer Systeme voraus. Empfehlung für die Praxis Durch die Nutzung einer hybriden, softwarebasierten Befundungslösung können radiologische Befunde mit unterschiedlichen Stufen der Struktur generiert werden. Klinische Fragestellungen oder Informationen können aus klinischen Subsystemen semiautomatisch übertragen werden, um vermeidbare Fehler zu eliminieren und die Produktivität zu erhöhen.
      PubDate: 2021-09-28
       
  • Raumforderung des pankreatoduodenalen Übergangs nach stumpfem Bauchtrauma
           beim jugendlichen Patienten

    • Free pre-print version: Loading...

      PubDate: 2021-09-15
       
  • Wiederkehrende Kopfschmerzen und Sehstörungen bei Veränderungen der
           weißen Substanz des Gehirns

    • Free pre-print version: Loading...

      PubDate: 2021-09-15
       
  • Strukturierte Befundung in der Praxis – Status und Ausblick

    • Free pre-print version: Loading...

      Abstract: Zusammenfassung Klinisches/methodisches Problem Einführung und Anwendung der strukturierten Befundung in der Radiologie. Radiologische Standardverfahren Ultraschall (US), Magnetresonanztomographie (MRT), Computertomographie (CT), Röntgen (DR), Mammographie (MG). Methodische Innovationen Strukturierung und Vordefinition von Befunden und Befundbausteinen. Leistungsfähigkeit Die strukturierte Befundung in der Radiologie erlaubt mutmaßlich eine höhere Befundqualität, Reproduzierbarkeit und den möglichen Zugang zum Datamining. Auch die Kommunikation mit Zuweisern kann dadurch vereinfacht werden. Obwohl diese Vorteile allgemein anerkannt werden, setzt sich bislang die strukturierte Befundung in der radiologischen Praxis noch nicht durch. Dieser Beitrag beleuchtet die aktuelle Situation der strukturierten Befundung in der Praxis und gibt Gründe für die noch stockende Umsetzung sowie Perspektiven für individuelle mögliche Lösungsansätze. Bewertung Die strukturierte Befundung ist noch kein Standard, wird aber immer häufiger verwendet. Eine weitergehende Verbreitung der strukturierten Befundung kann erwartet werden. Empfehlung für die Praxis Der Einsatz strukturierter Befundung kann die Befundqualität erhöhen und sollte für häufige Untersuchungen in Betracht gezogen werden.
      PubDate: 2021-09-06
       
 
JournalTOCs
School of Mathematical and Computer Sciences
Heriot-Watt University
Edinburgh, EH14 4AS, UK
Email: journaltocs@hw.ac.uk
Tel: +00 44 (0)131 4513762
 


Your IP address: 3.236.232.99
 
Home (Search)
API
About JournalTOCs
News (blog, publications)
JournalTOCs on Twitter   JournalTOCs on Facebook

JournalTOCs © 2009-