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Der Hautarzt
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  Hybrid Journal Hybrid journal (It can contain Open Access articles)
ISSN (Print) 1432-1173 - ISSN (Online) 0017-8470
Published by Springer-Verlag Homepage  [2658 journals]
  • Psoriasisarthritis

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      PubDate: 2021-11-01
       
  • Voneinander lernen, miteinander behandeln

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      PubDate: 2021-11-01
       
  • Bilaterale erythematöse Schwellungen der Mammae bei einer schwangeren
           Patientin

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      Abstract: Zusammenfassung Eine Mastitis ist eine infektiöse oder nichtinfektiöse Entzündung des Mammaparenchyms. Die wichtigste Differenzialdiagnose der Mastitis ist ein inflammatorisches Karzinom, das durch Bildgebung und Probebiopsie ausgeschlossen werden kann. Auch in der Schwangerschaft können nichtinfektiöse Mastitiden auftreten, und die Kenntnis der infrage kommenden Differenzialdiagnosen ist essenziell für eine angemessene Diagnostik und Therapie.
      PubDate: 2021-11-01
       
  • Progrediente Sklerodaktylie bei einem gambischen Farmer

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      PubDate: 2021-11-01
       
  • Die Schopenhauer-Kur

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      PubDate: 2021-11-01
       
  • Seltene kutane Nebenwirkung unter Vemurafenib

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      PubDate: 2021-11-01
       
  • Granulomatöse rosazeaartiges Exanthem unter Tofacitinib

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      Abstract: Zusammenfassung Wir berichten von einer 32-jährigen Patientin mit Colitis ulcerosa, die unter Therapie mit dem JAK(Januskinase)-Inhibitor Tofacitinib eine massive papulopustulöse Dermatitis entwickelt hat. Trotz intensiver lokaltherapeutischer Maßnahmen und der Einnahme von Kortikosteroiden und Doxycyclin trat keine ausreichende Besserung ein, sodass die Tofacitinib-Behandlung beendet werden musste. Bekanntermaßen kann die Klasse der JAK-Inhibitoren zu infektiösen und allergischen Hautnebenwirkungen führen. Fälle von steriler papulopustulöse Dermatitis unter Therapie mit JAK-Inhibitoren sind allerdings bislang kaum berichtet worden.
      PubDate: 2021-11-01
       
  • Erfolgreiche Behandlung einer generalisierten pustulösen Psoriasis
           mit Certolizumab

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      Abstract: Zusammenfassung Die generalisierte pustulöse Psoriasis ist eine seltene, oftmals schubweise auftretende und meist schwere entzündliche Dermatose mit teils starken Allgemeinbeschwerden. Einem Teil dieser Fälle liegen Mutationen im Gen des Interleukin-36-Rezeptorantagonisten (IL36RN) zugrunde, die den autoinflammatorischen Charakter der Erkrankung erklären. Wir berichten über eine 39-jährige, hochschwangere Patientin, die eine Therapie mit Secukinumab aufgrund der Schwangerschaft abgesetzt hatte und sich nun mit einer schweren, akuten Exazerbation in unserer Klinik vorstellte. Bei der Patientin bestand eine Mutation im IL36RN-Gen (Ser113Leu). Die von uns in der 33. Schwangerschaftswoche eingeleitete Therapie mit Certolizumab pegol führte in wenigen Wochen zu einer dramatischen Remission, die auch nach erfolgreicher Beendigung der Schwangerschaft und unter Therapie mit diesem Biologikum bis heute anhält.
      PubDate: 2021-11-01
       
  • Rheumatoide Arthritis

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      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Die rheumatoide Arthritis ist eine der häufigsten Autoimmunerkrankungen. Zusätzlich zu der primären chronischen Polyarthritis treten oftmals extraartikuläre Manifestationen auf, von denen die kutanen Symptome am häufigsten sind. Fragestellung Kutane Manifestationen der rheumatoiden Arthritis können vielfältig und sowohl spezifisch als auch unspezifisch sein. Bei welchen Hautveränderungen sollte man an eine zugrunde liegende rheumatoide Arthritis denken' Material und Methoden Es erfolgte die Auswertung exemplarischer Übersichtsarbeiten, Falldarstellungen und einschlägiger Lehrbuchartikel. Ergebnisse Bei der rheumatoiden Arthritis kann es zu vielfältigen unspezifischen und spezifischen kutanen Manifestationen kommen. Neben Blickdiagnosen wie etwa den klassischen Rheumaknoten bedarf es oftmals auch einer histopathologischen Korrelation oder auch eines interdisziplinären Ansatzes, wie z. B. bei der Ausschlussdiagnose des Pyoderma gangraenosum. Schlussfolgerung Das frühe Erkennen und richtige Einordnen von mit der rheumatoiden Arthritis assoziierten Hautveränderungen kann wegweisend sein für eine unverzügliche Diagnosestellung und ebnet den Weg zur erfolgreichen und zielgerichteten Therapieeinleitung, die wiederum eine Prognoseverbesserung bedeuten kann. Dem Dermatologen kommt so in der Versorgung dieser Patienten eine besondere Bedeutung zu.
      PubDate: 2021-11-01
       
  • Diagnostisches und therapeutisches Vorgehen bei Anaphylaxie im Kindes- und
           Jugendalter

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      Abstract: Zusammenfassung Eine Anaphylaxie ist eine plötzlich auftretende, potenziell lebensbedrohliche, systemische allergische Reaktion. Im Kindesalter spielen vorrangig Nahrungsmittel als Auslöser eine Rolle, jedoch sind auch Insektenstiche und Medikamente potenzielle Auslöser. Die Symptome manifestieren sich innerhalb von Minuten bis zu wenigen Stunden an Haut, Atemwegen, Gastrointestinaltrakt und/oder Herz-Kreislauf-System. Aufgrund der schnellen Wirksamkeit und des geringen Nebenwirkungsprofils ist i.m.-verabreichtes Adrenalin das Medikament der 1. Wahl. Zur Identifizierung von Auslösern müssen eine ausführliche Anamnese und die Bestimmung potenzieller IgE-Antikörper erfolgen. Das Anaphylaxieregister hat das Wissen zur Epidemiologie verbessert. Eine Anaphylaxieschulung ist für jeden Patienten bzw. die Eltern und Betreuer hilfreich. Die spezifische Immuntherapie stellt die einzige kausale Therapieoption dar, allerdings steht sie zum heutigen Zeitpunkt nur bei Insektengift- und Erdnussallergie zur Verfügung.
      PubDate: 2021-11-01
       
  • Epidemiologie und Therapie von erwachsenen Patienten mit atopischer
           Dermatitis

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      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Das Ziel dieser Analyse war es, die Inzidenz, Prävalenz und das Behandlungsmuster bei erwachsenen Patienten mit atopischer Dermatitis (AD) in der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung zu erfassen. Patienten und Methoden Für 3,3 Mio. Versicherte in 6 verschiedenen gesetzlichen Krankenkassen (GKV) wurden anonymisierte Verordnungsdaten auf Patientenebene ausgewertet. Patienten, bei denen der ICD(International Classification of Diseases)-10-Diagnosecode L20 (AD) mindestens 2‑mal angewendet wurde, wurden analysiert und Daten zu den Verordnungsmustern für AD für die Jahre 2011 bis 2015 berichtet. Ergebnisse Die Prävalenz der AD in der erwachsenen Bevölkerung lag in den Jahren 2012 bis 2015 bei 1,6–1,9 %. Die jährliche Inzidenz lag bei 0,28 %. In Quartal3/Quartal4 (Q3/Q4) erhielten 44,2 % der erwachsenen Bevölkerung mit AD-Diagnose von einem Dermatologen Rezepte für AD-Medikamente: 1,6 % mit topischen Glukokortikosteroiden mit geringer Wirksamkeit (ohne vorherige Verschreibung von systemischen Therapien), 46,9 % mittelstark bis sehr stark wirksame topische Glukokortikosteroide oder topische Calcineurininhibitoren, 23,9 % aktuell eine systemische Therapie (systemische Glukokortikosteroide, Ciclosporin, Methotrexat, Azathioprin, Mycophenolat-Mofetil) und 27,6 % eine frühere systemische Therapie. Schlussfolgerung Die aus der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung abgeleitete AD-Prävalenzschätzung lag im Bereich bisheriger Studien (1,35–4 %), die unterschiedliche Methoden anwandten. Im Berichtszeitraum erhielten mehr als die Hälfte der AD-Patienten, die mit verschreibungspflichtigen Fertigarzneimitteln behandelt wurden, eine systemische Therapie, als Hinweis auf eine schwere Form der AD.
      PubDate: 2021-11-01
       
  • Psoriasisarthritis: Relevantes für die dermatologische Praxis

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      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Die Psoriasisarthritis ist die wichtigste „Komorbidität“ der Psoriasis und für die dermatologische Praxis in vielfältiger Weise relevant. Fragestellung Betrachtet wird die Relevanz einer Gelenkbeteiligung bei Psoriasispatienten für die dermatologische Praxis. Methode Es erfolgte die Auswertung von in PubMed®-gelisteten Publikationen (PubMed®, Bethesda, MD, USA) in englischer, deutscher oder französischer Sprache zur Psoriasisarthritis. Ergebnisse Die Psoriasisarthritis betrifft zwischen 6 und 42 % der Psoriasispatienten und manifestiert sich in der Regel mehrere Jahre nach Beginn der Hautsymptome. Im Rahmen der Diagnostik haben sich Fragebögen als Screeninginstrumente bewährt. Eine frühzeitige Therapie mit DMARDs („disease modifying anti-rheumatic drugs“) führt zu besonders guten Langzeitergebnissen, weil strukturelle Gelenkschäden und Funktionsverluste verhindert werden können. Hierfür stehen immer mehr systemische Therapien zur Verfügung, die auch für die Behandlung der Psoriasis zugelassen sind. Schlussfolgerungen In den letzten Jahren ist es zunehmend unkomplizierter geworden, alle klinischen Facetten der Psoriasis und der Psoriasisarthritis im Rahmen einer Monotherapie effektiv und sicher zu behandeln. Dermatologen kommt insbesondere bei der für die Prognose entscheidenden frühzeitigen Diagnosestellung eine Schlüsselrolle zu. Für die Therapieentscheidung des Dermatologen sind außerdem das Vorhandensein sowie die Ausprägung der Psoriasisarthritis ausschlaggebend.
      PubDate: 2021-11-01
       
  • Kaliumhydroxid-5 %-Lösung bei aktinischer Keratose

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      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Die aktinische Keratose (AK) ist ein epitheliales Carcinoma in situ der Haut. Aufgrund des Risikos einer malignen Transformation besteht ein frühzeitiger Behandlungsbedarf. Gerade die initiale Therapie sollte neben der Wirksamkeit eine gute Verträglichkeit und Anwenderfreundlichkeit aufweisen. Kaliumhydroxid (KOH)-Lösung ist als keratolytische Behandlungsoption bei hyperkeratotischen Hauterkrankungen, wie z. B. Mollusca contagiosa, bereits etabliert. Methodik Wirksamkeit und Verträglichkeit von KOH-5 %-Lösung zur Behandlung der leichten bis moderaten AK wurden in einer prospektiven, einarmigen, multizentrischen Medizinproduktestudie (Treatment of AK with KOH [TAKKOH]) untersucht. Die KOH-Lösung wurde 2‑mal täglich über 14 Tage aufgetragen mit anschließender Behandlungspause von 14 Tagen (≙ 1 Behandlungszyklus) für maximal 3 Behandlungszyklen oder mindestens bis zum Behandlungserfolg. Das primäre Zielkriterium „Behandlungserfolg“ wurde als komplette Remission (CR) aller AK-Läsionen eines Patienten definiert. Sekundäre Zielkriterien beinhalteten die Beurteilung der partiellen Remission (PR), der Anzahl an AK-Läsionen in Remission, die Wirksamkeitsbeurteilung anhand von Schulnoten durch Prüfärzte und Patienten sowie sicherheitsrelevante Endpunkte. Ergebnisse Es wurden 73 Patienten in die Studie eingeschlossen. Eine CR wurde von 54,9 % der Patienten erreicht, eine PR von 64,8 % bei einer Reduktion der Gesamtzahl an Läsionen um 69,9 %. Bei 46,6 % der Patienten wurden unerwünschte Ereignisse beobachtet. Diese überwiegend unerwünschten Wirkungen (82,6 %) stellten ausnahmslos transiente und milde lokale Hautreaktionen dar. Schlussfolgerung Die Studie liefert Hinweise auf die Wirksamkeit und Sicherheit von KOH-5 %-Lösung zur läsionsgerichteten topischen Therapie der AK.
      PubDate: 2021-11-01
       
  • Behandlung der Psoriasis mit Secukinumab

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      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Die mittelschwere bis schwere Psoriasis vulgaris kann wirksam mit immunmodulierenden Biologika wie dem Interleukin-17A-Inhibitor Secukinumab behandelt werden. In der Praxis stellt sich jedoch oft die Frage nach dem Vorgehen in besonderen Situationen, beispielsweise bei Infektionen, Komorbidität, Schwangerschaft oder operativen Eingriffen. Ziel der Arbeit In diesem Konsensdokument deutscher Psoriasisexperten sollen in Ergänzung zu den aktuellen Leitlinien häufige Fragen aus dem Therapiealltag zur Behandlung der Psoriasis mit Secukinumab beantwortet werden. Methoden In einem virtuellen Expertentreffen im Mai 2020 wurden auf Grundlage von Erfahrungen der Teilnehmer und aktueller Literatur praxisrelevante Aspekte der Behandlung der Psoriasis erörtert. Darauf basierend wurde ein Konsensdokument verfasst. Ergebnisse Die vorliegende Arbeit bietet praktische Hinweise zur Anamnese einschließlich der Erfassung von Vortherapien, Schweregrad der Psoriasis und Begleiterkrankungen vor Beginn einer Therapie mit Secukinumab. Ferner wird auf das Vorgehen bei Impfungen, Infektionen, operativen Eingriffen, Sondermanifestationen der Psoriasis und Komorbiditäten einschließlich vorbestehenden Autoimmunerkrankungen und Tumorerkrankungen unter Therapie mit Secukinumab eingegangen. Auch Fragen zur Familienplanung und zu gesundheitspolitischen Regularien werden diskutiert. Diskussion Die in diesem Konsensdokument zusammengefassten unterstützenden Empfehlungen zur Behandlung der Psoriasis mit Secukinumab sollen dazu beitragen, für die Patienten eine optimale Therapie zu erreichen und ihre Lebensqualität zu verbessern.
      PubDate: 2021-11-01
       
  • Erythema exsudativum multiforme infolge einer COVID-19-Impfung (BNT162b2)

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      Abstract: Zusammenfassung Es wird über den Fall eines ausgeprägten Erythema exsudativum multiforme infolge einer COVID-19-Impfung berichtet. Die Effloreszenzen an Haut und Schleimhaut entwickelten sich 48 h nach der zweiten Dosis des mRNA-Impfstoffs BNT162b2 (Tozinameran, Comirnaty®). Unter der Anwendung glukokortikoidhaltiger Externa kam es innerhalb von 3 Wochen zu einer folgenlosen Abheilung.
      PubDate: 2021-10-21
       
  • Konfokale Line-Field-OCT

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      Abstract: Zusammenfassung Die optische Kohärenztomographie (OCT) und die konfokale Lasermikroskopie (KLM) sind in der klinischen dermatologischen Routinediagnostik bereits etablierte nichtinvasive Methoden. Während die KLM insbesondere hilfreich bei der Unterscheidung von Naevi und Melanomen ist, eignet sich die OCT vor allem zur Diagnostik und Differenzierung von nichtmelanozytärem Hautkrebs. Die LC-OCT („line-field confocal optical coherence tomography“) hingegen ist ein neues innovatives Verfahren, das über eine bessere zelluläre Auflösung als die OCT und höhere Eindringtiefe als die KLM verfügt. Mit der LC-OCT sind im Vergleich zur KLM auch 3‑D-Aufnahmen in Echtzeit möglich. Sie eignet sich sehr gut zur Untersuchung von Hautläsionen aller Art, da sie die Vorteile von KLM und OCT vereint.
      PubDate: 2021-10-20
       
  • Unklarer Knoten am Hals

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      PubDate: 2021-10-14
       
  • Bullöses Pemphigoid mit Aussparung eines Armes nach axillärer
           Lymphadenektomie

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      Abstract: Zusammenfassung Wir präsentieren den Fall einer 83-jährigen Patientin mit einem bullösen Pemphigoid (BP) unter Aussparung des linken Armes bei Zustand nach axillärer Lymphadenektomie nach Mammakarzinom. Lokalisierte Formen des bullösen Pemphigoids treten v. a. bei Lymphödemen oder nach Radiatio auf. Das Fehlen des Blasenbefalls nach einer Lymphadenektomie stellt eine seltene und interessante Manifestation dar. Pathophysiologisch könnte durch den Rückgang der T‑Zell-Aktivierung bei fehlenden peripheren Lymphknoten und somit vermindertem entzündlichem Infiltrat die Blasenbildung abgeschwächt sein bzw. vollkommen ausbleiben.
      PubDate: 2021-10-11
       
  • Haarwachstum unter Dupilumab bei Alopecia areata universalis und
           atopischer Dermatitis

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      Abstract: Zusammenfassung Berichtet wird über eine 46-jährige Patientin, die seit ihrer frühen Kindheit unter einer schweren atopischen Dermatitis leidet und seit ihrem 18. Lebensjahr unter einer Alopecia areata totalis, die mittlerweile in eine Alopecia areata universalis übergegangen ist. Durch die Einleitung einer Therapie mit dem monoklonalen Antikörper Dupilumab wurde erneutes Haarwachstum am Kapillitium, im Gesicht und an den Unterschenkeln beobachtet. Dupilumab blockiert die α‑Untereinheit des IL(Interleukin)-4-Rezeptors, unterbindet die Signalkaskade von IL‑4 und IL-13 und führt so zu einer reduzierten Th2-Immunantwort. Die schwere Ausprägung der Ekzeme und der Juckreiz mit Ein- und Durchschlafstörungen sind bereits 14 Tage nach Beginn der Einnahme zurückgegangen. Die Patientin verträgt das Medikament ohne wesentliche Nebenwirkungen, ihre Lebensqualität ist deutlich verbessert. Patienten mit einer schweren atopischen Dermatitis und einer Alopecia areata könnten von Dupilumab in Zukunft doppelt profitieren.
      PubDate: 2021-10-05
       
  • Gesetzliches Hautkrebsscreening in Deutschland

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      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Im Jahr 2008 wurde in Deutschland das gesetzliche Hautkrebsscreening (gHKS) für gesetzlich Versicherte ab 35 Jahren eingeführt. Primäres Ziel ist es, maligne Veränderungen der Haut frühzeitig zu diagnostizieren, die Mortalität zu reduzieren sowie die Morbidität und Lebensqualität zu verbessern. Obwohl das gHKS vor mehr als einer Dekade eingeführt wurde, wird dieses nur von einem Teil wahrgenommen. Ziel der Arbeit Welche Gründe bestehen für die geringe Teilnahmequote am gHKS in der berechtigten Normalbevölkerung' Methodik In computergestützten Telefoninterviews mit einer repräsentativen Bevölkerungsstichprobe (N = 1015) gesetzlich Versicherter ab 18 Jahren wurden im Januar 2019 die Einstellung zum Thema Hautkrebs, die Rate der Inanspruchnahme des gHKS sowie die Gründe für die Nichtteilnahme erhoben. Ein Teil der Daten wurde mit vorausgehenden Erhebungen aus den Jahren 2011, 2013 und 2015 verglichen. Ergebnisse Unter den 1015 Teilnehmern wurde das Thema Hautkrebs von 40 % als besorgniserregend eingestuft. Zum gHKS waren 75,4 % der Befragten berechtigt. Von diesen hatten 52,6 % bisher noch nie am gHKS teilgenommen. Die Inanspruchnahme nahm im Alter jedoch zu. Ferner war die Nichtteilnehmerquote bei gehobenem Schulabschluss mit 45 % deutlich niedriger als bei niedrigem Schulabschluss mit 58 %. Der Anspruch auf das gHKS war 35 % der Nichtteilnehmer nicht bekannt. Als Grund für die Nichtteilnahme nannten 20 % Zeitmangel, 58 % sahen keine Notwendigkeit, weil sie sich gesund fühlen. Generell hielten aber 91 % aller 1015 Befragten Früherkennungsuntersuchungen für sinnvoll und hatten zu 66 % bereits an anderen Vorsorgeuntersuchungen teilgenommen. Diskussion Die mit etwa 50 % geringe Teilnehmerquote am gHKS sowie die abnehmende Besorgnis in der Bevölkerung um das Thema Hautkrebs legen nahe, dass eine weitere, auch risikogruppenorientierte Aufklärung der Bevölkerung über die Relevanz des Themas Hautkrebs notwendig ist.
      PubDate: 2021-07-05
      DOI: 10.1007/s00105-021-04842-0
       
 
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