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Der Anaesthesist
Journal Prestige (SJR): 0.271
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ISSN (Print) 1432-055X - ISSN (Online) 0003-2417
Published by Springer-Verlag Homepage  [2658 journals]
  • Evaluierung der NEF-Fehl- und Übergabeeinsätze im Raum Innsbruck

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      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Die Qualität eines Rettungssystems zeichnet sich auch durch den effizienten Einsatz seiner personellen und Fahrzeugressourcen aus. So können im berechtigten Fall Stornierungen des anfahrenden Notarztes durch den Rettungsdienst (RD) ebenso sinnvoll sein wie Übergaben des stabilen Patienten an den RD. Aufgrund der hohen Zahlen solcher Storno- und Übergabeeinsätze evaluiert diese Studie diese Entscheidungen retrospektiv und zeigt evtl. Auffälligkeiten auf. Studienkollektiv waren die 10.278 Notarztalarmierungen der beiden Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) Innsbruck Stadt (städtisch) und Telfs (ländlich) der Jahre 2017 und 2018. Methode Der Patientenzustand sowie die Rettungsdienstdokumentation wurden beurteilt und die Notarztindikation retrospektiv anhand der klinischen Aufnahmediagnosen im Abgleich mit dem Notarztindikationskataloges der Deutschen Bundesärztekammer (NIKDBÄK) anhand vorgegebener Kriterien wie eingegebener Vitalparameter und/oder des Notfallgeschehens bewertet. Ergebnisse Im zweijährigen Studienzeitraum ergaben sich 2470 relevante Datensätze, davon 1190 Storno- und 1280 Übergabeeinsätze mit gesamt 210 Einsätzen (8,5 %) mit Notarztindikation laut NIKDBÄK. Am NEF Innsbruck fanden mehr Stornierungen statt, und es kam zu mehr Storno- als Übergabeeinsätzen, umgekehrt dazu am NEF Telfs zu mehr Übergabe- als Stornoeinsätzen. An Wochenenden fanden nachts weniger Storno- und Übergabeeinsätze statt. In 284 Protokollen bei Stornierungen (23,9 %) und 339 Protokollen bei Übergaben (26,5 %) war die Dokumentation der Sanitäterprotokolle unvollständig. Patienten mit gegebener Notarztindikation laut NIKDBÄK mussten länger stationär behandelt werden. 35 Patienten nach Storno- (2,9 %) und 35 Patienten nach Übergabeeinsätzen (2,7 %) mussten auf einer Intensivstation aufgenommen werden. Bei den Intensivbehandlungen wurde bei 20 Patienten (1,7 % der Stornoeinsätze) nach einem Stornoeinsatz eine kritische Aufnahmediagnose festgestellt bzw. bei 24 Patienten (1,9 % der Übergabeeinsätze) nach einem Übergabeeinsatz. Bei 40 (3,1 %) Übergabeeinsätzen vom Notarzt an den Rettungsdienst kam es innerhalb von 10 min nach Eintreffen des Notarztes zu einem Folgeeinsatz. Schlussfolgerung Die Einführung eines eigenen standardisierten Notfallindikationskataloges für Österreich erscheint als Vorgabe für Leitstellen und Rettungsdienstpersonal sinnvoll. Storno- und Übergabeentscheidungen müssen sorgsam getroffen werden und sollten QM-gesichert evaluiert werden. Der Dokumentationspflicht im Rettungswesen muss vermehrte Aufmerksamkeit gewidmet werden. Durch intensivere Aus- und Fortbildungen sowie Diagnosefeedbacks könnte die Anzahl an unberechtigten bzw. risikobehafteten Storno‑/Übergabeeinsätzen vermindert werden.
      PubDate: 2021-10-13
       
  • Fokus Beatmung, Sauerstofftherapie und Weaning

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      PubDate: 2021-10-06
       
  • Kritische Ereignisse in der Akutschmerztherapie – eine
           Risikoanalyse von CIRS-Meldungen

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      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Tätigkeitsgebiete mit vielen Schnittstellen, wie die Akutschmerztherapie, gelten per se als Bereiche, in denen ein erhöhtes Risiko für Fehler und Zwischenfälle besteht. Ziel der Arbeit Ziele waren die Risikoidentifikation und Graduierung des Risikos von gemeldeten Zwischenfällen im Kontext der Akutschmerztherapie. Material und Methoden Aus 5365 Fällen des bundesweiten Meldesystems CIRSmedical Anästhesiologie wurden 508 Berichte mit dem Selektionskriterium „Schmerz“ identifiziert und 281 Berichte (55 %) analysiert und anhand einer Risikomatrix graduiert. Ergebnisse Diese eingeschlossenen Fälle standen im Kontext parenteraler Analgetikaapplikationen (40 %) und rückenmarknaher (40 %) bzw. peripherer Regionalanästhesieverfahren (23 %) sowie der patientenkontrollierten Analgesie in 13 % der Meldungen (Mehrfachnennung möglich). Die meisten Ereignisse waren anhand der Schilderungen auf fachliche Fehler, Kommunikationsdefizite und ein Abweichen von der Routine zurückzuführen. Sie basierten meist auf Zugangs‑, Dosis- oder Wirkstoffverwechslungen. Etwa ein Drittel der Fehlerquellen war organisatorischer Art. Ein mögliches vitales Risiko war anhand der Berichte in 59 % der Fälle anzunehmen; 16 % der Fälle gingen mit tatsächlichen vitalen Komplikationen einher. Die Risikograduierung ergab zusammengefasst in Risikoklassen in 7 % ein „extrem hohes“, in 62 % ein „hohes“, in 25 % ein „moderates“ und in 6 % ein „niedriges“ Risiko. Diskussion Insgesamt stellte sich ein relevantes Risikopotenzial für die Patienten dar. Gerade Zwischenfälle mit menschlichen Fehlern, Abweichen von der Routine und organisatorischen Aspekten gehen mit hohem Risiko einher.
      PubDate: 2021-10-06
       
  • Kardiogener Schock nach Eibennadelintoxikation

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      Abstract: Zusammenfassung Dieser Fall handelt von einem 46-jährigen Patienten nach suizidaler Intoxikation mit Eibennadeln, die zu einer therapierefraktären Bradykardie mit kardiogenem Schock führte. Zur überbrückenden Kreislaufstabilisierung musste, bis zur Verfügbarkeit des Digitalisantidots, eine va-ECMO implantiert werden. Die Gabe des Antidots im Verlauf führte zur Erholung des Spontankreislaufs. Zur Toxinelimination und Behandlung eines Leber- und Nierenversagens wurden eine Albumin- und Hämodialyse mit Adsorptionsfilter eingesetzt. Die Organersatzverfahren wurden im Verlauf beendet und der Patient ohne Folgeschäden verlegt.
      PubDate: 2021-10-04
       
  • Therapie der aortoösophagealen Fistel unter Berücksichtigung der
           ESVS-Leitlinie

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      PubDate: 2021-10-01
       
  • Leitlinien zur Notfalltherapie der aortoösophagealen Fistel sind
           erforderlich

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      PubDate: 2021-10-01
       
  • 175 Jahre Anästhesie – Anlass kurz innezuhalten

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      PubDate: 2021-10-01
       
  • Zur Qualität von bibliometrischen Analysen

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      PubDate: 2021-10-01
       
  • Update PONV – Was gibt es Neues bei der Prophylaxe und Therapie von
           postoperativer Übelkeit und postoperativem Erbrechen'

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      Abstract: Zusammenfassung Auch wenn für Anästhesiologen über Jahrzehnte die Prophylaxe und Therapie postoperativer Schmerzen im Rahmen des postoperativen Patientenkomforts an vorderster Stelle standen, ist das Auftreten von postoperativer Übelkeit und postoperativem Erbrechen (PONV) aus Patientensicht ein höchst relevantes Ereignis mit einem sehr ähnlichen Stellenwert. Entsprechend aktueller konsensusbasierter Empfehlungen soll bei allen Patienten das Ausgangsrisiko für PONV möglichst niedrig gehalten (z. B. durch den gezielten Einsatz von Regionalanästhesieverfahren) und ein erhöhtes Risiko anhand gängiger Risikoklassifizierungen identifiziert werden. Generell wird zu einer liberalen Verabreichung einer Prophylaxe geraten, im Zweifel auch unabhängig von Risikoabschätzungen. Eine Prophylaxe mit 2 Antiemetika, wie z. B. die Gabe von Dexamethason in Kombination mit einem 5‑HT3-Rezeptor-Antagonisten, kann in vielen Szenarien die Basis für alle Patienten darstellen und soll bei hohem Risiko um Dritt- und Viertprophylaxen aus weiteren Substanzklassen ergänzt werden. Eine kürzlich publizierte, umfassende Cochrane-Übersichtsarbeit zum Vergleich der Wirksamkeit verfügbarer Antiemetika konnte für die Wirkstoffklasse der NK1-Rezeptor-Antagonisten die höchste Effektivität im Hinblick auf die Vermeidung postoperativen Erbrechens feststellen. Generell waren Kombinationen unterschiedlicher Antiemetika effektiver als Einfachprophylaxen. Bei Kindern ab dem 3. Lebensjahr gelten die gleichen Grundsätze zur PONV-Prophylaxe wie bei Erwachsenen. Für diese Patientengruppe liegt ein hoher Grad an Evidenz für die Kombination von Dexamethason und 5‑HT3-Antagonisten vor. Zur Therapie von PONV sollten gemäß Leitlinienempfehlung Pharmaka aus Substanzklassen eingesetzt werden, die noch nicht im Rahmen der Prophylaxe gegeben wurden.
      PubDate: 2021-10-01
       
  • Pharmakotherapie und intensivmedizinische Aspekte des Status epilepticus:
           Update 2020/2021

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      Abstract: Zusammenfassung Die gezielte Therapie epileptischer Ereignisse und im Speziellen des Status epilepticus (SE) setzt das sichere Erkennen der Krankheitsbilder voraus, wofür gerade bei Formen mit vorwiegend nichtmotorischen Symptomen klinische und elektroenzephalographische Expertise notwendig ist. Die im Jahr 2020 erfolgte Fortschreibung der deutschen Leitlinie zur Behandlung des SE hält an der streng stufengerechten Therapie fest, die eskalierend die Anwendung von Benzodiazepinen, spezifischen Antiepileptika und Anästhetika vorsieht. Bisher ist die Eingrenzung eines in den allermeisten Fällen wirksamen sowie zugleich sicheren und interaktionsfreien Antiepileptikums nicht gelungen. Individuelle Vorerkrankungen und aktuelle Begleitumstände gehen daher genauso wie Erfahrungen des Behandlerteams in die differenzierte Behandlung des SE ein. Insbesondere bei therapierefraktären Formen des SE erweist sich die Therapie als durchaus kompliziert und hat regelhaft intensivmedizinische Implikationen. Mithin ergeben sich im Zuge der modernen SE-Behandlung zahlreiche interdisziplinäre Schnittstellen. Zukünftige wissenschaftliche Fragstellungen werden sich u. a. mit der optimalen Therapie des nonkonvulsiven SE und hier v. a. dem Ausmaß und dem Zeitpunkt von adäquaten Therapieschritten sowie mit assoziierten ethischen Fragen einer Therapieeskalation beschäftigen.
      PubDate: 2021-10-01
       
  • 175 Jahre Anästhesie und Narkose – Auf dem Weg zu einem
           „Menschenrecht auf Ohnmacht“

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      Abstract: Zusammenfassung Der „Äthertag“, ein Schlüsselmoment in der Geschichte der Menschheit, jährt sich am 16. Oktober 2021 zum 175. Mal. Nachdem der Zahnarzt William T. G. Morton in Boston die erste erfolgreiche öffentliche Äthernarkose gegeben hatte, schien es von nun an möglich, Menschen mit vertretbarem Risiko vor Schmerz zu bewahren und gleichzeitig durch die Induktion von Bewusstlosigkeit vor psychischen Folgeschäden zu schützen. Der Philosoph Peter Sloterdijk spricht von einem „Recht auf Nicht-Dabei-Sein-Müssen“, das die Anästhesie dem Menschen seit 1846 ermöglicht, und leitet daraus „gewissermaßen ein Menschenrecht auf Ohnmacht“ ab. Die Umsetzung dieser Idee liegt jedoch in weiter Ferne. Zum einen fehlt in vielen Ländern in großer Zahl qualifiziertes Personal, um selbst Narkosen für lebensnotwendige Operationen durchführen zu können. Zum anderen ist über Jahrzehnte klar geworden, dass die Anästhesie für die Menschheit nicht nur segensreich ist, sondern auch ihre „dunkle Seite“ zeigen kann: Substanzmissbrauch, Einsatz von Anästhetika bei Folterungen und Hinrichtungen. Zudem ist der Stellenwert der Anästhetika bei Wiederbelebungsmaßnahmen, in der Palliativmedizin und zur Erleichterung von Hinrichtungen unklar oder umstritten. Letztlich sind auch die erforderlichen förmlichen Schritte zur (völker)rechtlichen Anerkennung eines „Menschenrechts auf Ohnmacht“ bislang nicht vollzogen worden.
      PubDate: 2021-10-01
       
  • Die aortoösophageale Fistel – Eine seltene Differenzialdiagnose der
           oberen Gastrointestinalblutung

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      Abstract: Zusammenfassung Die aortoösophageale Fistel (AÖF) ist eine seltene Differenzialdiagnose der oberen gastrointestinalen Blutung. Trotz zunehmender Möglichkeiten in Diagnostik und Therapie ist die Letalität bei Patienten mit AÖF aufgrund ihres oftmals fulminanten Verlaufes auch unter maximaler, intensivmedizinischer Versorgung hoch. Der vorliegende Fall schildert die Symptomatik, Therapie und den klinischen Verlauf eines 54-jährigen Patienten mit AÖF in einem Krankenhaus der Maximalversorgung.
      PubDate: 2021-10-01
       
  • Von der Äthernarkose zur „grünen“ Anästhesie

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      Abstract: Zusammenfassung Vor 175 Jahren fand die erste öffentliche Demonstration einer Äthernarkose statt. Seit diesem Zeitpunkt ist Schmerzunempfindlichkeit bei chirurgischen Operationen möglich. Der „Äthertag“ wurde in vielfacher Weise dargestellt. Die Nachricht von dem Ereignis erreichte bald Europa und den Rest der Welt. Durch die Entwicklung geeigneter Apparaturen und Anästhetika konnte sich die neue Methode durchsetzen. Seit dem Ende des 19. Jh. rückte die Qualitätssicherung immer mehr in den Vordergrund. In der ersten Hälfte des 20. Jh. setzte sich die Anwendung von Narkoseapparaten durch. In Deutschland konnte sich das Fach Anästhesiologie erst nach 1945 etablieren. Dies geschah mit Unterstützung aus den angloamerikanischen Ländern. Ergänzende Methoden wie die Intubation und die Muskelrelaxation wurden eingeführt. Die Entwicklung von atraumatischen Kanülen aus Kunststoff erleichterte die Applikation von Medikamenten erheblich. Die Berücksichtigung der Sicherheit des Arbeitsplatzes als Problem ließ lange auf sich warten. Erste Konzepte wurden erst Ende der 1970er-Jahre entwickelt. In den 1980er-Jahren waren die wesentlichen Bausteine einer modernen Anästhesie schließlich umgesetzt. Im beginnenden 21. Jh. lag der Fokus zuerst insbesondere auf fremdblutsparenden Verfahren. Neue Themenfelder taten sich auf, die von den Auswirkungen der Anästhesie auf Tumoren bis zum Klimawandel reichen. Die Anästhesiologie muss sich auch in Zukunft neuen Herausforderungen stellen.
      PubDate: 2021-10-01
       
  • Der Anästhesiologische Nachbefragungsbogen für Patienten im
           ambulanten Kontext

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      Abstract: Zusammenfassung Einleitung Die Evaluation deutschsprachiger postanästhesiologischer Fragebogen zur Versorgungsqualität beschränkt sich häufig auf den stationären Bereich. Auch der Anästhesiologische Nachbefragungsbogen für Patienten (ANP) wurde bisher nur im stationären Kontext verwendet. Ziel dieser Untersuchung war die Validierung des ANP für den ambulanten Bereich. Methodik Es wurden die Daten von 4547 Patienten (18 bis 89 Jahre; 55,2 % Männer, 44,5 % Frauen), welche einen ambulanten orthopädischen oder unfallchirurgischen Eingriff erhielten, analysiert. Kurz vor ihrer Entlassung beantworteten die Patienten Fragen zu postoperativen Symptomausprägungen in der ersten Stunde nach Anästhesie (ESNA) und zum aktuellen Befragungszeitpunkt (ABZ) sowie Fragen zur Patientenzufriedenheit. Zudem wurden aus dem Abrechnungssystem Daten zur Eingriffsart und den Versorgungszeiten bezogen und mit den ANP-Daten in eine gemeinsame Analysedatei konvertiert. Die Datenauswertung erfolgte deskriptiv. Es wurden parametrische Testverfahren eingesetzt. Ergebnisse Zu beiden Befragungszeitpunkten waren Schmerzen im Operationsgebiet (ESNA: 77,1 %; ABZ: 74,3 %) die häufigsten Beschwerden der Patienten. Nach Schulterarthroskopien äußerten die Patienten vergleichsweise stärkere Schmerzen als nach einer Kniearthroskopie oder vorderen Kreuzbandplastik. Die meisten negativen Symptome zeigten sich im zeitlichen Verlauf signifikant (p ≤ 0,001) rückläufig. Frauen und junge Patienten (18–40 J.) äußerten mehr postoperative Beschwerden als Männer und ältere Patienten (>40 J.) und gaben geringere Zufriedenheitswerte an. Das weibliche Geschlecht, ein junges Alter und lange Operationszeiten (>40 min) ließen sich als Einflussvariablen für postoperative Übelkeit und Erbrechen identifizieren. Schlussfolgerung Insgesamt ergaben die Analysen der Einzelaspekte plausible Ergebnisse und sprechen somit für die Validität und Praxistauglichkeit des ANP im ambulanten Bereich.
      PubDate: 2021-10-01
       
  • Vaskuläre Notfälle bei der schwangeren Patientin

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      Abstract: Zusammenfassung In Industriestaaten sind die peripartale Hämorrhagie, thrombembolische Ereignisse und hypertensive Schwangerschaftserkrankungen die häufigsten Schwangerschaftskomplikationen. Sie stellen eine bedeutende Herausforderung an das interdisziplinäre Team aus Gynäkologie und Anästhesiologie. Aufgrund der Fulminanz unbehandelter Schwangerschaftskomplikationen sind die enge Absprache der Fachabteilungen und das Wissen um den verantwortlichen Aufgabenbereich essenziell. Bei akuten Blutungen obliegen dem Anästhesisten die Aufrechterhaltung suffizienter Kreislaufverhältnisse und das hämostaseologische Management. Thrombembolische Ereignisse bedürfen frühzeitiger Antikoagulation und zielgerichteter Diagnostik. Sowohl das fetale als auch das mütterliche Risiko muss abgewogen werden. Die hypertensiven Schwangerschaftserkrankungen haben ein sehr hohes Komplikationsrisiko. Neben der symptomatischen Behandlung auf der Intensivtherapiestation muss interdisziplinär der optimale Zeitpunkt der Entbindung, als einzig kausale Therapieoption, festgelegt werden.
      PubDate: 2021-10-01
       
  • Global distribution of publications in anesthesiology

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      Abstract: Purpose Only few studies have analyzed the global distribution of anesthesia research. This study was designed to reveal the current global research status of anesthesiology. Methods Articles published between 1999 and 2018 in international journals in the field of anesthesiology were retrieved from the PubMed database. The top 20 ranked countries were identified. The gross domestic product (GDP) of each country was also retrieved to reveal the correlation between research outputs and the economy. The total outputs and outputs per 10 million inhabitants in each country were calculated and compared. To analyze the quality of publications among the top 10 ranked countries, the impact factor (IF), article influence score (AIS), and immediacy index (ImI) were calculated and analyzed. In addition, the keywords of publications were retrieved to conduct co-occurrence analysis in order to determine the research focus in anesthesiology. Results A total of 112,918 articles were published in 30 selected journals from 1999 to 2018. There was a positive correlation between research outputs and GDP of 10 countries (p < 0.001, r = 0.825). The USA ranked 1st with 21,703 articles, followed by the UK (8393 articles) and Germany (6504 articles). Canada had the highest number of publications per 10 million inhabitants in 2018. The UK had the highest average IF (4.70), average AIS (1.16), and average ImI (1.64) among the 10 countries. The research highlights in the field of anesthesiology included “mechanism and management of pain”, “cardiac anesthesia”, “pediatric anesthesia and airway management”, “analgesia” and “anesthetic agents”. Conclusion Regarding quantity trend, the output of global production in anesthesiology increased continuously as the number of articles from the high-output countries showed an increasing trend; however, there was still a gap between developing and developed countries in research quality. High-quality research should be encouraged in developing countries.
      PubDate: 2021-10-01
       
  • Fokus allgemeine Intensivmedizin. Intensivmedizinische Studien aus
           2020/2021

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      PubDate: 2021-10-01
       
  • Effects of 5 µg/kg intrathecal morphine for postoperative analgesia in
           pediatric patients undergoing major surgery

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      Abstract: Background The effects and analgesic adequacy of intrathecal morphine (ITM) administration have been studied less frequently than other regional analgesia techniques in pediatric surgical procedures. Objective To evaluate the efficacy and adverse event rate of 5 µg/kg ITM administration for postoperative analgesia according to age group. Methods We retrospectively evaluated the medical records of patients who underwent major pediatric surgery and were administered ITM for postoperative analgesia. Patients were divided into three age groups: ≤ 5 years (group I), 5.1–13 years (group II) and > 13 years (group III). All patients received ITM 5 µg/kg (max 300 μg) through the L4–5 or L5–S1 interspace. Postoperative pain (modified pediatric objective pain score > 4), need for rescue analgesics, sleep interruption due to pain, sedation (Ramsay sedation scale score > 3), opioid-related postoperative adverse events (at 0, 4, 8, 12, and 24 h after intervention), hemodynamic data and nurse satisfaction with the analgesic method were compared between groups. Results The analysis included 100 children (47 girls, 9 ± 5.4 years). Groups were similar regarding postoperative rescue analgesia consumption and sleep interruption (p = 0.238, p = 0.958), 96% of the children did not require rescue analgesia, and sleep interruption was not observed in 97%. Postoperative adverse events were pruritus in 14 and nausea/vomiting in 9 patients (p = 0.052). Overall, nurses were satisfied or very satisfied in 99% of the cases. Conclusion Administration of 5 µg/kg ITM can be used for postoperative analgesia in pediatric surgery in all age groups, with no severe adverse events and high nurse satisfaction with analgesic management.
      PubDate: 2021-09-21
       
  • COVID-19-Pandemie: Präferenzen und Barrieren für die
           Disseminierung von Evidenzsynthesen

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      Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Das COVID-19-Evidenz-Ökosystem (CEOsys) identifiziert, bewertet und fasst Ergebnisse wissenschaftlicher Studien in Evidenzsynthesen im Kontext von COVID-19 zusammen. Diese Evidenzsynthesen werden genutzt, um konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten und Leitlinien zu erstellen. Zielsetzung Vorbereitung der am besten geeigneten Verteilung von Evidenzsynthesen im Rahmen der Aufgaben des CEOsys-Projekts. Methode Für Deutschland wurde eine Befragung hinsichtlich des intensivmedizinischen Personals priorisierter Themenbereiche, Wünschen zu Layout, Plattform der Bekanntmachung von Evidenzsynthesen und Vertrauenswürdigkeit von Institutionen mit kategorialen Antwortmöglichkeiten durchgeführt. Die Umfrage erfolgte online und wurde per E‑Mail lokal und über die DIVI verteilt. Ergebnisse Von 317 Befragten, die die Umfrage starteten, vervollständigten 200 den Fragebogen. Knappe Zeit und fehlender Zugriff, unzureichende Erfahrung bzw. Unsicherheit im Umgang mit Evidenzsynthesen wurden als Barriere für Wissenserwerb benannt. Das aktive Herantragen von Informationen wird bevorzugt („Push-Strategie“). Als Format werden Kurzversion, Übersichten mit Algorithmen und Webinare prioritär gewünscht. Webseiten öffentlicher Einrichtungen, Fachjournalartikel und E‑Mail-Newsletter sollen auf neue Evidenz aufmerksam machen. Fachgesellschaften und dem Robert Koch Institut werden in der Pandemie mehrheitlich Vertrauen geschenkt. Priorisierte Themen der Befragten sind Langzeitfolgen der Erkrankung, Schutz des medizinischen Personals und Invasivität der Beatmungstherapie. Schlussfolgerung Evidenzsynthesen sollten aktiv an Zielgruppen herangetragen werden. Inhalte sollten übersichtlich, kurz (Algorithmen, Kurzversion, Webinare) und frei verfügbar sein. Webseiten, E‑Mail-Newsletter und medizinische Journale, aber auch Fachgesellschaften und das Robert Koch-Institut sollten auf Evidenzsynthesen hinweisen.
      PubDate: 2021-09-21
       
  • Popliteal block combined with continuous adductor canal block for
           pediatric free-flap surgery

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      PubDate: 2021-09-16
       
 
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