A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  X  Y  Z  

  Subjects -> WATER RESOURCES (Total: 160 journals)
We no longer collect new content from this publisher because the publisher has forbidden systematic access to its RSS feeds.
Similar Journals
Journal Cover
Osterreichische Wasser- und Abfallwirtschaft
Number of Followers: 1  
 
  Hybrid Journal Hybrid journal (It can contain Open Access articles)
ISSN (Print) 0945-358X - ISSN (Online) 1613-7566
Published by Springer-Verlag Homepage  [2467 journals]
  • Nature-based Solutions im Wasserbau – Die Bedeutung natürlicher
           Prozesse zur Erzielung ökologischer und sozioökonomischer Ziele

    • Free pre-print version: Loading...

      Abstract: Zusammenfassung Fließgewässer sind eines der am stärksten veränderten Ökosysteme weltweit. Anthropogene Veränderungen von Flüssen dienen zur energetischen Nutzung, dem Schutz vor Hochwässern sowie wasserwirtschaftlichen Themen (u. a. Trinkwasserversorgung, Einleiten von Abwässern). Zusätzlich werden die Folgen des Klimawandels immer deutlicher. Für den Schutz und Erhalt der aquatischen Ökologie bedarf es daher neuer Konzepte und Maßnahmen im Wasserbau. Dieser Fachartikel zeigt die Möglichkeiten von Nature-based Solutions für ausgewählte Themenbereiche im (naturnahen) Wasserbau auf. Diese können in Ergänzung zu bekannten Renaturierungs- und Restrukturierungsmaßnahmen gesehen werden. Durch ein vertieftes Prozessverständnis sollen Nature-based Solutions im Wasserbau künftig eine Verbesserung der Ökologie und gesellschaftlichen Anforderungen ermöglichen. Nature-based Solutions haben hierbei den Vorteil, bereits im Planungsprozess sozioökonomische und ökologische Aspekte berücksichtigen zu können.
      PubDate: 2023-02-01
       
  • Dynamische Dotation und Sedimentmanagement zur Gewährleistung
           funktioneller Fließgewässerhabitate in Fischwanderhilfen

    • Free pre-print version: Loading...

      Abstract: Zusammenfassung In regulierten und durch Staustufen beeinträchtigten Flüssen sind funktionelle Fließgewässerhabitate oft kaum noch vorhanden. Speziell dort sollte bei der Wiederherstellung der Durchgängigkeit von Staustufen die Wahl eines Bautyps als Fischwanderhilfe angestrebt werden, der die im Hauptstrom fehlenden Fließgewässerhabitate wieder zur Verfügung stellen kann. Mit möglichst groß dimensionierten, naturnahen Umgehungsgewässern können diese Lebensräume auf großer Fläche und Länge geschaffen werden. Für die dauerhafte Bereitstellung funktioneller Fließgewässerhabitate sind jedoch dynamische und wiederkehrende Erosions- und Sedimentationsprozesse erforderlich. Um die notwendigen Umlagerungsprozesse zu erreichen sind daher Spülungen notwendig, welche – wie die Hochwasserdynamik in natürlichen Fließgewässern – die notwendigen Umlagerungsprozesse bewirken. Ausgetragener Kies muss durch entsprechendes Geschiebemanagement wieder zugeführt werden. Durchgeführte Untersuchungen der Gewässersohle des Umgehungsgewässers Ering-Frauenstein am Inn zeigen die hohe Wirksamkeit der Spüldotation für die Dekolmation des Kiessubstrats und morphologische Neugestaltung des Flussbetts im Sinne hochfunktionaler Kieslaichplätze für rheophile Fische und Jungfischlebensräume. Die erforderliche Geschiebebewirtschaftung mit Geschiebefalle und -rückführung sowie der jährliche Geschiebetrieb werden erläutert. Als Best-Practice-Beispiel wird auch der 12,5 km lange Umgehungsarm beim Donaukraftwerk Altenwörth vorgestellt. Er besteht aus einem Abschnitt mit gesteuerter Dotation analog zu Ering-Frauenstein und Abschnitten unter Einbeziehung natürlicher Zubringer (Krems und Kamp). Die durch Spülung oder Hochwässer erreichbaren Sohlschubspannungen verschiedener dynamisch dotierter Fischwanderhilfen werden verglichen. Abschließend werden Empfehlungen für die Planung und die Betriebsweise von dynamischen Umgehungsgewässer sowie hydraulische Mindestwerte für die Erreichung funktioneller Fließgewässerhabitate in Umgehungsgewässern diskutiert.
      PubDate: 2023-02-01
       
  • Natur-basierte Systeme in der Siedlungswasserwirtschaft

    • Free pre-print version: Loading...

      Abstract: Zusammenfassung Natur-basierte Systeme (NBS) sind Schlüsseltechnologien in der Siedlungswasserwirtschaft für die urbane Wasserwirtschaft sowie die Abwasserreinigung. Die Entwicklung von NBS begann in den 1960er-Jahren mit bepflanzten Bodenfiltern (auch Pflanzenkläranlage genannt) und führte zur Entwicklung und Anwendung diverser NBS für die Wasseraufbereitung und Versickerung, wie Grüne Dächer, vertikale Begrünungen und Regenwasserversickerungsanlagen. Ein Vorteil von NBS ist ihre Multifunktionalität. Diese inkludiert unter anderem Schutz vor Überflutungen, Stadtentwässerung, Biodiversität, Kühlung und Schutz vor Schadstofftransport in Grund- sowie Oberflächengewässer und die Eingliederung in die Kreislaufwirtschaft. Um die Umsetzung sowie den Nachweis der multiplen Funktionen zu sichern, ist eine integrative Planung beim Einsatz von NBS essenziell.
      PubDate: 2023-02-01
       
  • Stahlrecycling – Potenziale und Herausforderungen für innovatives und
           nachhaltiges Recycling

    • Free pre-print version: Loading...

      Abstract: Zusammenfassung Stahlschrott ist ein wesentlicher Sekundärrohstoff im Stahlherstellungsprozess und ein wichtiger Grundpfeiler für eine CO2-arme Stahlindustrie. Im Vergleich zur Stahlproduktion durch die Primärroute benötigt das Einschmelzen von Stahlschrott weniger Ressourcen und birgt somit sowohl umwelttechnische als auch wirtschaftliche Vorteile. Ein erhöhtes und optimiertes Recycling von Stahlschrott zur Erzeugung von Hochleistungsstählen setzt jedoch genaue Kenntnisse über verfügbare Schrottqualitäten voraus. Insbesondere Altschrottklassen können die geforderten Qualitätskriterien hinsichtlich ihrer Zusammensetzung nicht erfüllen. Die gegenständliche, interdisziplinäre Arbeit untersucht Optimierungspotenziale für ein nachhaltiges Recycling von Stahl in Österreich. Dabei wurde die Schrottverfügbarkeit quantitativ und auch qualitativ durch eine Materialfluss- und qualitative Material-Pinch-Analyse ermittelt. Die Ergebnisse wurden durch Stakeholderbefragungen untermauert. Im Zuge der Stakeholderbefragungen wurde auch der Innovationsbedarf der Branche ermittelt. Weiters wurden werkstofftechnologische Auswirkungen für Prozesse und Produkte analysiert und zusammengefasst. Durch den erhöhten Schrotteinsatz, vor allem durch Altschrott, kommt es zu erhöhten Anteilen an Begleitelementen in der Stahlproduktion. Die Arbeit zeigt, dass der Anteil an Altschrott am Gesamtschrottaufkommen bis zu 75 % erreichen wird, gegenwärtig aber aufgrund des aktuellen Schrotthandlings und damit einhergehenden Verunreinigungen nur ein Teil des Altschrotts tatsächlich auch innereuropäisch bzw. in Österreich für die Erzeugung von Hochleistungsstählen ausgenutzt werden kann. Durch verbesserte Vorsortierung, Entfernung der unerwünschten Begleitelemente durch sekundärmetallurgische Prozesse und durch besseres Verständnis der Wechselwirkung unterschiedlicher Begleitelemente kann das vorhandene Schrottpotenzial besser ausgeschöpft werden. Die Nutzung der in sekundären Rohstoffen gespeicherten „grauen“ Energie ermöglicht nicht nur für den Stahlsektor selbst eine effektive Entwicklungsoption Richtung Klimaneutralität, sondern auch für andere volkswirtschaftliche Bereiche durch insgesamt reduzierten Primärenergiebedarf und Senkung des Fußabdrucks zahlreicher Wertschöpfungsketten.
      PubDate: 2023-02-01
       
  • Klärschlammmanagement und -qualität in Österreich

    • Free pre-print version: Loading...

      Abstract: Zusammenfassung In den letzten Jahren kam es zu einem Paradigmenwechsel bei Kläranlagen, der den alleinigen Zweck der Abwasserreinigung um eine zusätzliche Funktion der Ressourcenrückgewinnung erweiterte. Dieser Wandel geht mit der Entwicklung neuer Rechtsvorschriften einher, die eine bessere Ressourcenrückgewinnung aus dem Abwasser ermöglichen wollen. Lange Betriebszeiten und eine Vielzahl von Behandlungsanforderungen verlangen jedoch gründliche Untersuchungen, wie eine Ressourcenrückgewinnung nachhaltig umgesetzt werden kann. Um Grundlagen für die Ausarbeitung einer neuen Gesetzgebung speziell für die Rückgewinnung von Phosphor (P) zu erarbeiten, wurde 2017 eine Umfrage zur österreichischen Kläranlageninfrastruktur durchgeführt. Der Fokus dabei lag auf Informationen zu Phosphor-Entfernung, Schlammbehandlung und -entsorgung sowie der Schlammqualität aller Kläranlagen über 2000 Einwohnerwerte (EW). Die erhobenen Daten wurden zuerst auf Vollständigkeit und Plausibilität geprüft und dann einer umfassenden Analyse unterzogen. Die vorliegende Studie stellt die wichtigsten Erkenntnisse der Datenanalyse vor und leitet daraus Überlegungen ab, die für eine zukünftige Rückgewinnung von P aus Abwasser zu berücksichtigen sind.
      PubDate: 2023-01-26
       
  • Umweltrecht kompakt

    • Free pre-print version: Loading...

      PubDate: 2023-01-25
       
  • Aktivierte Vorklärung für Kapazitätserhöhung und Energieautarkie von
           Kläranlagen

    • Free pre-print version: Loading...

      Abstract: Zusammenfassung Die Entfrachtung organischer Last am Anfang der Prozesskette und deren Umleitung in die Faulung hat sich als effiziente Möglichkeit zur Kapazitätssteigerung einer Kläranlage erwiesen. Das Triple-A®-Verfahren steht für Alternierende Aktivierte Adsorption (AAA) und repräsentiert eine aktivierte Vorklärung. Dieser Prozess kann in bestehende Vorklärbecken integriert werden und wird auf eine hydraulische Aufenthaltszeit von 2 h und ein Schlammalter von ca. 0,5 Tage bemessen. Verschiedene ausgeführte Anwendungsbeispiele zeigen eine bewährte Anpassung an rechteckige, quadratische und auch runde Beckengeometrien und Wassertiefen von 2,5 bis 5,0 m. Der Erfahrungsbereich dieser Anlagen reicht von Trockenwetter-Zulaufmengen von 300 m3/d bis 50.000 m3/d. Die Wirkungsgrade dieser Vorreinigung von ca. 60/25/33 in %CSB/%N/%P basieren auf Biosorption und Bioflockulation und sind deutlich höher als durch die reine Physik einer Vorklärung mit typischen Wirkungsgraden von 33/9/11 erreicht werden kann.
      PubDate: 2023-01-19
       
  • Planung und Bewilligung einer Klärschlammtrocknung am Beispiel des
           Abwasserverbands Großache Nord

    • Free pre-print version: Loading...

      Abstract: Zusammenfassung Das Thema Klärschlammentsorgung ist auch in Österreich von immer größerer Relevanz. Damit wird auch die Frage der dezentralen Klärschlammtrocknung auf der Kläranlage immer wichtiger. Derzeit gibt es in Österreich in diesem Bereich nur wenige Referenzanlagen und für Behörden sowie Planer ergeben sich dadurch neue Frage- und Problemstellungen. Nachstehend soll am Beispiel der Kläranlage Erpfendorf dargestellt werden, was bei der Planung und Bewilligung einer Klärschlammtrocknungsanlage zu beachten ist, um einen Eindruck über Komplexität und Umfang eines solchen Vorhabens zu geben. Nach einer kurzen Zusammenfassung allgemeiner rechtlicher und technischer Grundlagen werden die Ausgangssituation auf der Kläranlage, die infrage kommenden Trocknungskonzepte und die Auslegung sowie Wahl des am besten geeigneten Verfahrens dargestellt. Anschließend werden die einzelnen Anlagenbereiche und die damit verbundenen erforderlichen Schutz- und Überwachungsmaßnahmen beschrieben. Letztere haben einen erheblichen Anteil an den Projektkosten. Das Projekt befindet sich bei Erscheinen des Artikels in der Umsetzung. Die Trocknungsanlage soll im Juni 2023 fertiggestellt und anschließend in den Dauerbetrieb übergeführt werden.
      PubDate: 2023-01-19
       
  • Naturbasierte Lösungen in der integrativen wasserwirtschaftlichen
           Praxis

    • Free pre-print version: Loading...

      PubDate: 2023-01-18
       
  • Mitteilungen des ÖWAV

    • Free pre-print version: Loading...

      PubDate: 2023-01-16
       
  • Feuchtgebietsschutz

    • Free pre-print version: Loading...

      PubDate: 2023-01-12
       
  • Expert:innen im ÖWAV

    • Free pre-print version: Loading...

      PubDate: 2023-01-11
       
  • ÖWAW Kalender

    • Free pre-print version: Loading...

      PubDate: 2023-01-10
       
  • Digitalisierung

    • Free pre-print version: Loading...

      PubDate: 2023-01-10
       
  • Morphologische und ökohydraulische Entwicklung von
           Renaturierungsmaßnahmen im Grenzabschnitt der Thaya

    • Free pre-print version: Loading...

      Abstract: Zusammenfassung Von Bernhardsthal bis zu ihrer Einmündung in die March bildet die Thaya die Grenze zwischen Österreich und der Tschechischen Republik. In diesem rund 15 km langen Abschnitt wurde der Fluss in den 1970er- und 1980er-Jahren hauptsächlich durch Abtrennung von Mäandern und Ufersicherungen begradigt und kanalisiert. Darüber hinaus wird dieser Abschnitt durch den Sedimentrückhalt in flussaufwärts gelegenen Stauseen und durch die Auswirkungen des Klimawandels beeinträchtigt. Dies hat zu einer negativen morphologischen Reaktion des Flusses, Eintiefung des Gewässers und einem Rückgang der Lebensraumvielfalt geführt. Da in unmittelbarer Nähe der Thaya noch ursprüngliche Lebensräume in Form von Altarmen und Auwäldern vorhanden sind, ist das Potenzial für eine Wiederherstellung besonders groß. Dieses Potenzial wurde genutzt, in dem Renaturierungsmaßnahmen wie die Entfernung von Ufersicherung und die Verstärkung der Ufererosion durch große Totholzstrukturen sowie die Wiederanbindung von Mäandern umgesetzt wurden. Durch ein Monitoring vor und nach der Renaturierung konnten die Auswirkungen dieser Maßnahmen auf die Morphodynamik erfasst werden. Darüber hinaus zeigt die durchgeführte Habitatmodellierung die positive Veränderung der Habitatverfügbarkeit nach Umsetzung der Renaturierungsmaßnahmen für Fische und Makrozoobenthos auf.
      PubDate: 2023-01-02
       
  • „Nature-based Solutions“ im integrativen Wasserbau

    • Free pre-print version: Loading...

      Abstract: Zusammenfassung In der wasserbaulichen Praxis gibt es die grundlegende Unterscheidung zwischen „technischem“ und „naturnahem Wasserbau“. Diese Unterscheidung wird im vorliegenden Fachbeitrag nun um den Begriff „Naturbasierte Lösungen ‚/‘ Nature-based solutions (NbS)“erweitert. Neben einer Beschreibung und Abgrenzung der einzelnen fachlichen Begriffe wird unter Verwendung von Beispielen aus der Praxis die Notwendigkeit der standortspezifischen, von der Genese der Flusslandschaften abhängigen Prozesse zu einer nachhaltigen Verbesserung des gewässerökologischen Zustands hervorgehoben.
      PubDate: 2022-12-22
       
  • Kiesinseln an der Donau – naturbasierte Lösungen zum
           Erhalt der Wasserstraße

    • Free pre-print version: Loading...

      Abstract: Zusammenfassung Kiesinseln können als naturbasierte Lösungen die ökologische Funktion von Gewässern verbessern und nachhaltig Habitate für aquatische und terrestrische Lebewesen schaffen. Ihre Anwendung als hydraulische Maßnahmen mit Auswirkungen auf die Hydrodynamik und Morphologie des Hauptstroms muss jedoch weiter untersucht werden. Ziel der vorliegenden Studie ist es, die Eignung von Kiesinseln zur Niederwasserregulierung im Rahmen der Schifffahrt zu bewerten. Zu diesem Zweck wurden verschiedene geometrische Variationen von Kiesstrukturen unter verschiedenen hydrologischen Bedingungen in der österreichischen Donau mit dem hydrodynamischen Modell RSim-3D und dem Sedimenttransportmodell iSed analysiert. Geschüttete Kiesinseln zeigen ähnliche Wirkungen in Bezug auf die Hydro- und Morphodynamik des Gewässer-Hauptstroms wie Buhnen. Die Implementierung der Insel verursacht eine lokale Abnahme des Wasserspiegels und eine lokale Erhöhung der Sohlschubspannung entlang der Struktur. Parallel zur Kiesstruktur treten relative Erosionstendenzen auf, die flussabwärts zu relativen Sedimentationstendenzen führen. Darüber hinaus treten in den untersuchten Gebieten keine Beeinträchtigungen der Schifffahrt und des Hochwasserschutzes auf. Neben ihrer flussbaulichen Funktion dienen künstliche Kiesstrukturen auch als Geschiebedepots und -quelle und bieten durch die fortschreitende Morphodynamik ökologisch wertvolle Lebensräume. Die gewonnenen Erkenntnisse verdeutlichen, dass Kiesinseln als effektive Alternative zu Buhnen für die Niederwasserregulierung eingesetzt werden können. Daher können die Ergebnisse dieser Studie in die zukünftige Forschung und Planung ökologischer Flussbaumaßnahmen einfließen.
      PubDate: 2022-12-09
       
  • Grünes Regenwassermanagement – natur-basierte Lösungen und
           nachhaltige Landschaftsbautechniken im Vormarsch'

    • Free pre-print version: Loading...

      Abstract: Zusammenfassung Konzepte zum integrierten Regenwassermanagement mit lokaler Retention, Versickerung und Verdunstung wurden in letzter Zeit verstärkt aufgegriffen, um praktikable und entlastende Alternativen zur klassischen Entwässerung von Niederschlagswasser in die Kanalisation zu ermöglichen. Das nachhaltige grüne Regenwassermanagement geht dabei noch einen Schritt weiter, und fügt die Funktion der Speicherung und Wiederverwendung v. a. zu Bewässerungszwecken von Grünflächen sowie das Bereitstellen von Ökosystemleistungen der zum Einsatz kommenden Pflanzen (z. B. Evapotranspiration, Habitat, Biodiversität) hinzu. Dem derzeitigen Stand der Technik in Österreich wird ein Nachholbedarf bei der Aktualisierung der Regenwassermanagementsysteme mit natur- und pflanzenbasierten Alternativen zugeordnet! Daher werden bewährte und neue, auf aktuellen Forschungsergebnissen beruhende grüne Regenwassermanagementbauweisen vorgestellt, die auf den Konzepten der nachhaltigen Landschaftsbau- und Vegetationstechniken beruhen sowie den Prinzipien der Nature-based Solutions nach dem Verständnis der IUCN entsprechen. Herausforderungen bei deren Einsatz im besiedelten Raum wurden identifiziert. Dies bietet potenzielle Ansatzpunkte für weiteres, notwendiges Vorgehen, damit die grünen Regenwassermanagementlösungen zukünftig verstärkt genutzt werden und als Klimawandelanpassungsmaßnahme effizient wirken können.
      PubDate: 2022-12-09
       
  • Der Fischabstiegsschlitz – eine innovative Lösung an
           Kleinwasserkraftanlagen durch Nutzung der Fischwanderhilfe

    • Free pre-print version: Loading...

      Abstract: Zusammenfassung Ausgehend vom generellen Wissensstand zum Fischabstieg wurde die innovative Lösung „Fischabstiegsschlitz“ entwickelt, die sich an bestehenden Leitrechen-Bypass-Varianten orientiert. Durch eine spezifische Lage und Gestaltung des Ausstiegs einer Fischaufstiegshilfe als über die gesamte Wassersäule reichender Schlitz kann diese auch für den Fischabstieg genutzt werden, sodass die Abgabe zusätzlicher Wassermengen über einen eigenen Bypass entfällt. Es werden zwei Pilotanlagen an der Großen Mühl vorgestellt, wo ein derartiger Fischabstiegsschlitz mit einem schräg gestellten Leitrechen und einem anschließenden Schlitzpass kombiniert wurde. Abschließend werden Empfehlungen für die Gestaltung und Dimensionierung des Fischabstiegsschlitzes zusammengefasst. Diese Lösung weist hohes Potenzial auf, an Kleinwasserkraftanlagen eine effektive Durchwanderbarkeit in beide Richtungen ohne Verletzungsrisiko zu gewährleisten. Zur weiteren Optimierung sollten hydraulische und ethologische Untersuchungen mit Fischen in Versuchsanordnungen oder an bestehenden Anlagen durchgeführt werden.
      PubDate: 2022-12-02
       
  • Neue Ansätze für naturbasierte Lösungen in Perlmuschelgewässern –
           eigendynamische Entsandung in einem physikalischen Modellversuch

    • Free pre-print version: Loading...

      Abstract: Zusammenfassung In den Flüssen der Böhmischen Masse stellt ein unausgewogenes Sedimentregime in Form eines Sedimentüberschusses zunehmend ein Problem dar. Die vorherrschenden Korngrößenfraktionen (d = 1 bis 10 mm) sind ungeeignete Lebensräume u. a. für Flussperlmuscheln (Margaritifera margaritifera), die in Restpopulationen im österreichischen Teil der Böhmischen Masse vorkommen. Neben der ökologischen Beeinträchtigung kann der oben beschriebene Sedimentüberschuss auch das Hochwasserrisiko in bestimmten Bereichen erhöhen, wodurch wiederholte Eingriffe in das Flussbett (z. B. Baggerungen) notwendig sein können. Um von rein technischen Maßnahmen zu naturnahen Lösungen überzugehen, bietet das Konzept der naturbasierten Lösungen (NbS) eine Möglichkeit, ökologische Probleme und Hochwasserrisiken zu entschärfen. Für eine effektive Maßnahmenplanung ist jedoch ein umfassendes Prozessverständnis erforderlich. Diese Studie verringert diese Defizite im Prozessverständnis mit einem physikalischen Modellversuch, in dem eine technisch optimierte NbS zur Unterstützung des natürlichen Prozesses der eigendynamischen Entsandung (EE) entwickelt wurde. EE beschreibt die Ablagerung von Sedimenten am Gewässervorland. Die Modellversuche zeigten, dass Maßnahmen am Vorland und im Gewässer die EE fördern können, indem sie den Sedimentaustrag aus dem Gewässer sowie die Ablagerung am Vorland erhöhen. Mit der entwickelten Maßnahmenanordnung können bei einem einjährlichen Hochwasser bis zu 14,7 % der insgesamt transportierten Sedimente ausgetragen werden.
      PubDate: 2022-12-02
       
 
JournalTOCs
School of Mathematical and Computer Sciences
Heriot-Watt University
Edinburgh, EH14 4AS, UK
Email: journaltocs@hw.ac.uk
Tel: +00 44 (0)131 4513762
 


Your IP address: 34.225.194.102
 
Home (Search)
API
About JournalTOCs
News (blog, publications)
JournalTOCs on Twitter   JournalTOCs on Facebook

JournalTOCs © 2009-