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Osterreichische Wasser- und Abfallwirtschaft
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ISSN (Print) 0945-358X - ISSN (Online) 1613-7566
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  • Der Windschutzeffekt von Bodenschutzanlagen am Beispiel Marchfeld

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      Abstract: Zusammenfassung Der Einfluss von ungebremstem Wind kann auf landwirtschaftlichen Flächen zu Winderosion, erhöhter unproduktiver Verdunstung und Schädigung von Pflanzengewebe führen. Die Anlage und der Erhalt von Bodenschutzanlagen sind agrarökologische Maßnahmen, um dieses Schadpotenzial zu verringern. Über deren Wirksamkeit im sommerwarmen Osten Österreichs ist noch wenig quantitative Information erhoben worden. Deshalb wurden an zwei beispielhaften Bodenschutzanlagen im Marchfeld Windgeschwindigkeiten und -richtungen in verschiedenen Entfernungen gemessen. Die Veränderungen des Windeinflusses in Abhängigkeit vom Auftreffwinkel des Windes auf die Bodenschutzanlage wurden anhand verschiedener Kenngrößen analysiert und mit Referenzmessungen im unbeeinflussten Bereich verglichen. Hohe und extreme Windgeschwindigkeiten wurden durch die Bodenschutzanlagen stärker verringert als geringe und mittlere Geschwindigkeiten, was eine starke rechnerische Verminderung der Gefährdung für Bodenerosion durch Wind zur Folge hatte. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Grenzgeschwindigkeit für Winderosion überschritten wird, ist noch in einer Entfernung des Sechsfachen der durchschnittlichen BSA-Höhe um bis zu 30 % geringer als im freien Feld. Auch die Referenzverdunstung war im Nahebereich der Bodenschutzanlage niedriger als im unbeeinflussten freien Feld. Die Ergebnisse ergänzten ähnliche Untersuchungen aus anderen Klimaten zum Ausmaß des Einflusses von Bodenschutzanlagen auf den Wind in deren Umfeld. Darüber hinaus konnte ein Eindruck über die resultierenden Veränderungen der Wuchsbedingungen in den umliegenden landwirtschaftlichen Flächen gewonnen werden.
      PubDate: 2022-06-01
       
  • HOchwasserRisikozonierung Austria 3.0 (HORA 3.0)

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      Abstract: Zusammenfassung Der vorliegende Beitrag beschreibt die Konzeption und die methodischen Schritte des Projekts HORA 3.0, in dem Hochwasserrisikoflächen für ganz Österreich berechnet wurden. Die Analyseschritte umfassen: Qualitätskontrolle und Korrektur des Gewässernetzes und der Einzugsgebietsgrenzen; Berechnung der Abflussscheitel und Frachten gegebener Jährlichkeit; Erstellung eines digitalen Höhenmodells, das mit allen relevanten Hochwasserinformationen, einschließlich der Flussbettgeometrie, übereinstimmt; instationäre, zweidimensionale Simulation der Überflutungsflächen mit konsistenter Jährlichkeit. In jedem Schritt werden automatische und manuelle Verfahren kombiniert, um die lokalen hydrologischen und hydraulischen Bedingungen in einem bundesweiten Projekt möglichst zutreffend abzubilden. Die Hochwasserrisikoflächen mit einer Auflösung von 2 m für eine Gesamtflusslänge von 32.000 km sind bereits auf der HORA-Plattform (www.hora.gv.at) veröffentlicht. Das entwickelte Instrumentarium kann für weiterführende Projekte verwendet werden, wie z. B. für Visualisierungen, Schadensauswertungen und in Zukunft für die Berechnung pluvialer Hochwassergefahren.
      PubDate: 2022-06-01
       
  • Die deutschsprachige Wasserwirtschaft im Jahr 2020/21 – Metastudie
           „WaterExe4.0“ zeigt Erfolgsfaktoren und Erwartungen für die digitale
           Zukunft auf

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      Abstract: Zusammenfassung Der Klimawandel ist in den vergangenen Jahren auch in Europa immer sichtbarer geworden. Die deutlichsten Auswirkungen zeigen sich für die Wasserwirtschaft in den beiden extremen Formen Starkregen und Trockenheit. Die Trockenperioden in den Jahren 2018 und 2019 sowie die schweren Überschwemmungsereignisse in 2021 an der Ahr, der Erft und anderswo haben auf Seiten der Fachwelt die Sensibilität für die Auswirkungen dieser Wetterextreme weiter gesteigert. Mehr und mehr werden Lösungen zur Vorbeugung und Anpassung an die erwartete Zunahme solcher Ereignisse entwickelt. Viele deutsche Bundesländer stellen beispielsweise für die Erstellung von Starkregengefahrenkarten umfangreiche Fördermittel zur Verfügung. Die erforderlichen Bemühungen beschränken sich aber nicht nur auf erforderliche Maßnahmen bei Extremwetterereignissen. Zunehmend müssen (ab-)wasserwirtschaftliche Einrichtungen effizienter gestaltet werden, da sie nach wie vor einen erheblichen Energieverbraucher insbesondere in kleinen und mittelgroßen Gemeinden darstellen. Hier leistet die Wasserwirtschaft seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von CO2 durch stetig zunehmende Effizienzsteigerungen in technischen Einrichtungen. Dabei nimmt die Digitalisierung wie in anderen Wirtschafts- und Gesellschaftssektoren eine besondere Stellung bei der Entwicklung passender und wirksamer Lösungen ein. Forscher der Hochschule Hof haben im Rahmen des Vorhabens „WaterExe4.0“ (gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung) eine erste Metastudie zur Digitalisierung in der deutschsprachigen Wasserwirtschaft erstellt. In dieser Studie stellte sich heraus, dass trotz erheblicher Entwicklungsschübe in den letzten Jahren und Zunahme der Lösungsangebote auf den ersten Blick noch eine große Lücke zwischen Angebot und Umsetzung besteht. Ein realer Anwendungsbezug konnte nur für 11 % der rund 700 identifizierten Produkte, Projekte und Studien identifiziert werden. Um die Gründe für dieses scheinbare Ungleichgewicht herauszufinden, erfolgte die ergänzende Befragung von Expert:innen der Wasserwirtschaft. Die Antworten zeigten diesbezüglich beispielsweise auf, dass alltägliche Probleme zu wenig oder kaum in neuen Lösungen berücksichtigt werden, was die Anwender:innen stark überfordert. Weiterhin wird der Mehrwert einer Digitalisierungslösung für die jeweilige individuelle Situation noch immer zu wenig sichtbar. Zudem fehlen systematische Analysetools, um wesentliche Hindernisse infolge neuer Ideen zu identifizieren und den besten Weg für den Start und die Umsetzung eines Digitalisierungsprojekts zu finden. Die Komplexität des Themas führte dazu, dass die Studie „WaterExe4.0“ mithilfe von vier methodisch unterschiedlichen Teilerhebungen (Literatur- und Marktrecherche, Befragung, Expert:inneninterview und Workshops) durchgeführt wurde. Die Ergebnisse geben damit einen umfangreichen Überblick über die aktuelle Situation in der deutschsprachigen Wasserwirtschaft und zeigen die Erwartungen der Branchenteilnehmer für die Zukunft auf.
      PubDate: 2022-06-01
       
  • Potenzial von Machine Learning bei der kurzfristigen Leistungsprognose
           innerhalb einer Laufkraftwerkskette

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      Abstract: Zusammenfassung Da die Leistung eines Laufkraftwerks ohne Schwallbetrieb nicht gesteuert werden kann, sind möglichst präzise Leistungsprognosen nötig, um die generierte elektrische Energie bestmöglich am internationalen Strommarkt verwerten zu können. Derzeit befindet sich beim österreichischen Wasserkraftwerksbetreiber Verbund AG für den Zweck der Leistungsprognose eine Kombination aus hydrologischen und hydrodynamischen Modellen (PW) im operativen Betrieb, welche aber insbesondere bei an- sowie absteigenden Leistungsverläufen noch Defizite aufweist. Deshalb wird in dieser Studie an den Laufkraftwerken Braunau-Simbach, Aschach und Greifenstein das Potenzial von Machine Learning (ML) Verfahren bei der kurzfristigen (bis 4 h) Leistungsprognose in fünf hydrologisch interessanten Zeitfenstern eruiert. Dafür werden gemessene Abfluss- und Leistungswerte von stromauf liegenden Laufkraftwerken und Pegeln als Eingangsdaten herangezogen. Die erzielten Ergebnisse zeigen, dass ML im Anwendungsbereich der kurzfristigen Leistungsprognose innerhalb einer Laufkraftwerkskette sinnvoll eingesetzt werden kann. So konnte beim Grenzkraftwerk Braunau-Simbach der Modellfehler in Form der Wurzel der mittleren quadratischen Abweichung (RMSE) im Vergleich zu PW bei der 4‑Stunden-Prognose sowie über die fünf ausgewählten Zeitfenster um rund 63 % verringert werden. Beim Kraftwerk Aschach wurde eine Reduktion von 30 % erzielt, während beim Kraftwerk Greifenstein der RMSE mit ML um mehr als 50 % reduziert wurde. Es hat sich bei ML zudem gezeigt, dass mit kürzerer Prognosezeit auch die Prognosequalität deutlich verbessert wird, während sich diese bei PW in einem deutlich geringeren Ausmaß mit der Prognosezeit ändert. Es ist daher absehbar, dass ab einer bestimmten Prognosezeit PW gegenüber ML wieder im Vorteil ist. Nichtsdestotrotz könnte bei längerer Vorhersagezeit aber durch die Nachkopplung eines ML-Modells an PW die Prognosequalität weiter verbessert werden.
      PubDate: 2022-06-01
       
  • Schadstoffe im Grundwasser – Vorgangsweise zur Identifizierung und
           Priorisierung von neu auftretenden Spurenstoffen

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      Abstract: Zusammenfassung Grundwasser ist die wichtigste Quelle für Trinkwasser in Österreich und hat auch in vielen anderen Ländern Europas einen hohen Anteil an der Trinkwasserversorgung. Grundwasser speist darüber hinaus den Basisabfluss von Fließgewässern und andere grundwasserabhängige Ökosysteme. Dem Schutz der Qualität des Grundwassers wird daher in Österreich und auf europäischer Ebene hohe Aufmerksamkeit geschenkt. Die rechtlichen Regelungen zum Schutz der Grundwasserqualität zielen darauf ab, den Eintrag von Schadstoffen in das Grundwasser zu verhindern oder zu begrenzen. Aus der Vielzahl von Chemikalien, die in Landwirtschaft, Industrie, Haushalten und Gewerbe zum Einsatz kommen, müssen jene identifiziert werden, die in das Grundwasser gelangen und eine Gefährdung für die Nutzung als Trinkwasser, für mit dem Grundwasser verbundenen Ökosysteme oder für andere Nutzungen darstellen können. Ansätze zur Priorisierung, wie die auf EU-Ebene entwickelte „freiwillige Schadstoffüberwachungsliste Grundwasser“, erlauben eine Reihung von Stoffen basierend auf Überwachungsdaten, Informationen zu Stoffeigenschaften und dem toxikologischen oder ökotoxikologischen Gefährdungspotenzial. Nationale Überwachungsprogramme des Grundwassers liefern Eingangsdaten für diesen Priorisierungsprozess und werden durch unterschiedliche Monitoringschwerpunkte der einzelnen EU-Mitgliedstaaten und assoziierter Länder mit Hinweisen auf weitere, relevante Schadstoffe versehen. Gleichzeitig erfolgt so die Priorisierung von Schadstoffen, für die in der Folge Grundwasserqualitätsnormen (Schwellenwerte) abzuleiten und Maßnahmen zum Schutz des Grundwassers festzulegen sind.
      PubDate: 2022-05-26
       
  • Biologische Wirktests – Grundlagen und erste Ergebnisse in der
           aquatischen Umwelt für Österreich

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      Abstract: Zusammenfassung In der aquatischen Umwelt liegen Chemikalien in der Regel in komplexen Gemischen vor, woraus sich eine signifikante Mischtoxizität entwickeln kann, selbst wenn Einzelstoffe dieser Gemische unter ihren Wirkkonzentrationen bzw. Wassergrenzwerten liegen. Eine Einzelstoffbegrenzung reicht somit nicht aus, um den toxikologischen Zustand von Oberflächengewässern hinreichend zu beschreiben. Im Zuge der Evaluierung der Wasserrahmenrichtlinie wurde zuletzt eine ganzheitliche Betrachtung von Spurenschadstoffen anhand von biologischen Wirkmechanismen gefordert. Zum Nachweis von Wirkungen stehen hierfür unterschiedliche bioindikative Verfahren (Bioassays) zur Verfügung, wobei in den letzten Jahren in Österreich vor allem In-vitro-Bioassays zur Charakterisierung von Oberflächengewässern und Abwässern untersucht und angewandt wurden. Bei den Bioassays werden unterschiedliche Wirkungen („Endpunkte“) in Wasserproben erfasst (z. B. Östrogenität, Zytotoxizität) und mit Bewertungskriterien (effektbasierten Triggerwerten, EBT) verglichen, um abschätzen zu können, ob die nachgewiesene Wirkung der Wasserinhaltsstoffe einen schädlichen Effekt auf die Umwelt hat. Dabei zeigt sich, dass bioindikative Verfahren als Screeningmethoden geeignet sind und sich Erkenntnisse zur Wirkweise von Chemikaliengemischen gewinnen lassen, die über die Erkenntnisse der chemischen Einzelstoffanalytik hinausgehen. Die größte Herausforderung für In-vitro-Bioassays ist die Ableitung von effektbasierten Triggerwerten, die erst für einige wenige bioindikative Verfahren erfolgte, sowie die Interpretation der Ergebnisse dieser Verfahren in Hinblick auf die ökologische Relevanz. Erst in der Zusammenschau mit chemischen Analysen sowie den Ergebnissen von In-situ-Verfahren erlauben In-vitro-Bioassays einen integrativen Einblick in die toxikologische Situation von Gewässern bzw. Auswirkungen der Einleitung von Abwässern.
      PubDate: 2022-05-26
       
  • Spurenstoffe in Oberflächengewässern und Emissionen

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      Abstract: Zusammenfassung Spurenstoffe umfassen Substanzen, die in der aquatischen Umwelt in niedriger Konzentration vorkommen und dennoch negative, ökologische oder gesundheitliche Auswirkungen haben können. Wenn ausreichende Informationen über die Schädlichkeit der Stoffe und ihr Vorkommen in der Umwelt vorliegen, können Umweltqualitätsnormen (UQN) abgeleitet und die Stoffe entsprechend gesetzlich geregelt werden. Spurenstoffe von EU-weiter Relevanz werden in der Wasserrahmenrichtlinie und der Umweltqualitätsnormenrichtlinie als „prioritäre Stoffe“ bezeichnet. Die Wasserrahmenrichtlinie regelt den Umgang mit prioritären Stoffen sehr konkret, indem sie die Mitgliedstaaten zu folgenden Schritten verpflichtet: Gewässermonitoring, Erfassung signifikanter Belastungen und Auswirkungen, Bewertung der Umweltqualitätsnormen und Umsetzung von Maßnahmen zur Erreichung des guten chemischen Zustands. Die Mitgliedstaaten bedienen sich zur Erfüllung dieser Anforderungen unterschiedlicher Werkzeuge, wie Modellierungen und Emissionsregister. Stoffe, zu denen noch keine ausreichenden Informationen zur Schädlichkeit und dem Vorkommen in der aquatischen Umwelt vorliegen, werden als „contaminants of emerging concern“ (CEC) bezeichnet. Eine Auswahl dieser Stoffe muss von den Mitgliedstaaten regelmäßig im Rahmen einer Beobachtungsliste unter der Umweltqualitätsnormenrichtlinie gemessen werden. Ziel ist es, eine Datenbasis zum unionsweiten Vorkommen dieser Stoffe zu etablieren, um die Liste der prioritären Stoffe regelmäßig zu aktualisieren. „Contaminants of emerging concern“ sind nicht Gegenstand der wasserwirtschaftlichen Planung der EU, können aber teilweise bereits im nationalen Wasserrecht der Mitgliedstaaten geregelt sein.
      PubDate: 2022-05-26
       
  • Eine Geschichte der Emerging Substances in Österreich

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      Abstract: Zusammenfassung Im Laufe der Zeit gelangten viele unterschiedliche Stoffgruppen in den Fokus der Aufmerksamkeit und in der Folge wurden ihr Vorkommen, Verhalten und ihre Wirkungen untersucht. Waren es in den 90er-Jahren Waschmittel und die Schaumbildung in Gewässern, wurden später die Ursachen für Verfärbungen im Bereich von Gerbereien erforscht sowie das Vorkommen von Chemikalien und Schadstoffen in der Umgebung von Industriebetrieben. Organochlorpestizide, bromierte Flammschutzmittel, perfluorierte Tenside bzw. PFAS und Organozinnverbindungen sind einige Beispiele von „Emerging Substances“. Nach Pestiziden und Industriechemikalien wurden Arzneimittelwirkstoffe, Kosmetika und Körperpflegemittel zu „Emerging Substances“. Letztlich ist es aber die Wirkung der Stoffe, sei es persistent, bioakkumulierend, mobil, toxisch oder hormonschädigend, die Aufmerksamkeit erregt und gesetzliche Regelungen initiiert. Während die Stoffe und die Methoden, um sie nachzuweisen, sich veränderten, wurden auch die entsprechenden Gesetzesmaterien angepasst. Dies führte wiederum zum Einsatz neuer oder leicht modifizierter Stoffe und Stoffgruppen. Mit innovativen Methoden wie nicht-zielgerichteter Analytik, biologischen Wirktests oder Bioassays versucht man nun, die Vielzahl und die Kombinationswirkungen der vorhandenen Stoffe zu adressieren. Um einen umfassenden Grundwasser- und Gewässerschutz zu gewährleisten, müssen die Untersuchungs- und Bewertungsmethoden weiterentwickelt werden. Die bereits vorhandenen und neu gewonnenen Kenntnisse müssen schneller in regulatorische Konsequenzen umgesetzt werden. Essenziell für eine umwelt- und gesundheitsverträgliche Entwicklung ist eine umfassende Transformation der Gesellschaft im Hinblick auf eine nachhaltige Nutzung natürlicher Wasserressourcen. Dies ist auf vielen unterschiedlichen Ebenen umzusetzen, auch die Weitergabe von Wissen und Bewusstseinsbildung spielen hier eine bedeutende Rolle.
      PubDate: 2022-05-24
       
  • Umweltrecht kompakt

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      PubDate: 2022-05-23
       
  • Expert:innen im ÖWAV

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      PubDate: 2022-05-17
       
  • Mitteilungen des ÖWAV

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      PubDate: 2022-05-17
       
  • Priorisierung und Regulierung von Spurenstoffen

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      Abstract: Zusammenfassung Eine Vielzahl von Stoffen wird in unterschiedlichen Produkten wie Chemikalien, Arzneimitteln oder Pflanzenschutzmitteln in Landwirtschaft, Industrie, Haushalt und Gewerbe eingesetzt. Alle diese Substanzen können nach ihrer Anwendung über unterschiedliche Eintragspfade in die Gewässer gelangen und unterschiedliche Studien thematisieren das Vorkommen dieser Stoffe in der aquatischen Umwelt. Eine Herausforderung besteht daher darin, für jeden Stoff abzuschätzen, ob gemessene Umweltkonzentrationen ein Risiko für die Umwelt oder für die menschliche Gesundheit darstellen und gefährliche Stoffe zu regulieren. Für eine solche Risikobewertung sind Daten zur Exposition und zur Wirkung erforderlich und abhängig vom potenziellen Risiko ist eine Priorisierung durchzuführen. Ergebnis der Priorisierung ist eine Auswahl gefährlicher Stoffe, für die in einem nächsten Schritt Konzentrationen (Umweltqualitätsnormen) festzulegen sind, bei denen davon ausgegangen werden kann, dass keine Gefährdung von Mensch und Umwelt erfolgt. Die Prozesse der Priorisierung und Stoffauswahl sowie der Ableitung von Umweltqualitätsnormen erfordern umfangreiche und qualitativ hochwertige Daten zum Vorkommen in der Umwelt, zu stoffspezifischen Eigenschaften und zu Wirkungen auf unterschiedliche Rezeptoren. Die Verfügbarkeit dieser Daten ist das wesentliche Schlüsselkriterium für eine Regelung von Spurenstoffen. Aktuelle Entwicklungen in Analytik und Monitoring sowie bioindikative Verfahren zur Erfassung von Wirkungen können zukünftig zur Verbesserung der Datengrundlage für die Priorisierung, die Stoffauswahl und die Stoffregulierung beitragen.
      PubDate: 2022-05-17
       
  • Anforderungen an die moderne Umweltanalytik

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      Abstract: Zusammenfassung Eine stetig wachsende Zahl an Schadstoffen, die unsere Umwelt belasten, stellt auch die Analytik vor Herausforderungen. Der gesamte Prozess, von der Planung und Durchführung der Probennahme, über die analytischen Verfahren bis hin zur Qualitätssicherung der erzeugten Ergebnisse, muss laufend angepasst werden. Viele Entwicklungen in diesem Bereich werden durch länderübergreifende Zusammenarbeit vorangetrieben und resultieren oftmals in harmonisierten Verfahren, die auf internationaler Ebene für eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse sorgen. Dieser Beitrag beleuchtet einige Aspekte der heutigen Umweltanalytik, von der Probenahme bis zur Qualitätssicherung und gibt Ausblicke in derzeitige Entwicklungsfelder. So ist z. B. die Wahl der Matrix entscheidend für die Probenahme und der nachfolgenden analytischen Bestimmung. Fehlende harmonisierte Methoden erschweren die Vergleichbarkeit von Analyseergebnissen und reduzieren deren Aussagekraft. Der Non-Target-Analytik sowie der Probenahme von Mikroplastik wird ebenso wie der Qualitätssicherung besondere Aufmerksamkeit gewidmet.
      PubDate: 2022-05-17
       
  • ÖWAV-​Seminare

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      PubDate: 2022-05-13
       
  • Abfallwirtschaftspreis „Phönix“ 2022

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      PubDate: 2022-05-13
       
  • Stoffradar – auf Neues gefasst sein in der Chemikalienpolitik

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      Abstract: Zusammenfassung Eine Hauptaufgabe der Chemikalienpolitik ist die Identifikation derjenigen Stoffe, die geregelt werden müssen, um Umwelt und menschliche Gesundheit zu schützen. Dies erfordert einen fein austarierten Balanceakt zwischen Vorsorgeprinzip und sozio-ökonomischen Überlegungen. Die Chemikalienpolitik war seit ihren Anfängen immer damit konfrontiert, auf neu bewusst gewordene Gefahren zu reagieren. Während anfangs Risiken oft erst durch massive Schäden offenbar wurden, verfügt die Wissenschaft nun über verfeinerte Messmethoden und die Möglichkeit, Chemikalien breitgefächert zu erfassen (non-target screening). Im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben wie etwa der REACH-Verordnung müssen zudem mehr oder minder alle am Markt befindlichen Stoffe evaluiert werden. Dabei nehmen Schnittstellen zwischen Wissenschaft und Politik, wie es sie etwa bereits in den Chemikalienkonventionen gibt, eine wichtige Rolle ein. In der internationalen Chemikalienpolitik soll in Hinkunft ein Science-Policy-Panel, das die UNO-Organisationen u. a. bei der Identifikation neu auftretender Problembereiche unterstützt, für die Chemikalienpolitik die Rolle spielen, die IPPC für die Klimapolitik und IPBES für die Biodiversität haben.
      PubDate: 2022-05-12
       
  • Panorama

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      PubDate: 2022-05-05
       
  • Umweltrecht kompakt

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      PubDate: 2022-03-17
      DOI: 10.1007/s00506-022-00854-9
       
  • Aktuell

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      PubDate: 2022-03-14
      DOI: 10.1007/s00506-022-00856-7
       
  • ÖWAW Kalender

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      PubDate: 2022-03-14
      DOI: 10.1007/s00506-022-00861-w
       
 
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