A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  X  Y  Z  

  Subjects -> VETERINARY SCIENCE (Total: 225 journals)
The end of the list has been reached or no journals were found for your choice.
Similar Journals
Journal Cover
Tierärztliche Praxis Ausgabe K: Kleintiere / Heimtiere
Number of Followers: 0  
 
  Hybrid Journal Hybrid journal (It can contain Open Access articles)
ISSN (Print) 1434-1239 - ISSN (Online) 2567-5842
Published by Thieme Publishing Group Homepage  [233 journals]
  • Tierarztl Prax Ausg K Kleintiere Heimtiere 2022; 50

    • Free pre-print version: Loading...

      Tierärztliche Praxis Ausgabe K: Kleintiere / Heimtiere 2022; 03

      Artikel in Thieme eJournals:
      Inhaltsverzeichnis     Kongress

      2022-07-11T07:57:21+01:00
      Issue No: Vol. 50, No. 03 (2022)
       
  • Vorkommen von kaniner Babesiose bei Hunden im Rhein-Main-Gebiet in Hessen
           – eine Fallstudie mit 81 Hunden

    • Free pre-print version: Loading...

      Authors: Seibert; Stephanie, Rohrberg, Antje, Stockinger, Alexandra, Schaalo, Stephanie, März, Imke
      Pages: 162 - 172
      Abstract: Gegenstand und Ziel Die kanine Babesiose ist eine durch Dermacentor reticulatus übertragene Infektionskrankheit, die in Deutschland an Bedeutung gewinnt. Ziel der Studie war es, das vermehrte Vorkommen der kaninen Babesiose im Rhein-Main-Gebiet in Hessen, vor allem mit Akkumulation im Kreis Groß-Gerau, zu zeigen. Material und Methode In die retrospektive Studie wurden Hunde aufgenommen, die im Zeitraum von Oktober 2018 bis Dezember 2020 in der Tierklinik vorgestellt wurden und anhand einer positiven Babesien-PCR die Diagnose einer kaninen Babesiose erhielten. Ergebnisse Von den insgesamt 697 der in diesem Zeitraum durchgeführten Babesia spp.-PCR Untersuchungen waren 81 positiv (12 %). Bei 14 der 81 Babesien-positiv getesteten Hunde (17 %) wurde eine Sequenzierung durchgeführt (B. canis n = 13, B. vulpes n = 1). Zwei Hunde zeigten zeitgleich eine Anaplasmose. Auffällig ist, dass die Babesiose-Fälle ganzjährig mit Häufungen im März/April sowie im Oktober auftraten.In der Hämatologie konnte bei 44 von 81 Tieren (54 %) eine Panzytopenie nachgewiesen werden. Eine Anämie lag bei 66 (82 %), eine Thrombozytopenie bei 76 der 81 Patienten (94 %) vor. Nur bei 2 der 81 Fälle konnten keine hämatologischen Veränderungen festgestellt werden. Eine Hyperbilirubinämie fiel bei 66 der 73 gemessenen Bilirubinwerten (90 %) auf.Bei allen Tieren erfolgte eine Therapie mit zweimaliger Injektion von Imidocarb-Diproprionat (Carbesia®) im Abstand von 14 Tagen. Bei 37 der 81 Patienten (46 %) wurde eine Erfolgskontrolle mittels PCR durchgeführt. Bei den meisten dieser Patienten (92 %) konnte eine erfolgreiche Therapie durch eine negative Babesien-PCR bestätigt werden. Insgesamt 6 der 81 Patienten (7 %) wurden im Laufe der Behandlung eingeschläfert. Die Gründe für die Euthanasie waren progressive Nierenerkrankung, hochgradige intravaskuläre Hämolyse mit der Notwendigkeit von multiplen Bluttransfusionen sowie Bildung von Milz- und Nierenabszessen. Schlussfolgerung Bei Hunden mit Symptomen wie Apathie, Pyrexie und Hämoglobinurie sowie hämatologischen Veränderungen im Sinne einer Anämie, Thrombozytopenie oder auch häufig einer Panzytopenie sollte eine Babesiose, unabhängig von der Jahreszeit, vor allem im Frühjahr und Herbst differentialdiagnostisch ausgeschlossen werden.
      Citation: Tierarztl Prax Ausg K Kleintiere Heimtiere 2022; 50: 162-172
      PubDate: 2022-07-05T10:32:56+01:00
      DOI: 10.1055/a-1704-6604
      Issue No: Vol. 50, No. 03 (2022)
       
  • Kinetische und Kinematische Gangbildanalyse der Rückenbewegung
           chondrodystropher Rassen nach Hemilaminektomie im Vergleich zu einer
           gesunden Population

    • Free pre-print version: Loading...

      Authors: Balmer; Sarah, Steigmeier-Raith, Stephanie, Layer, Anna, Reese, Sven, Meyer-Lindenberg, Andrea
      Pages: 173 - 184
      Abstract: Gegenstand und Ziel Die Erhebung kinetischer und kinematischer Daten der Rückenbewegung von gesunden Hunden im Vergleich zu Hunden chondrodystropher Rassen nach Hemilaminektomie im Schritt und im Trab. Material und Methoden Bei 19 gesunden Hunden wurde ganganalytisch die Rückenbewegung untersucht und mit einer Gruppe von 21 chondrodystrophen Hunden, die aufgrund eines Bandscheibenvorfalles der Brust- oder Lendenwirbelsäule mittels Hemilaminektomie operativ versorgt wurden, verglichen. Ergebnisse Die erkrankten Tiere zeigten sowohl in der Transversal- als auch in der Sagittalebene in beiden Gangarten (Schritt und Trab) über die gesamte Wirbelsäule hinweg einen vergrößerten Bewegungsumfang (Range of motion, ROM). Die Lokalisation der Hemilaminektomiestelle (Brust- oder Lendenwirbelsäule oder thorakolumbaler Übergang) wirkte sich sehr unterschiedlich auf den Bewegungsablauf der Rückenbewegung aus. Die Gruppe der erkrankten Tiere zeigte eine signifikant vergrößerte prozentuale Gewichtsverteilung auf die Vordergliedmaßen. Im direkten Vergleich der Hintergliedmaßen (ipsilaterale Seite der Hemilaminektomie zur kontralateralen Seite) in der Gruppe der erkrankten Tiere wurde eine reduzierte vertikale Spitzenkraft (peak vertical force, PVF) sowie ein reduzierter vertikaler Impuls (VI) für die ipsilaterale Gliedmaße festgestellt. Schlussfolgerung Hunde nach Hemilaminektomie haben eine verminderte Stabilität im Bereich der Wirbelsäule, die sich je nach Lokalisation der Hemilaminektomie unterschiedlich auf die einzelnen Wirbelsäulenabschnitte auswirkt. Es kommt zudem zu einer verstärkten Gewichtsaufnahme auf die Vordergliedmaßen. Die zur Hemilaminektomie ipsilaterale Hintergliedmaße zeigt trotz subjektiv lahmheitsfreiem Gangbild eine verminderte Gewichtsaufnahme im Vergleich zur kontralateralen Seite. Klinische Relevanz Operative Eingriffe im Sinne einer Hemilaminektomie beeinflussen bzw. verändern nachhaltig die Bewegungsabläufe der Wirbelsäule, jedoch scheinen die Hunde mit verschiedenen kompensatorischen Mechanismen im Alltag problemlos zurecht zu kommen.
      Citation: Tierarztl Prax Ausg K Kleintiere Heimtiere 2022; 50: 173-184
      PubDate: 2022-07-05T10:32:56+01:00
      DOI: 10.1055/a-1852-5023
      Issue No: Vol. 50, No. 03 (2022)
       
  • Die Dunkelfeld-Radiografie – ein neuer Weg zur Diagnostik von
           Gichterkrankungen bei Vögeln und Reptilien'

    • Free pre-print version: Loading...

      Authors: Roiser; Nathalie, Scholz, Josef, Kimm, Melanie A., Andrejewski, Jana, Baumgartner, Christine, Braig, Eva, Herzen, Julia, Pfeiffer, Daniela, Korbel, Rüdiger
      Pages: 185 - 196
      Abstract: Gegenstand und Ziel In der Studie soll evaluiert werden, ob die Dunkelfeld-Radiografie (DFR) zur Diagnostik der Gichterkrankung bei Vögeln und Reptilien angewendet werden kann und ob das Tiermodell für die Etablierung des neuen nicht invasiven Verfahrens für die Gichtdiagnostik in der Humanmedizin geeignet ist. Material und Methoden Es wurden insgesamt 18 Gliedmaßen von 11 Vögeln (7 verschiedene Spezies aus den Ordnungen der Papageienvögel, Singvögel, Greifvögel, Hühnervögel und Taubenvögel) und 7 Reptilien (4 verschiedene Spezies aus den Ordnungen der Schuppenkriechtiere und Schildkröten) mit und ohne Verdacht auf Gelenksgicht vergleichend an einem gitterbasierten Dunkelfeld-Röntgen-Versuchsaufbau sowie mittels konventioneller Röntgenuntersuchung gemessen. Jede Bilderfassung erzeugte ein Dunkelfeld- und ein konventionelles Absorptionsröntgenbild. Die Ergebnisse der einzelnen Scans wurden jeweils mit den Ergebnissen einer pathologischen Untersuchung und der Arthrozentese verglichen. Ergebnisse Bei 5 der untersuchten Vögel und bei 4 der untersuchten Reptilien wurde Gicht pathologisch-anatomisch nachgewiesen. Aus beiden Gruppen konnten bei jeweils 3 Tieren mittels Arthrozentese Harnsäurekristalle in den Gelenken gefunden werden. Im Dunkelfeldbild konnten die Kristalle in jeweils 2 Fällen detektiert werden. Die nadelförmigen Harnsäurekristalle hatten eine Länge von 2,6 μm bis 56 μm. Schlussfolgerungen Es konnte gezeigt werden, dass die Harnsäurekristalle ein deutliches Dunkelfeldsignal erzeugen, wohingegen die Kristallablagerungen in den konventionellen Röntgenbildern nicht zu sehen waren. Klinische Relevanz Die gewonnenen Ergebnisse zeigen, dass am Tiermodell von Vögeln und Reptilien eine Harnsäurekristalldetektion mittels nicht invasiver bildgebender Dunkelfeld Bildgebung möglich ist. Dies könnte die Gichtdiagnostik nicht nur in der Tiermedizin, sondern auch in der Humanmedizin erweitern und die Arthrozentese bei positivem DFR Befund ablösen. Präklinische Scanner, welche den Dunkelfeld- und Phasenkontrast nutzen, existieren bereits für Hände und Mammografie und werden im Humanbereich bereits klinisch erprobt.
      Citation: Tierarztl Prax Ausg K Kleintiere Heimtiere 2022; 50: 185-196
      PubDate: 2022-07-05T10:32:56+01:00
      DOI: 10.1055/a-1843-7736
      Issue No: Vol. 50, No. 03 (2022)
       
  • Infektion mit dem felinen Leukämievirus – der Weg zur Diagnose

    • Free pre-print version: Loading...

      Authors: Giselbrecht; Juliana, Bergmann, Michèle, Hofmann-Lehmann, Regina, Hartmann, Katrin
      Pages: 198 - 212
      Abstract: Die Infektion mit dem felinen Leukämievirus (FeLV) kommt bei Katzen weltweit vor. Der Verlauf einer Infektion kann unterschiedlich sein und sich über die Zeit verändern. Die komplexe Pathogenese, die Verfügbarkeit vieler verschiedener Testverfahren und die Interpretation der Testergebnisse stellen Tierärzte oftmals vor eine Herausforderung. Katzen mit einer progressiven Infektion (persistierend p27-Antigen-positiv) scheiden FeLV vorwiegend über den Speichel aus und gelten daher als Ansteckungsquelle für andere nicht infizierte Katzen. Schwieriger zu erkennen sind Katzen mit einer regressiven Infektion, da sie mit herkömmlichen Schnelltests (p27-Antigentest) in der Regel nicht erfasst werden und unerkannt bleiben. Dennoch sind diese Katzen FeLV-Träger (Provirus-positiv) und bei Schwächung des Immunsystems kann es zu einer Reaktivierung der Infektion und FeLV-assoziierten klinischen Symptomen kommen. Abortiv infizierte Katzen sind zu keinem Zeitpunkt virämisch, scheiden kein Virus aus und entwickeln keine klinischen Symptome. Eine abortive Infektion kann nur durch den Nachweis von Antikörpern im Blut diagnostiziert werden. Ein neuer Schnelltest zum Nachweis von Antikörpern gegen FeLV-p15E-Antigen wurde kürzlich auf dem europäischen Markt eingeführt und wird gerade evaluiert.
      Citation: Tierarztl Prax Ausg K Kleintiere Heimtiere 2022; 50: 198-212
      PubDate: 2022-07-05T10:32:56+01:00
      DOI: 10.1055/a-1845-0750
      Issue No: Vol. 50, No. 03 (2022)
       
  • Neue Arzneimittel für Kleintiere 2021

    • Free pre-print version: Loading...

      Authors: Emmerich; Ilka Ute
      Pages: 213 - 224
      Abstract: Im Jahr 2021 kamen für Kleintiere 8 neue Wirkstoffe auf den deutschen Tierarzneimittelmarkt: die spezifischen monoklonalen Antikörper Bedinvetmab (Librela®) und Frunevetmab (Solensia®), der Cyclooxygenase-2-Hemmer Enflioxib (Daxocox®), das Ektoparasitikum der Isoxazolingruppe Esafoxolaner (NexGard® Combo), das Antihämorrhagikum Etamsylat (Hemosilate), das Antidepressivum Mirtazapin (Mirataz®), das alpha-selektive Sympathomimetikum Tetryzolin zur Anwendung am Auge (Zolicep®) und das Zytostatikum Tigilanoltiglat (Stelfonta®). Kein Wirkstoff erhielt eine Tierartenerweiterung. Des Weiteren kamen für Kleintiere auf den Markt: 2 Wirkstoffe (Cefalexin, Gentamicin) in einer neuen Darreichungsform, fünf Wirkstoffe mit einem neuen Wirkstoffgehalt (Metronidazol, Pimobendan, Thiamazol, Tramadol, Trilostan), eine neue Wirkstoffkombinationen (Lotilaner + Milbemycinoxim), ein Wirkstoff in einer neuen Anwendungsart (Propofol) und 2 zwischenzeitlich für bestimmte Tierarten nicht mehr erhältliche Wirkstoffe (Levothyroxin für Katzen und Oxytetracyclin für Hunde und Katzen).
      Citation: Tierarztl Prax Ausg K Kleintiere Heimtiere 2022; 50: 213-224
      PubDate: 2022-07-05T10:32:56+01:00
      DOI: 10.1055/a-1867-2855
      Issue No: Vol. 50, No. 03 (2022)
       
  • Erfolgreiche lokale Behandlung eines digitalen kaninen Mastzelltumors mit
           Tigilanoltiglat

    • Free pre-print version: Loading...

      Authors: Gasser; Karin
      Pages: 225 - 231
      Abstract: Die chirurgische Entfernung ist derzeit die Standardtherapie für resezierbare, nicht-metastasierte Mastzelltumoren (MZT). Seit kurzem steht mit dem intratumoral angewendeten Tigilanoltiglat eine neue Therapieoption für ausgewählte kutane und subkutane MZT zur Verfügung. Hier wird die erfolgreiche Behandlung eines 0,445 cm3 großen subkutanen MZTs an der Zehe eines American Staffordshire Terriers dokumentiert. Die daraus resultierende Wunde heilte komplikationslos innerhalb von 4 Wochen vollständig ab, und der Hund zeigte 8 Monate nach Therapie kein Rezidiv. Dank des neuen Medikaments konnte die Zehe erhalten werden, während chirurgisch eine vollständige Entfernung des Tumors nur mittels Amputation der Zehe möglich gewesen wäre.
      Citation: Tierarztl Prax Ausg K Kleintiere Heimtiere 2022; 50: 225-231
      PubDate: 2022-07-05T10:32:57+01:00
      DOI: 10.1055/a-1844-8554
      Issue No: Vol. 50, No. 03 (2022)
       
  • Tanovea-CA1® (Rabacfosadine) beim caninen Lymphom

    • Free pre-print version: Loading...

      Pages: 232 - 232
      Abstract: Rabacfosadine (Tanovea CA1®) ist ein neues Chemotherapeutikum, das in den USA zur intravenösen Behandlung des caninen Lymphoms konditionell zugelassen ist. Bisher liegen verschiedene klinische Untersuchungen vor, die die Wirksamkeit dieses neuen Zytostatikums allein oder in Kombination mit beispielsweise L-Asparaginase beim therapienaiven oder refraktären Lymphom des Hundes evaluieren. Daten aus einer randomisiert vergleichenden Studie, die die Wirksamkeit von Tanovea-CA1 im Vergleich zum Plazebo oder anderen Therapieprotokollen beschreiben liegen bisher noch nicht vor. Ziel dieser Studie war es daher die Effektivität von Tanovea-CA1 beim Lymphom des Hundes randomisiert im Vergleich zu einer Plazebobehandlung zu untersuchen.
      Citation: Tierarztl Prax Ausg K Kleintiere Heimtiere 2022; 50: 232-232
      PubDate: 2022-07-05T10:32:27+01:00
      DOI: 10.1055/a-1843-1662
      Issue No: Vol. 50, No. 03 (2022)
       
  • Mitteilungen der DVG

    • Free pre-print version: Loading...

      Tierarztl Prax Ausg K Kleintiere Heimtiere 2022; 50: 240-242
      DOI: 10.1055/a-1843-1634



      Georg Thieme Verlag KG Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Germany

      Artikel in Thieme eJournals:
      Inhaltsverzeichnis     Volltext

      Tierarztl Prax Ausg K Kleintiere Heimtiere 2022; 50: 240-2422022-07-05T10:32:27+01:00
      Issue No: Vol. 50, No. 03 (2022)
       
  • Tierarztl Prax Ausg K Kleintiere Heimtiere 2022; 50

    • Free pre-print version: Loading...

      Tierärztliche Praxis Ausgabe K: Kleintiere / Heimtiere 2022; 02

      Artikel in Thieme eJournals:
      Inhaltsverzeichnis     Kongress

      2022-05-06T00:00:00+01:00
      Issue No: Vol. 50, No. 02 (2022)
       
  • Liebe Leserinnen, liebe Leser, …

    • Free pre-print version: Loading...

      Tierarztl Prax Ausg K Kleintiere Heimtiere 2022; 50: 81-81
      DOI: 10.1055/a-1794-3209



      Georg Thieme Verlag KG Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Germany

      Artikel in Thieme eJournals:
      Inhaltsverzeichnis     Volltext

      Tierarztl Prax Ausg K Kleintiere Heimtiere 2022; 50: 81-812022-05-06T00:00:00+01:00
      Issue No: Vol. 50, No. 02 (2022)
       
  • Verfügbarkeit von Medikamenten für die Behandlung von Katzen mit
           Augenerkrankungen in Deutschland – Diskrepanz zwischen Theorie und
           Wirklichkeit

    • Free pre-print version: Loading...

      Authors: Farger; Michaela Veronika, Eule, Johanna Corinna
      Pages: 82 - 91
      Abstract: Gegenstand und Ziel Es gibt nur wenige Ophthalmologika, die speziell für Katzen zugelassen sind, weshalb häufig humanmedizinische Arzneimittel angewandt werden. Die Anwendung, Umwidmung, Abgabe und Verschreibung von Arzneimitteln ist in Deutschland durch das Arzneimittelgesetz (AMG) und die Verordnung über tierärztliche Hausapotheken (TÄHAV) geregelt. Ziel dieser Studie war es, Daten über das Vorkommen und die Häufigkeit von Erkrankungen des Katzenauges zu gewinnen sowie die Häufigkeit der Notwendigkeit einer Umwidmung darzustellen. Ausgehend von den erhobenen Daten wurden evidenzbasiert optimale Behandlungspläne erstellt und diese im Hinblick auf die Umsetzbarkeit in Deutschland überprüft. Material und Methoden Es wurden Daten von 876 Katzen (01.01.2015–31.12.2018) mit Augenproblemen aus der Klinik für kleine Haustiere der Freien Universität Berlin sowie einer Kleintierpraxis in Süddeutschland ausgewertet. Anschließend wurde überprüft, welche Medikamente zugelassen und/oder im Rahmen von Umwidmungen für diese Patienten in Deutschland theoretisch zugänglich gewesen wären. Ergebnisse Bei 925 ophthalmologischen Untersuchungen wurden 1198 Diagnosen gestellt. Zu den am häufigsten vorkommenden Diagnosen zählten Konjunktivitis, Keratitis, Uveitis, hypertensive Retinopathie und Glaukom. 885/1198 (73,9 %) waren behandlungspflichtige Erkrankungen, was 722/925 (78,1 %) Fällen entspricht. Für alle Patienten wäre gemäß den entwickelten evidenzbasierten Therapieplänen eine Therapie möglich gewesen – in 225/722 (31,2 %) Fällen ohne Umwidmung und in 497/722 (68,8 %) Fällen mit Umwidmung. Bei 481/497 (96,8 %) der Umwidmungsfälle wären humanmedizinische, bei 28/497 (5,6 %) veterinärmedizinische und in 60/497 (12,2 %) individuell hergestellte Arzneimittel benötigt worden. In 36/722 (5 %) der Fälle wäre jedoch im Rahmen des rechtlichen Spielraums keine optimale Versorgung möglich gewesen. Schlussfolgerung Die ophthalmologische Therapie der Katze ist unter Zuhilfenahme der Therapienotstandsregelung innerhalb des gesetzlichen Rahmens in Deutschland möglich. Lediglich 5 % der Patienten konnten medizinisch nicht optimal versorgt werden. Diese Lücke könnte durch eine möglichst breite Zulassung von Ophthalmologika sowie durch die Entwicklung und Erforschung neuer Wirkstoffe und Tierarzneimittel geschlossen werden.
      Citation: Tierarztl Prax Ausg K Kleintiere Heimtiere 2022; 50: 82-91
      PubDate: 2022-05-06T00:00:00+01:00
      DOI: 10.1055/a-1789-2762
      Issue No: Vol. 50, No. 02 (2022)
       
  • Utility of a canine TSH assay for diagnosis and monitoring of feline
           hyperthyroidism

    • Free pre-print version: Loading...

      Authors: Urbanschitz; Tobias, Burgener, Iwan A., Zeugswetter, Florian K.
      Pages: 93 - 100
      Abstract: Objective This retrospective study was initiated to evaluate the utility of TSH measurements using a common canine TSH assay to diagnose and monitor feline hyperthyroidism after radioiodine or thyreostatic drug treatment. Material and methods The electronic database of the University of Veterinary Medicine Vienna was searched for combined TSH and T4 measurements. 217 pairs of TSH and T4 from 136 cats with possible hyperthyroidism were assigned to group A (untreated; n = 24) and B (treated; n = 193). Measurements in group B were then subcategorized according to T4 concentrations (reference range 15–50 nmol/L): group B1 = elevated T4 (n = 46), group B2 = normal T4 (n = 84) and group B3 = decreased T4 (n = 63). Group B2 was further divided into cats with low normal (group B2a; n = 35), medium normal (group B2b; n = 29) and high normal (group B2c; n = 20) T4 concentrations. Results TSH was detectable in 4 (17 %) of the 24 untreated cats (group A) and did not return to normal despite seemingly successful therapy in two. Increased TSH concentrations were observed in 3.6 % of the treated cats in group B2 and 2.9 %, 6.9 %, and 0 % in subgroups B2a, B2b and B2c, respectively. Forty-four percent of the treated cats with a decreased T4 (group B3) had an increased TSH concentration. TSH correlated with treatment length (r = 0.358, p = 0.004) and was significantly higher in cats treated for more than 3 months (p = 0.008). Conclusion TSH was detectable in a significant number of untreated hyperthyroid cats and thus this parameter should not be used to definitively rule out feline hyperthyroidism. Furthermore, the very low prevalence of increased TSH concentrations in treated hyperthyroid cats with a normal T4 and cost benefit calculations do not support the routine measurement of TSH in these cats. The fact that TSH correlated with time since treatment start and 56 % of the cats with a decreased T4 had TSH concentrations within the reference limits, suggests delayed recovery of the pituitary thyrotrophs which might explain the low prevalence of subclinical hypothyroidism in the present study. Clinical relevance TSH measurement in cats with suspected or treated hyperthyroidism using a canine assay lacks diagnostic sensitivity and can only complement therapeutic decision-making.
      Citation: Tierarztl Prax Ausg K Kleintiere Heimtiere 2022; 50: 93-100
      PubDate: 2022-05-06T00:00:00+01:00
      DOI: 10.1055/a-1807-9546
      Issue No: Vol. 50, No. 02 (2022)
       
  • Harnsteinbefunde bei Katzen aus Deutschland in den Jahren 2016–2020

    • Free pre-print version: Loading...

      Authors: Breu; Doris, Müller, Elisabeth
      Pages: 102 - 111
      Abstract: Gegenstand Ziel der Studie war, die Verteilung und Häufigkeit unterschiedlicher Harnsteine von Katzen aus Deutschland zu erfassen sowie geschlechts-, alters-, und rassespezifische Unterschiede zu evaluieren. Material und Methode Im Zeitraum 2016–2020 wurden mittels Infrarotspektroskopie 3629 Harnsteinproben von Katzen aus Deutschland analysiert. 3330 Harnsteine stammten von Rassekatzen, die 22 Rassen zugeordnet werden konnten. Ergebnisse Die Harnsteine entfielen auf männlich kastrierte (45,3 %), weiblich kastrierte (35,3 %), männlich intakte (7,4 %) und weiblich intakte (6,3 %) Tiere. Das mediane Alter (Jahre) der Tiere war 7, variierte aber zwischen den unterschiedlichen Steinarten. Die häufigsten Steinarten waren: Kalziumoxalate (59,5 %), Struvite (33,7 %), Ammoniumurate (2 %), Kalziumphosphate (1,7 %), Cystine (0,7 %) und Xanthine (0,4 %). Männliche (59,4 %) und weibliche (59,2 %) Tiere hatten nahezu identische prozentuale Anteile an Kalziumoxalaten, während der Anteil bei Kastraten mit 60,2 % signifikant höher war als bei intakten Tieren (54,4 %; p = 0,01). Bei Struvitsteinen war der Anteil männlicher (32,6 %) geringer als der weiblicher Tiere (35,4 %; p = 0,08) und der Anteil der intakten Tiere (38,2 %) übertraf den der kastrierten Tiere signifikant (33,1 %; p = 0,02). Die Prävalenz der Kalziumoxalatsteine stieg im Untersuchungszeitraum um 6,6 %, während die der Struvitsteine 5,5 % abnahm. Einige Rassen (> 10 Individuen) zeigten eine signifikant gehäufte Neigung zur Bildung bestimmter Steinarten. Kalziumoxalate fanden sich signifikant häufiger bei Britisch Kurzhaar (85,2 %), Ragdoll (75 %), Scottish Fold (74,1 %) und Perserkatzen (72,4 %). Struvitsteine waren die dominierende Steinart bei Norwegischer Waldkatze (48,5 %), Britisch Langhaar (41,7 %), Europäisch Kurzhaar (41,7 %) und Sibirischer Waldkatze (36,8 %). Siamkatzen hatten den signifikant höchsten prozentualen Anteil an Cystinsteinen (16 %) Schlussfolgerung und klinische Relevanz Kalziumoxalate und Struvitsteine sind bei Katzen aus Deutschland die häufigsten Steinarten. Rasse-, alters-, geschlechts- und kastrationsspezifische Unterschiede wurden festgestellt.
      Citation: Tierarztl Prax Ausg K Kleintiere Heimtiere 2022; 50: 102-111
      PubDate: 2022-05-06T00:00:00+01:00
      DOI: 10.1055/a-1795-8078
      Issue No: Vol. 50, No. 02 (2022)
       
  • Untersuchungen zum Einsatz des jodhaltigen Kontrastmittels
           Amidotrizoesäure beim Kaninchen (Oryctolagus cuniculus)

    • Free pre-print version: Loading...

      Authors: Dierig; Julie-Ann, Fehr, Michael, Leiter, Ina, Reuschel, Maximilian
      Pages: 112 - 123
      Abstract: Gegenstand und Ziel In dieser Studie wurde der Einsatz des jodhaltigen Kontrastmittels (KM) Amidotrizoat an gesunden und an Kaninchen mit einer Magendilatation und einem Verdacht auf eine intestinale Obstruktion untersucht. Dazu wurden die Passagezeiten durch den Magendarmtrakt und der klinische Einsatz innerhalb eines Jahres untersucht. Außerdem wurde ein möglicher Einfluss auf Schilddrüsenhormone evaluiert. Material und Methoden Die KM-Passagezeiten durch die einzelnen Darmabschnitte wurden an 14 gesunden Kaninchen röntgenologisch untersucht. Dazu wurden 7 ml/kg einer Lösung mit 300 mg Iod/ml und 600 mg Amidotrizoat/ml verabreicht und die Tiere in zeitlichen Abständen erneut geröntgt. Zur Untersuchung der Schilddrüsenhormone (TT4, fT4, TSH) wurden 3 verschiedene Dosierungen (D1 2 ml/kg, D2 7 ml/kg, D3 10 ml/kg) verabreicht und an 2 Zeitpunkten (60 min, 24 h) Blutproben entnommen. Außerdem wurden innerhalb eines Jahres 70 Kaninchen, die wegen einer Magendilatation und dem Verdacht einer Obstruktion das Kontrastmittel Amidotrizoat erhalten hatten, mit Augenmerk auf den Nachweis von Kontrastmittel im Zäkum, Laborveränderungen und Mortalitäten retrospektiv ausgewertet Ergebnisse Bei allen gesunden Kaninchen war im Mittel nach 45–60 min Kontrastmittel im Zäkum nachweisbar. Bei den erkrankten Tieren zeigte sich dies im Mittel nach 121,2 min. Diese Patienten wiesen zu 92,4 % eine Hypothermie, zu 45,9 % eine Hyperglykämie, zu 56,1 % eine Erhöhung von Harnstoff und zu 33,9 % eine Erhöhung des Kreatinins auf. 71,4 % konnten medikamentös versorgt werden, wobei 12 % dieser Fälle letal verliefen. 28,6 % chirurgisch versorgte Kaninchen wiesen eine Mortalität von 50 % auf. Die TT4- , fT4- und TSH-Bestimmungen ergaben unter allen 3 Dosierungen signifikante Abweichungen (p < 0,05). Die Werte erwiesen sich bei einer Kontrolluntersuchung 2 Wochen später als transient. Schlussfolgerung und klinische Relevanz Bei Verdacht eines Ileus beim Kaninchen kann neben dem Einsatz von nativen Röntgenaufnahmen Amidotrizoat für die Bewertung des Krankheitsverlaufs hilfreich sein. Eine Kontrolle der Nierenfunktion und eine Hydrierung des Tieres sind anzuraten. Es konnten transiente Veränderungen der Schilddrüsenhormone nachgewiesen werden, die aber ohne klinische Relevanz blieben.
      Citation: Tierarztl Prax Ausg K Kleintiere Heimtiere 2022; 50: 112-123
      PubDate: 2022-05-06T00:00:00+01:00
      DOI: 10.1055/a-1810-9885
      Issue No: Vol. 50, No. 02 (2022)
       
  • Rolle systemischer Infektionen bei Nierenerkrankungen des Hundes

    • Free pre-print version: Loading...

      Authors: Preyß-Jägeler; Christine, Hartmann, Katrin, Dorsch, Roswitha
      Pages: 124 - 136
      Abstract: Nierenerkrankungen sind häufige Erkrankungen und Todesursachen beim Hund. Insbesondere für Glomerulopathien und akute Nierenschädigungen können Infektionserreger ursächlich verantwortlich sein. Zu den Infektionen, die in Mittel- und Südeuropa häufig mit der Entstehung von Immunkomplex-Glomerulonephritiden assoziiert und in Deutschland als Reisekrankheiten von Bedeutung sind, gehören Leishmaniose, Dirofilariose und Ehrlichiose. Selten verursachen in Deutschland Anaplasmose, Hepatozoonose, Borreliose und eine durch kleine Babesien versursachte Babesiose Immunkomplex-Glomerulonephritiden. Leptospirose, canine infektiöse Hepatitis und eine durch große Babesien verursachte Babesiose können für akute Nierenschädigungen durch tubulointerstitielle Nephritiden verantwortlich sein. Eine weiterführende Diagnostik zur Identifikation potenziell auslösender Infektionen bei Nierenerkrankungen des Hundes ist daher wichtig für die Prognose und Therapie der Patienten.
      Citation: Tierarztl Prax Ausg K Kleintiere Heimtiere 2022; 50: 124-136
      PubDate: 2022-05-06T00:00:00+01:00
      DOI: 10.1055/a-1811-6186
      Issue No: Vol. 50, No. 02 (2022)
       
  • Laparoscopic ovariectomy in a dog with type III sclerosing encapsulating
           peritonitis and literature review

    • Free pre-print version: Loading...

      Authors: Brückner; Michael, Bogisch, Sandra
      Pages: 138 - 143
      Abstract: Sclerosing encapsulating peritonitis is a rare and not well-recognized disease in veterinary medicine. A 14-month-old female intact mixed-breed dog was diagnosed with sclerosing encapsulating peritonitis (SEP) at the age of 5 months after a routine work-up including biopsies from an exploratory laparotomy. Symptomatic treatment with an immunosuppressive dose of prednisolone was started, but dose reduction was unsuccessful. Combined treatment with tamoxifen, a selective estrogen receptor modulator used for its TGF-β1 suppression of fibroblasts was discussed; the owner was informed about the risk for developing a pyometra. About one year later the owner wanted to spay her dog and an ovariectomy was recommended, especially due to the extensive adhesions. A laparoscopic approach was chosen to reduce the amount of intraoperative tissue manipulation and inflammation, as well as to minimize the size of the incision. The dog continues to be doing well one year after surgery and prednisolone could be reduced to a low maintenance dose after surgery; so far, the addition of tamoxifen was not required. In selected cases, laparoscopy appears as a safe alternative in patients with adhesions, but the surgeon should always be prepared to convert in case of impaired vision, especially in the absence of tactile sensation. This case report is the first description of laparoscopy in a dog with SEP. Laparoscopy may serve as an easily accomplished minimally invasive method to diagnose SEP, but further studies are required.
      Citation: Tierarztl Prax Ausg K Kleintiere Heimtiere 2022; 50: 138-143
      PubDate: 2022-05-06T00:00:00+01:00
      DOI: 10.1055/a-1811-4052
      Issue No: Vol. 50, No. 02 (2022)
       
  • Adenom der ekkrinen Drüsen bei einer Katze

    • Free pre-print version: Loading...

      Authors: Lombardo; Mara Sophie, Bärsch, Christiane, Hewicker-Trautwein, Marion, Puff, Christina
      Pages: 144 - 147
      Abstract: Tumoröse Entartungen der ekkrinen Drüsen sind bei Hunden und Katzen sehr selten beschrieben. In den meisten Fällen handelt es sich um maligne Neoplasien, während nur Einzelfälle von ekkrinen Adenomen bekannt sind. Im vorliegenden Fall handelte es sich um eine 1 Jahr alte, weiblich-kastrierte Katze, die mit einer Umfangsvermehrung am Ballen der rechten Vordergliedmaße vorgestellt wurde. Diese wies einen Durchmesser von ca. 2 cm auf, der innerhalb der folgenden 2 Monate auf 4 cm zunahm. Die Umfangsvermehrung war zu letzterem Zeitpunkt ulzeriert. Nach chirurgischer Exzision erfolgten eine histologische sowie eine immunhistochemische Untersuchung. Die Umfangsvermehrung stellte sich lichtmikroskopisch als gut abgegrenzte, noduläre Masse dar, die einerseits aus in Läppchen angeordneten Zellen, die tubuläre und azinäre Strukturen bildeten, bestand und andererseits großflächige, chondroide Metaplasien aufwies. Bei den erstgenannten Zellen handelte es sich um iso- bis hochprismatische Zellen mit großen, runden bis ovalen Zellkernen, die relativ prominente Nukleoli besaßen. Es wurde bis zu einer Mitose pro Gesichtsfeld in der 400-fachen Vergrößerung in dieser Population festgestellt. Die neoplastischen Zellen exprimierten Panzytokeratin AE1/AE3, wohingegen Thyroid Transcription Factor 1 (TTF1) nicht detektiert wurde. Aufgrund der histologischen und immunhistochemischen Befunde wurde die Diagnose eines Adenoms der ekkrinen Drüsen gestellt.
      Citation: Tierarztl Prax Ausg K Kleintiere Heimtiere 2022; 50: 144-147
      PubDate: 2022-05-06T00:00:00+01:00
      DOI: 10.1055/a-1792-9894
      Issue No: Vol. 50, No. 02 (2022)
       
  • Mitteilungen der DVG

    • Free pre-print version: Loading...

      Tierarztl Prax Ausg K Kleintiere Heimtiere 2022; 50: 152-153
      DOI: 10.1055/a-1773-9387



      Georg Thieme Verlag KG Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Germany

      Artikel in Thieme eJournals:
      Inhaltsverzeichnis     Volltext

      Tierarztl Prax Ausg K Kleintiere Heimtiere 2022; 50: 152-1532022-05-06T00:00:00+01:00
      Issue No: Vol. 50, No. 02 (2022)
       
  • Bewertung des Anästhesierisikos beim Hund mithilfe eines
           multifaktoriellen Risikoindex: der LeiV-Risk-Index

    • Free pre-print version: Loading...

      Authors: Hauber; Elke, Alef, Michaele
      Abstract: Gegenstand und Ziel Der Leipziger Veterinärmedizinische Risiko-Index kurz „LeiV-Risk-Index“ ist ein multifaktorieller Index, der zur objektiven und präzisen Bewertung des Anästhesierisikos beim Hund entwickelt wurde. Er basiert auf 10 Risikokriterien, welche die perioperative Mortalität beeinflussen. Ziel dieser Studie war eine Evaluierung der Anwendung des LeiV-Risk-Index und seiner Risikokriterien und ein direkter Vergleich mit der ASA-Klassifikation. Material und Methoden Im Rahmen einer deutschlandweiten Online-Umfrage unter in der Kleintiermedizin tätigen Tierärzten wurde die Anwendung des LeiV-Risk-Index untersucht. Die Teilnehmer erhielten allgemeine Fragen zu ihrem beruflichen Hintergrund und der praktischen Anwendung des LeiV-Risk-Index. Zudem sollten sie 15 hypothetische Patienten mithilfe des LeiV-Risk-Index und der ASA-Klassifikation bewerten. Als Maß für die Übereinstimmung der Bewertung wurde ein Fleiss‘-Kappa bestimmt. Zudem wurde der Zusammenhang des LeiV-Risk-Index zur ASA-Klassifikation mittels eines Korrelationskoeffizienten untersucht. Ergebnisse Die Übereinstimmung aller vergebenen LeiV-Risikoklassen zwischen den Teilnehmern war deutlich (κ = 0,55) und weitaus höher als bei Klassifizierung mittels ASA-Klassifikation (κ = 0,33). Es wurden im Schnitt für einen Patienten 3 verschiedene LeiV-Risikoklassen und 4 verschiedene ASA-Klassen vergeben. Zudem ließ sich eine positive Korrelation zwischen LeiV-Risikoklasse und steigender ASA-Klasse nachweisen. Es konnte kein signifikanter Einfluss vom Geschlecht des Anwenders, Sicherheit in der Anwendung des LeiV-Risk-Index oder klinischer Erfahrung auf die Höhe der vergebenen LeiV-Risikoklassen nachgewiesen werden. Schlussfolgerung und klinische Relevanz Mit dem LeiV-Risk-Index steht in der Tiermedizin erstmals ein Index zur Bewertung des Anästhesierisikos zur Verfügung, der auf objektiven Risikokriterien basiert und dessen Objektivität die der ASA-Klassifizierung übertrifft. Anästhesiepatienten können somit auch in der Veterinärmedizin übereinstimmender bewertet werden. Auch Anwendung und Praktikabilität des LeiV-Risk-Index wurden von 95 % der Teilnehmer positiv aufgenommen. Eine weitere Überarbeitung einzelner Risikokriterien muss überdacht werden.
      Citation: Tierarztl Prax Ausg K Kleintiere Heimtiere ; : -
      PubDate: 2022-06-14T10:12:15+01:00
      DOI: 10.1055/a-1839-5859
       
 
JournalTOCs
School of Mathematical and Computer Sciences
Heriot-Watt University
Edinburgh, EH14 4AS, UK
Email: journaltocs@hw.ac.uk
Tel: +00 44 (0)131 4513762
 


Your IP address: 44.197.230.180
 
Home (Search)
API
About JournalTOCs
News (blog, publications)
JournalTOCs on Twitter   JournalTOCs on Facebook

JournalTOCs © 2009-