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Tierärztliche Praxis Ausgabe G: Großtiere / Nutztiere
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ISSN (Print) 1434-1220 - ISSN (Online) 2567-5834
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  • Tierarztl Prax Ausg G Grosstiere Nutztiere 2022; 50

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      Tierärztliche Praxis Ausgabe G: Großtiere / Nutztiere 2022; 03

      Artikel in Thieme eJournals:
      Inhaltsverzeichnis     Kongress

      2022-07-07T09:42:57+01:00
      Issue No: Vol. 50, No. 03 (2022)
       
  • Auswirkung einer Nabeldesinfektion auf die Nabelgesundheit beim Kalb

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      Authors: Lang; Dorothee, Sickinger, Marlene, Wehrend, Axel
      Pages: 157 - 162
      Abstract: Gegenstand und Ziel Nabelentzündungen beim Kalb sind eine regelmäßig vorkommende Erkrankung. Zur Prophylaxe wird oftmals eine frühzeitige Desinfektion des Nabels nach der Geburt empfohlen. Inwiefern diese Empfehlung wissenschaftlich belegt ist, sollte im Rahmen einer Literaturrecherche analysiert werden. Material und Methoden Im Rahmen einer Literaturrecherche wurden nur Studien beachtet, in denen die Effektivität dieser Maßnahme hinsichtlich der Prävention von Nabelinfektionen untersucht wurde. Eine klinische Datengrundlage musste vorliegen. Ergebnisse Insgesamt konnten nur 6 Studien gefunden werden, die den Effekt einer Nabeldesinfektion als prophylaktische Maßnahme untersucht haben. Nur in einer Studie konnte ein präventiver Effekt nachgewiesen werden. Schlussfolgerung Einschränkend muss jedoch festgehalten werden, dass alle Studien methodische Mängel aufwiesen, sodass derzeit keine Daten dazu vorliegen, ob sich eine Nabeldesinfektion beim Kalb positiv auf die Nabelgesundheit auswirkt.
      Citation: Tierarztl Prax Ausg G Grosstiere Nutztiere 2022; 50: 157-162
      PubDate: 2022-07-05T11:21:05+01:00
      DOI: 10.1055/a-1855-9908
      Issue No: Vol. 50, No. 03 (2022)
       
  • Behandlung, Verlauf und Therapieerfolg der Neuropathie des Nervus tibialis
           bei Deutsch-Holstein Kühen

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      Authors: Kaiser; Anne, Kaiser, Matthias, Brehm, Walter, Spilke, Joachim, Dettmann, Steve, Klose, Kristin, Starke, Alexander
      Pages: 163 - 173
      Abstract: Gegenstand und Ziel Nach bereits publizierten Ergebnissen dieser prospektiven Studie zu Vorkommen, Vorbericht, klinischem Bild der Neuropathie des N. tibialis (Tibialis-Neuropathie, TN) war es Ziel auf Behandlung und Prognose dieser Erkrankung einzugehen. Material und Methoden Von 88 Deutsch-Holstein-Kühen mit ein- (ETN, n = 71) und beidseitiger (BTN, n = 17) TN konnten Daten von 68 Kühen (56 ETN, 12 BTN) ausgewertet werden. Sie wurden retrospektiv 4 Gruppen zugeteilt: ohne Behandlung – spontane Ausheilung innerhalb 48 h (Spontan, 5 ETN), kein Verband (0Cast, 8 ETN, 3 BTN) bzw. mit Behandlung mit Antiphlogistika und Stützverband (StV, 3 ETN) oder Kunstharzverband (Cast, 40 ETN, 9 BTN). Zu 5 Zeitpunkten (14, 21, 28, 42, 56 d nach Erstvorstellung) erfolgten Kontrollen der behandelten Kühe. Zur letzten Kontrolle erfolgte bei 29 Kühen, wie bereits zur Erstvorstellung, eine Bestimmung der Plasma-Kreatinkinase-Aktivität. Ergebnisse Bei behandelten Kühen mit ETN wurde eine deutlich höhere Ausheilungsrate beobachtet als bei unbehandelten Kühen (Cast 98 % und StV 100 % vs. 0Cast 62 %). Im Vergleich dazu war der beobachtete Unterschied zwischen behandelten und unbehandelten Kühen mit BTN nicht so deutlich (78 % vs. 67 %). Die ermittelte Überlebensdauer der Kühe nach Ausheilung der TN war höher als ohne Ausheilung (545 d vs. 100 d). Die initial erhöhten Plasma-Kreatinkinase-Aktivitäten näherten sich nach Behandlung wieder dem Referenzbereich (434 U/l vs. 152 U/l). Schlussfolgerungen Insbesondere für die ETN ist nach Therapie mit Antiphlogistika und stabilisierendem Verband die Prognose als sehr gut anzusehen. Bei BTN war die Prognose abhängig von Art und Grad der Primärschädigung. Hinweise für eine schlechte Prognose waren insbesondere Ausfälle der Hautsensibilität. Bei guter Prognose ist die Therapie der TN aus wirtschaftlicher Sicht zu empfehlen, da in dieser Studie die Kühe nach Ausheilung im Mittel bis mindestens zur darauffolgenden Laktation gehalten werden konnten. Klinische Relevanz Die Studie verdeutlicht die Vorteile der Behandlung mit einem stabilisierenden Verband im Ausheilungsverlauf der TN. Bei der TN scheint im Vergleich zu Neuropathien anderer peripherer Nerven die Schädigung der Muskulatur von besonderer Bedeutung für das Krankheitsgeschehen zu sein.
      Citation: Tierarztl Prax Ausg G Grosstiere Nutztiere 2022; 50: 163-173
      PubDate: 2022-07-05T11:21:05+01:00
      DOI: 10.1055/a-1854-3643
      Issue No: Vol. 50, No. 03 (2022)
       
  • Ursache, Verbreitung und evidenzbasierte Therapie sowie Prävention der
           peripartalen Hypokalzämie

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      Authors: Venjakob; Peter Lennart, Borchardt, Stefan
      Pages: 174 - 186
      Abstract: Die peripartale Hypokalzämie ist eine weit verbreitete Stoffwechselstörung, dessen klinische Form etwa 7 % der Milchkühe und dessen subklinische Form fast jede 2. multipare Kuh betrifft. Obwohl sich hinsichtlich Diagnostik und Therapie in den letzten 30 Jahren kaum etwas verändert hat, herrscht bei Landwirten und Tierärzten Unklarheit über die Prävalenz und den Risikozeitraum dieser Stoffwechselstörung. Darüber hinaus gibt es sehr unterschiedliche Angaben darüber, wieviel Kalzium einer Kuh mit klinischer Hypokalzämie substituiert werden sollte. Ziel dieses Übersichtsartikels ist es, die Entstehung und Verbreitung von Hypokalzämie evidenzbasiert darzustellen. Des Weiteren werden die Ergebnisse älterer und neuer Studien zusammengefast, mit dem Ziel eine möglichst genaue Empfehlung zur Behandlung von klinischer Hypokalzämie zu geben. Da in einer 2017 durchgeführten Studie gezeigt wurde, dass der überwiegende Teil deutscher Milchviehbetriebe keine Prophylaxe gegen Hypokalzämie betreibt, werden in dem letzten Teil dieser Arbeit die verschiedenen Prophylaxekonzepte, unter Berücksichtigung der aktuellen Literatur, dargestellt.
      Citation: Tierarztl Prax Ausg G Grosstiere Nutztiere 2022; 50: 174-186
      PubDate: 2022-07-05T11:21:05+01:00
      DOI: 10.1055/a-1848-5906
      Issue No: Vol. 50, No. 03 (2022)
       
  • Bedeutung der Schwanzlänge beim Schaf und Zucht auf
           Kurzschwänzigkeit

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      Authors: Hümmelchen; Hannah, Wagner, Henrik, König, Sven, Wehrend, Axel
      Pages: 187 - 194
      Abstract: Eine Möglichkeit, das Kopieren von Schwänzen bei Schafen in der Zukunft zu vermeiden, stellt die Zucht auf Kurzschwänzigkeit dar. Dies erscheint vielversprechend, da die Urform der Hausschafe, der Mufflon, einen relativ kurzen schmalen Schwanz besitzt. Es kann folglich davon ausgegangen werden, dass längere Schwänze ein Resultat der Domestikation sind. Ältere Untersuchungen zur Heritabilität der Schwanzlänge beim Hausschaf konnten rasseabhängig Werte von 0,38 bis 0,77 nachweisen. Bei der Zucht auf Kurzschwänzigkeit muss jedoch darauf geachtet werden, dass keine Missbildungen der Wirbelsäule und benachbarter Strukturen auftreten. Bis in diesem Bereich ein Zuchtfortschritt erreicht ist, können durch Managementmaßnahmen die negativen Auswirkungen länger bewollter Schwänze (z. B. Myiasisbefall, Dermatitis) gemindert werden. Dazu gehören die Vermeidung von Durchfällen durch eine ausgewogene wiederkäuergerechte Fütterung, ein betriebsspezifisch angepasstes nachhaltiges Parasitenmanagementprogramm und die gezielte Schur unkupierter Schwänze.
      Citation: Tierarztl Prax Ausg G Grosstiere Nutztiere 2022; 50: 187-194
      PubDate: 2022-07-05T11:21:04+01:00
      DOI: 10.1055/a-1851-9402
      Issue No: Vol. 50, No. 03 (2022)
       
  • Neue Arzneimittel für Großtiere 2021

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      Authors: Emmerich; Ilka Ute
      Pages: 195 - 199
      Abstract: Im Jahr 2021 kam für Pferde und landwirtschaftliche Nutztiere ein neuer Wirkstoff auf den deutschen Tierarzneimittelmarkt. So steht erstmalig das Antihämorrhagikum Etamsylat (Hemosilate) für Pferde, Rinder, Schweine, Schafe, Ziege, Hunde und Katzen zur Verfügung. Ein Wirkstoff erhielt eine Tierartenerweiterung: Das Endektozid Eprinomectin (Eprecis®) aus der Gruppe der makrozyklischen Laktone wurde auch für Schafe und Ziegen zugelassen. Auf dem Markt kamen weiterhin zwei Wirkstoffe in einen neuen Wirkstoffgehalt (Bromhexin, Tiamulin) und ein Wirkstoff in einer neuen Zusammensetzung (mit Indigocarmin einfärbte intramammäre Suspension mit schwerem basischen Bismutnitrat). Des Weiteren ist ein Wirkstoff (Oxytetracyclin) wieder für Pferde in dem Markt für Pferde und landwirtschaftliche Nutztiere verfügbar.
      Citation: Tierarztl Prax Ausg G Grosstiere Nutztiere 2022; 50: 195-199
      PubDate: 2022-07-05T11:21:05+01:00
      DOI: 10.1055/a-1849-1770
      Issue No: Vol. 50, No. 03 (2022)
       
  • Präpubische Urethrostomie bei einem Wiesenauer Minischwein mit
           Urolithiasis

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      Authors: Ullrich; Theresa, Jäger, Alexandra K., Große, Reinhard, Brunnberg, Leo, Lahrmann, Karl Heinz
      Pages: 200 - 206
      Abstract: Ein 10-jähriges kastriertes, männliches Minischwein wurde aufgrund eines Tenesmus vesicae mit Anurie vorgestellt. Begleitsymptom war eine Tachypnoe. Röntgenologisch waren zahlreiche Harnsteine in Blase und Urethra nachweisbar. Über die Harnröhre konnte nicht katheterisiert werden, sodass eine Notfallzystostomie mit Einlegen eines Ballonkatheters durchgeführt wurde. Trotz Blasenspülung gelang es nicht die Harnröhrensteine so auszuspülen. Deswegen wurde ein präpubisches Urethrostoma angelegt. Das Tier erholte sich vollständig und setzt seither problemlos Urin über die urethrale Fistel ab. Prophylaktische Maßnahmen der Urolithiasis beinhalten unter anderem eine ausreichende Wasseraufnahme, eine ausgewogene Fütterung und balancierte Futterzusammensetzung sowie die Gewährleistung eines physiologischen Urin-pH-Werts.
      Citation: Tierarztl Prax Ausg G Grosstiere Nutztiere 2022; 50: 200-206
      PubDate: 2022-07-05T11:21:05+01:00
      DOI: 10.1055/a-1855-9951
      Issue No: Vol. 50, No. 03 (2022)
       
  • Auswirkungen eines SINS (Swine inflammation and necrosis syndrome) auf
           Blutparameter beim Ferkel

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      Pages: 207 - 208
      Abstract: Das swine inflammation and necrosis syndrome (SINS) kann zu klinisch erfassbaren Veränderungen an der Haut betroffener Schweine führen. Ziel dieser Studie war es herauszufinden, ob es bestimmte Blutparameter gibt, die als signifikante und spezifische Marker für das Vorliegen einer SINS genutzt werden können.
      Citation: Tierarztl Prax Ausg G Grosstiere Nutztiere 2022; 50: 207-208
      PubDate: 2022-07-05T11:20:35+01:00
      DOI: 10.1055/a-1812-6757
      Issue No: Vol. 50, No. 03 (2022)
       
  • Zusammenhang zwischen IVF Tauglichkeit und Eignung zur künstlichen
           Besamung von Bullensperma bei der Rasse Holstein

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      Pages: 207 - 207
      Abstract: Die Eignung von Bullen zum Einsatz für die künstliche Besamung (KB) ist schwer einzuschätzen. Nicht jeder Bulle hat gefrier- und KB taugliches Sperma. Um einen Bullen auf seine diesbezügliche Eignung zu testen ist es bisher üblich ihn quasi auszuprobieren. Das bedeutet kryokonservierten Samen herzustellen und durch Anwendung in der Besamung rückblickend seine Besamungstauglichkeit zu ästimieren. Wünschenswert wäre ein Parameter, an welchem bereist im Vorhinein eine Einschätzung der Besamungsleistung möglich wäre, um Zeit und Geld einzusparen. In der vorliegenden Arbeit wurde untersucht, ob die Eignung von Bullensperma der Rasse Holstein zur in virto Fertilisation (IVF) mit ihrer Eignung für die künstliche Besamung korreliert ist.
      Citation: Tierarztl Prax Ausg G Grosstiere Nutztiere 2022; 50: 207-207
      PubDate: 2022-07-05T11:20:35+01:00
      DOI: 10.1055/a-1812-6826
      Issue No: Vol. 50, No. 03 (2022)
       
  • Mitteilungen der DVG

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      Tierarztl Prax Ausg G Grosstiere Nutztiere 2022; 50: 216-218
      DOI: 10.1055/a-1843-1849



      Georg Thieme Verlag KG Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Germany

      Artikel in Thieme eJournals:
      Inhaltsverzeichnis     Volltext

      Tierarztl Prax Ausg G Grosstiere Nutztiere 2022; 50: 216-2182022-07-05T11:20:35+01:00
      Issue No: Vol. 50, No. 03 (2022)
       
  • Liebe Leserinnen, liebe Leser, …

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      Tierarztl Prax Ausg G Grosstiere Nutztiere 2022; 50: 85-85
      DOI: 10.1055/a-1794-2734



      Georg Thieme Verlag KG Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Germany

      Artikel in Thieme eJournals:
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      Tierarztl Prax Ausg G Grosstiere Nutztiere 2022; 50: 85-852022-05-06T00:00:00+01:00
      Issue No: Vol. 50, No. 02 (2022)
       
  • Häufigkeit und diagnostische Zuverlässigkeit von Laborbefunden bei
           Kühen mit Reticuloperitonitis traumatica und Labmagengeschwüren

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      Authors: Braun; Ueli, Nuss, Karl, Oschlies, Carina, Reif, Christina, Warislohner, Sonja, Gerspach, Christian
      Pages: 91 - 100
      Abstract: Gegenstand und Ziel Kühe mit Labmagenulkus und Reticuloperitonitis traumatica (RPT) weisen zum Teil ähnliche Laborbefunde auf. Das Ziel der vorliegenden Untersuchung war es, die Häufigkeit der individuellen Laborparameter bei Kühen mit Reticuloperitonitis traumatica, Labmagenulkus Typ 1 (U1), Typ 2 (U2), Typ 3 (U3), Typ 4 (U4) und Typ 5 (U5) miteinander zu vergleichen und die diagnostische Zuverlässigkeit der verschiedenen Parameter zu berechnen. Material und Methoden Die Untersuchungen wurden an 182 gesunden Kontrollkühen (Kontrollen), 503 Kühen mit RPT, 94 mit U1, 145 mit U2, 60 mit U3, 87 mit U4 und 14 mit U5 durchgeführt. Ausgewertet wurden Hämatokrit, Leukozytenzahl, Gesamtprotein, Fibrinogen, Harnstoff, Kalium, Chlorid, Basenabweichung und Pansenchlorid. Die Häufigkeitsverteilungen aller Parameter wurden für die gesunden Kontrollkühe und die 6 Krankheitsgruppen miteinander verglichen. Danach wurden für alle Parameter die Zuverlässigkeitsparameter (diagnostische Sensitivität, diagnostische Spezifität, prädiktive Werte, positive Likelihood Ratio [LR+]) berechnet. Ergebnisse Außerhalb der Referenzbereiche liegende Laborwerte kamen je nach Parameter in 2 bis 24 % der Fälle auch bei gesunden Kühen vor (Pansenchlorid 2 %, Harnstoff 6 %, Serumchlorid 11 %, Hämatokrit 13 %, Basenabweichung 18 %, Fibrinogen 20 %, Gesamteiweiß 21 %, Gesamtleukozytenzahl 22 %, Kalium 24 %) und erschwerten so die Differenzierung zwischen «gesund» und «krank». Am besten eigneten sich für die Differenzierung das Pansenchlorid und der Serumharnstoff, da beide Parameter nur in 2 bzw. 6 % der gesunden Kühe verändert waren. Dies wurde auch unterstützt durch eine LR+ von 14 bis 27 für eine Pansenchloridkonzentration > 30 mmol/l und eine Serumharnstoffkonzentration > 6,5 mmol/l bei Kühen mit Labmagenulzera. Die Serumharnstoffkonzentration wies auch eine hohe diagnostische Spezifität auf und war wie die Pansenchloridkonzentration zur Differenzierung zwischen gesunden und kranken Kühen geeignet. Die Harnstoffkonzentration lag nur bei 0,5 % der Kontrollkühe > 8,5 mmol/l und die LR+ für eine Harnstoffkonzentration > 8,5 mmol/l variierte zwischen 11 bei Kühen mit RPT und 128 bei Kühen mit U2. Mit Ausnahme der RPT-Kühe trat eine Azotämie bei kranken Kühen signifikant häufiger als bei gesunden auf. Kühe mit U2 wiesen mit 70 % der Fälle signifikant häufiger Harnstoffkonzentrationen > 8,5 mmol/l als die Kühe aller anderen Gruppen auf. Obschon sich die Häufigkeiten abnormer Parameter zwischen den Krankheitsgruppen in vielen Fällen signifikant unterschieden, konnten keine Parameter zu deren zuverlässigen Differenzierung eruiert werden. Schlussfolgerung Einzelbefunde eignen sich nicht, um zwischen verschiedenen Krankheiten zu differenzieren. Klinische Relevanz Für die Diagnose der RPT und der Labmagenulzera der Typen 1 bis 5 ist die Gesamtheit aller Laborwerte unter Einbezug der klinischen Befunde, eines ausführlichen Vorberichts und oft auch weiterer Befunde wie z. B. des Haubenröntgens, der Sonographie und der Bauchhöhlenpunktion erforderlich. In vielen Fällen kann eine sichere Diagnose erst bei der Laparotomie bzw. der Sektion korrekt gestellt werden.
      Citation: Tierarztl Prax Ausg G Grosstiere Nutztiere 2022; 50: 91-100
      PubDate: 2022-05-06T00:00:00+01:00
      DOI: 10.1055/a-1809-1042
      Issue No: Vol. 50, No. 02 (2022)
       
  • Ultrasonografische Früherkennung von Venenveränderungen sowie der
           Nachweis von Biofilmen auf Venenverweilkathetern beim Pferd

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      Authors: Doerffel; Annika, Reinert, Anja, Böttcher, Denny, Winter, Karsten, Brehm, Walter, Gittel, Claudia
      Pages: 101 - 114
      Abstract: Gegenstand und Ziel Die Nutzung intravenöser Verweilkatheter ist trotz größter Sorgfalt mit Komplikationen verbunden. Gewebeveränderungen und minimale Entzündungsreaktionen an der Vene können bereits vor klinisch erkennbaren Veränderungen auftreten. Ziel dieser Studie war es, die Vena jugularis während und nach der Katheterisierung klinisch und ultrasonografisch zu beurteilen und eine mögliche bakterielle Besiedlung des Katheters zu evaluieren. Material und Methoden In einer prospektiven Beobachtungsstudie wurden 55 Pferde mit einem Venenverweilkatheter täglich klinisch und ultrasonografisch untersucht. Die steril entfernte Katheterspitze wurde mikrobiologisch mittels Anzucht sowie morphologisch in der Rasterelektronenmikroskopie untersucht. Die erhobenen Daten wurden deskriptiv analysiert und die Venenwanddicke an verschiedenen Lokalisationen und Zeitpunkten hinsichtlich verschiedener Parameter mit nicht-parametrischen Tests verglichen (Signifikanzniveau p 
      Citation: Tierarztl Prax Ausg G Grosstiere Nutztiere 2022; 50: 101-114
      PubDate: 2022-05-06T00:00:00+01:00
      DOI: 10.1055/a-1809-6477
      Issue No: Vol. 50, No. 02 (2022)
       
  • Vorgehensweise und Hygienemaßnahmen beim Ausbruch von Herpes, Influenza,
           Druse oder Infektionen mit multiresistenten Keimen

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      Authors: Gehlen; Heidrun, Rutenberg, Dusty, Simon, Claudia, Reinhold-Fritzen, Birgitta, Drozdzewska, Karolina
      Pages: 115 - 125
      Abstract: Das Ziel dieses Reviews ist, die allgemein gültigen Hygienemaßnahmen im Pferdestall zusammenzufassen sowie aktuelle Empfehlungen bei Ausbruch relevanter Infektionskrankheiten zu liefern. Die allgemeine Sauberkeit, Handhygiene, stressarme Haltung sowie regelmäßige Entwurmungen und Impfungen gehören dabei zur Basishygiene im Pferdebestand. Wichtige Maßnahme in der Infektionsprävention stellen dabei die Quarantäne aller rückkehrenden oder neu eingestallten Equiden und das regelmäßige Waschen und Desinfizieren der Hände zur Reduktion der Übertragung von Krankheitserreger dar.Die Erstellung eines Hygieneplans, welcher die allgemeinen Biosicherheitsregeln sowie die Vorgehensweise für den Fall eines Ausbruchs einer ansteckenden Erkrankung, Zoonose bzw. Infektion mit multiresistenten Erregern (MRE) festlegt, wird empfohlen. Bereits bei begründetem Verdacht auf eine dieser Erkrankungen sollten weitere, über die übliche Basishygiene hinausgehende Maßnahmen (inklusive Schutzkleidung, Flächen- und Gerätereinigung und Desinfektion sowie Isolation potenziell erkrankter Tiere) eingeleitet werden. Die erforderlichen diagnostischen Proben sollen möglichst zeitnah entnommen werden, um einen Krankheitsverdacht schnellstmöglich zu bestätigen. Die entsprechenden Schutzmaßnahmen sind dem Übertragungsrisiko der Infektionserreger und der Art ihrer potenziellen Übertragung anzupassen.Neben dem „Lock-Down“ des ganzen Stalls, der Klinik oder des Turnier-/Veranstaltungsgeländes spielt die räumliche Trennung der Tiere eine wichtige Rolle. Ein „Ampelsystem“ wird empfohlen, bei dem kranke oder positiv getestete Pferde in die rote Gruppe eingeordnet werden („erkrankt“). Tiere mit möglichem Kontakt zum pathogenen Agens sollten der gelben Gruppe („verdächtig“) zugeteilt und regelmäßig auf Anzeichen der Erkrankung und Fieber kontrolliert werden. In der grünen Kategorie („unverdächtig“) befinden sich klinisch unauffällige Pferde ohne Kontakt zu erkrankten Tieren. Zwischen den räumlich getrennten Bereichen sollte die Schutzkleidung gewechselt werden und eine entsprechende Desinfektion stattfinden.Alle erweiterten Hygienemaßnahmen sollten beibehalten werden bis alle Tiere negativ getestet wurden und keine Symptome der Erkrankung über eine ausreichend lange Zeit zeigen.
      Citation: Tierarztl Prax Ausg G Grosstiere Nutztiere 2022; 50: 115-125
      PubDate: 2022-05-06T00:00:00+01:00
      DOI: 10.1055/a-1809-2163
      Issue No: Vol. 50, No. 02 (2022)
       
  • Wickenvergiftung in einem bayerischen Rinderbestand

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      Authors: Breuer; Wolfram, Hafner-Marx, Angela, Pfitzner, Annette, Riehm, Julia, Neubauer-Juric, Antonie
      Pages: 126 - 132
      Abstract: In einem Bestand von 40 Kühen der Rasse Holstein-Friesian waren 6 Tiere durch Pruritus, Fieber und Hautläsionen aufgefallen. Bei der pathomorphologischen Untersuchung von 3 Tieren wurde eine multisystemische granulomatöse Entzündung unter Beteiligung multinukleärer Riesenzellen festgestellt. Der Gehalt an Wicken im verwendeten Futter und die charakteristische Histologie führten zur Diagnose einer Wickenvergiftung.
      Citation: Tierarztl Prax Ausg G Grosstiere Nutztiere 2022; 50: 126-132
      PubDate: 2022-05-06T00:00:00+01:00
      DOI: 10.1055/a-1779-3265
      Issue No: Vol. 50, No. 02 (2022)
       
  • Hochgradige chronische Osteomyelitis des Darmbeines bei einem Alpaka

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      Authors: Schoiswohl; Julia, Eibl, Cassandra, Kofler, Johann, Brunthaler, Rene, Gumpenberger, Michaela, Schieder, Katrin, Franz, Sonja
      Pages: 133 - 139
      Abstract: Eine 5,5 Jahre alte Alpakastute wurde aufgrund einer Lahmheit hinten rechts an die Universitätsklinik für Wiederkäuer überwiesen. Vorberichtlich war bereits vor ca. 6 Monaten eine systemische antibiotische Therapie über mehrere Tage durchgeführt worden, worauf sich das Gangbild verbesserte und die Lahmheit kaum noch zu beobachten war. Zum damaligen Zeitpunkt gab es seitens der Tierhalter keinen Hinweis auf eine traumatische Ursache für diese Lahmheit. Bei der klinischen Aufnahmeuntersuchung zeigte sich kaudal des rechten Tuber coxae eine ca. 2 × 2 cm große, fluktuierende, nicht vermehrt warme, nicht schmerzhafte Umfangsvermehrung, welche zum darunterliegenden Gewebe hin verschieblich war. Zudem wurde eine mittelgradige, gemischte Lahmheit mit überwiegendem Anteil der Hangbeinkomponente am rechten Hinterbein diagnostiziert. Als weiterführende diagnostische Maßnahme wurde eine sonographische Untersuchung der rechten Gluteal- und Hüftgelenksregion durchgeführt, wobei hochgradige Knochenkonturveränderungen im Bereich des rechten Hüftgelenkes festgestellt wurden. Zur weiteren Abklärung wurde eine röntgenologische Untersuchung des Beckens vorgenommen. Unter Miteinbeziehung der klinisch festgestellten Fistelöffnung an der rechten Glutealregion und den Befunden der radiologischen Untersuchung wurde die Diagnose einer bereits seit längerem bestehenden infizierten Fraktur des rechten Darmbeines mit hochgradiger unregelmäßig verkalkter Kallusbildung und gering- bis mittelgradiger Osteomyelitis gestellt. Aufgrund der sonografischen und röntgenologischen Befunde wurde eine schlechte Prognose gestellt und der Patient euthanasiert. Zur weiteren Dokumentation und um das Ausmaß der pathologischen Veränderungen besser darstellen zu können, wurde zusätzlich eine computertomografische Untersuchung vom Becken und der Lendenwirbelsäule im Bereich L3–L6 durchgeführt. Zur finalen Abklärung wurde eine pathohistologische Untersuchung der festgestellten Knochenveränderungen sowie eine bakteriologische Untersuchung des Abszessinhaltes vorgenommen.Anhand des hier vorgestellten Falles wird ersichtlich, wie wichtig eine gründliche klinische und orthopädische Untersuchung und vor allem zusätzlich weiterführende Untersuchungen sind, da vor allem Neuweltkamele oftmals nur geringe klinische Symptome zeigen, obwohl Veränderungen bereits massiv ausgeprägt sein können.
      Citation: Tierarztl Prax Ausg G Grosstiere Nutztiere 2022; 50: 133-139
      PubDate: 2022-05-06T00:00:00+01:00
      DOI: 10.1055/a-1805-9739
      Issue No: Vol. 50, No. 02 (2022)
       
  • Die medizinische Versorgung der Nutztiere (am Beispiel von
           Milchviehbetrieben), vor dem Hintergrund der heutigen Struktur in der
           Landwirtschaft und der personellen Leistungsfähigkeit der
           Tierärzteschaft

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      Tierarztl Prax Ausg G Grosstiere Nutztiere 2022; 50: 140-141
      DOI: 10.1055/a-1814-6426



      Georg Thieme Verlag KG Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Germany

      Artikel in Thieme eJournals:
      Inhaltsverzeichnis     Volltext

      Tierarztl Prax Ausg G Grosstiere Nutztiere 2022; 50: 140-1412022-05-06T00:00:00+01:00
      Issue No: Vol. 50, No. 02 (2022)
       
  • Verschiedene Behandlungsmethoden einer PBIE bei Araberstuten

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      Pages: 142 - 142
      Abstract: Ziel dieser Studie war es, 6 Behandlungsprotokolle für die Behandlung einer persistent breeding-induced endometritis (PBIE) zu vergleichen, um das sinnvollste und effizienteste Protokoll zu ermitteln.
      Citation: Tierarztl Prax Ausg G Grosstiere Nutztiere 2022; 50: 142-142
      PubDate: 2022-05-06T00:00:00+01:00
      DOI: 10.1055/a-1742-5596
      Issue No: Vol. 50, No. 02 (2022)
       
  • Unterstützung des antioxidativen Systems der Transitkuh

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      Pages: 142 - 143
      Abstract: Die Transitperiode stellt eine kritische Phase dar, da durch die Umstellung der Fütterung und des Stoffwechsels vermehrt reaktive Sauerstoffspezies entstehen, die zum einen der Erregerabwehr dienen, aber auch zu Zellschäden führen können. Zu den lipidlöslichen Antioxidantien zählen Vitamin E (α-Tocopherol), Vitamin A (Retinol) und β-Carotin, welches die Vorstufe von Vitamin A darstellt. In verschiedenen Studien konnten konträre Effekte einer β-Carotin-Supplementierung auf die Milchleistung, Fruchtbarkeitsparameter und Krankheitsinzidenzen festgestellt werden.
      Citation: Tierarztl Prax Ausg G Grosstiere Nutztiere 2022; 50: 142-143
      PubDate: 2022-05-06T00:00:00+01:00
      DOI: 10.1055/a-1812-6337
      Issue No: Vol. 50, No. 02 (2022)
       
  • Nicht-antibiotische Behandlung einer infizierten Limax beim Rind

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      Pages: 143 - 143
      Abstract: Bei der Hyperplasia interdigitalis bzw. bei der Limax handelt es sich um eine proliferative Zubildung von fibrinösem Gewebe im Zwischenklauenspalt. Seit der Ausbreitung der klassischen Dermatitis digitalis Läsionen in der Rinderpopulation kommen Infektionen der Läsionen einer Limax mit Dermatitis digitalis assoziierten Treponema spp. häufig vor. Folge sind entzündungsbedingte Schmerzen, die zu einer Lahmheit führen. Üblicherweise wird eine infizierte Limax lokal mit einem Antibiotikum behandelt oder chirurgisch entfernt. Das Ziel dieser Fallserie war, eine alternative Behandlung der infizierten Hyperplasia interdigitalis mittels einer Salicylsäure-paste und Verband zu untersuchen.
      Citation: Tierarztl Prax Ausg G Grosstiere Nutztiere 2022; 50: 143-143
      PubDate: 2022-05-06T00:00:00+01:00
      DOI: 10.1055/a-1812-6736
      Issue No: Vol. 50, No. 02 (2022)
       
  • Sexen von Samen beim Schwein

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      Pages: 144 - 144
      Abstract: Das Sexen von Samen erlangt eine immer größere Bedeutung in der modernen Tierhaltung. Insbesondere beim Schwein ist der technische Aufwand sehr groß und die Qualität des gewonnen, gesexten Samens oft unzureichend. Der hier präsentierte Ansatz zur Bevorzugung der weiblichen Spermien (X) beruht auf deren höherer Resistenz gegen äußere Einflüsse, in diesem Fall besonders dem pH-Wert.
      Citation: Tierarztl Prax Ausg G Grosstiere Nutztiere 2022; 50: 144-144
      PubDate: 2022-05-06T00:00:00+01:00
      DOI: 10.1055/a-1738-0055
      Issue No: Vol. 50, No. 02 (2022)
       
  • Buchbesprechung

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      Tierarztl Prax Ausg G Grosstiere Nutztiere 2022; 50: 145-145
      DOI: 10.1055/a-1773-9552



      Georg Thieme Verlag KG Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Germany

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      Tierarztl Prax Ausg G Grosstiere Nutztiere 2022; 50: 145-1452022-05-06T00:00:00+01:00
      Issue No: Vol. 50, No. 02 (2022)
       
  • Mitteilungen der DVG

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      Tierarztl Prax Ausg G Grosstiere Nutztiere 2022; 50: 146-148
      DOI: 10.1055/a-1773-9610



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      Tierarztl Prax Ausg G Grosstiere Nutztiere 2022; 50: 146-1482022-05-06T00:00:00+01:00
      Issue No: Vol. 50, No. 02 (2022)
       
 
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