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Zeitschrift fur Energiewirtschaft
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ISSN (Print) 1866-2765 - ISSN (Online) 0343-5377
Published by Springer-Verlag Homepage  [2469 journals]
  • Elektrische Verteilnetze resilient ausbauen – Herausforderungen
           und Handlungsoptionen

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      Abstract: Zusammenfassung Im Zuge der Energiewende steigt sowohl die Anzahl an Erzeugern im Verteilnetz als auch die Menge der steuerbaren Verbrauchs- und Speicheranlagen. Die Integration dieser Anlagen in den Netzbetrieb erfordert eine stärkere Digitalisierung, insbesondere in den Verteilnetzen. Dadurch entsteht eine wechselseitige Abhängigkeit: Für die Betriebsführung des Energiesystems ist ein funktionierendes IKT-System notwendig, während die IKT-Infrastruktur gleichzeitig auf Stromversorgung durch das Energiesystem angewiesen ist. Dies kann zu neuen und unvorhergesehenen Störungen führen, während gleichzeitig die allgemeine Systemkomplexität steigt und Unsicherheiten über zukünftige Entwicklungen das Systemdesign erschweren. Unter diesen Bedingungen kann das Konzept der Resilienz helfen, den neuen Risiken zu begegnen. Resilienz beschreibt die Fähigkeit eines Systems, Störereignisse abzufangen oder in kurzer Zeit mit möglichst geringem Schaden und vertretbaren Kosten wieder in den normalen Betriebszustand zurückzukehren. Hierfür sind Flexibilitäten notwendig, die zukünftig auch von den kleinen Anlagen im Verteilnetz bereitgestellt werden müssen. Mit Methoden der künstlichen Intelligenz können sie gebündelt und gezielt eingesetzt werden, um ein resilientes Systemverhalten zu erreichen. Die technische Umsetzung mit sogenannten Multiagentensystemen ermöglicht eine verteilte Steuerung der Anlagen und bietet eine gute Grundlage für verschiedene Resilienzmechanismen, wie zum Beispiel einen verteilten Netzwiederaufbau von „Inseln“. Dies kann jedoch nur umgesetzt werden, wenn entsprechende Anreize für die Netzbetreiber und Netznutzer gesetzt werden. Daher müssen die heute bereits bestehenden Werkzeuge geeignet erweitert werden, um auch das Thema Resilienz abzudecken. Mögliche Lösungsansätze der Anreizregulierung sind ein Resilienz-Element und Smart Connection Agreements im Rahmen der Netzentgeltstruktur.
      PubDate: 2021-12-15
       
  • Veranstaltungskalender

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      PubDate: 2021-12-01
       
  • Quantifizierung unternehmerischer Nachhaltigkeit in der
           Fertigungsindustrie: Entwicklung eines zielorientierten
           Nachhaltigkeitsindex

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      Abstract: Zusammenfassung Unternehmen der Fertigungsindustrie haben mit rund 32 % der globalen Treibhausgas-Emissionen durch ihr unternehmerisches Handeln bedeutenden Einfluss auf die Erreichung der Sustainable Development Goals. Um in diesem Zusammenhang die unternehmerische Nachhaltigkeitsleistung zu quantifizieren, existieren nur wenige Ansätze, die sich an externen Nachhaltigkeitszielen orientieren und zusätzlich eine Vergangenheits- und Zukunftsperspektive integrieren. Diese Lücke adressiert diese Arbeit durch die Entwicklung eines Index, der die Bewertung der Nachhaltigkeitsleistung von Produktionsunternehmen durch die jeweilige Zielerreichung verschiedener Nachhaltigkeitsdimensionen entlang eines Zeithorizonts beschreibt. Um die Vergleichbarkeit unterschiedlicher Unternehmen zu gewährleisten, wurde ein breites Set quantitativ messbarer Leistungsindikatoren mithilfe einer Literaturrecherche erarbeitet, welche unternehmensübergreifende Ziele adressieren. Dabei werden ökonomische, ökologische sowie soziale Aspekte miteinbezogen und auch vor- und nachgelagerte Aktivitäten der Wertschöpfungskette und Produkteigenschaften berücksichtigt. Der entwickelte Index ermöglicht neben einem erhöhten Maß an Transparenz für verschiedene Stakeholder, auch die Nutzung als Entscheidungsgrundlage und Monitoring-Instrument sowie als Ziel-Systematik im Rahmen der Unternehmensstrategie und -ausrichtung.
      PubDate: 2021-12-01
       
  • Geschäftsmodelle der Energiewende im regionalen Umfeld

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      Abstract: Zusammenfassung Die Energiewende beeinflusst maßgeblich die Entwicklung energiewirtschaftlicher Wertschöpfung und Geschäftsmodelle. Diese Entwicklung betrifft auch und insbesondere den ländlichen Raum. Vor diesem Hintergrund wird in diesem Papier für die untersuchte „Modellregion Mecklenburg“ eine Bestandsaufnahme der energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette durchgeführt. Ferner wird eine Übertragbarkeit des Geschäftsmodell-Frameworks Energiewirtschaft zur Identifikation von Geschäftsmodellprototypen, d. h. einer Zusammenfassung gleichartiger Geschäftsmodelle, aus Giehl et al. (2020) aufgezeigt. Basierend hierauf werden regionale Wertschöpfungsnetzwerke entwickelt und analysiert, um hieraus in Verbindung mit dem Ansatz der Wertschöpfungscluster nach Porter (1991) Handlungsempfehlungen für die Untersuchungsregion abzuleiten.
      PubDate: 2021-12-01
       
  • Wirtschaftlichkeit grüner Energieträger. PtG-Simulationstool – zur
           ökologischen, wirtschaftlichen und energetischen Analyse in der Erzeugung
           von Wasserstoff, SNG und LNG in Kombination mit erneuerbaren
           Energieanlagen (Wind/PV/Wasserkraft/Biomasse)

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      Abstract: Zusammenfassung Mithilfe des Elektrolyseverfahrens lassen sich grüne Energieträger/Gase für eine Vielzahl von Anwendungen herstellen. Dabei spielt die Wirtschaftlichkeit bei der Herstellung von grünen Energieträgern/Gasen eine wesentliche Rolle. Das Power-to-Gas Simulationstool der EnergieSynergie GmbH bietet die Möglichkeit, für Photovoltaik‑, Windenergie‑, Wasser- und Biomasse-Anlagen die ideale Größe eines zur Energieanlage passenden Elektrolyseurs zu berechnen. In dem Berechnungsprozess werden Informationen wie z. B. die Wasserstoffgestehungskosten, die standortspezifisch produzierte elektrische Energiemenge der gewählten Energieanlagen, die Outputmengen von z. B. grünem Wasserstoff und weitere Kennzahlen berechnet. Durch eine detaillierte Berechnung anhand der PtG-Simulation lassen sich zukunftsfähige Kombinationen (z. B. Windenergieanlage mit Elektrolyseur) für die Herstellung und Nutzung von grünen Energieträgern/Gasen wie z. B. Wasserstoff realisieren. Fehlinvestitionen können somit identifiziert und vermieden werden.
      PubDate: 2021-11-24
       
  • Veranstaltungskalender

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      PubDate: 2021-09-01
      DOI: 10.1007/s12398-021-00311-2
       
  • Validierung eines Steuerungskonzepts für den Betrieb dezentraler
           direktelektrischer Power-to-Heat Anlagen

    • Free pre-print version: Loading...

      Abstract: Zusammenfassung Um auch bei weiter steigenden Anteilen einer fluktuierenden Stromerzeugung auf Basis erneuerbarer Energien eine möglichst umfassende Integration der schwankenden Energiebereitstellung ins Energiesystem zu ermöglichen, wird zunehmend mehr Systemflexibilität benötigt. Dezentrale Power-to-Heat Anlagen – wie beispielsweise in Wärmespeichern privater Endkundenheizsysteme installierte Elektroheizpatronen – können die nachfrageseitige Systemflexibilität erhöhen und gleichzeitig helfen, ungenutzte Strommengen sektorenübergreifend ins Energiesystem zu integrieren. Um eine entsprechende Nachfrageflexibilität auch an den etablierten Spotmärkten für elektrische Energie vermarkten zu können, müssen derartige auf der Ebene der Endkundenheizsysteme flexibel einsetzbare Nachfragepotenziale möglichst verlässlich und umfänglich vorhergesagt werden. Vor dem Hintergrund dieser Gesamtsituation wird ein Steuerungsverfahren für dezentrale direktelektrische Power-to-Heat-Systeme dargestellt und konzeptionell validiert, welches eine vorausschauende und kontinuierliche Vermarktung vorhandener flexibler Nachfragepotenziale an den etablierten Spotmärkten für elektrische Energie grundsätzlich ermöglichen würde. Im Rahmen der konzeptionellen Validierung wird gezeigt, dass entsprechende Vorausplanungen hinreichend genau messdatenbasiert möglich sind – und das auf Basis eines insgesamt geringen Umfangs an Messdaten. Damit bietet das Konzept das Potenzial einer hohen Übertragbarkeit auf verschiedene Endkundenheizsysteme.
      PubDate: 2021-09-01
      DOI: 10.1007/s12398-021-00304-1
       
  • Merkmale und Erfolgsfaktoren zur Ausgestaltung von Klimaallianzen zwischen
           Wirtschaft und Kommunen bzw. Bundesländern

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      Abstract: Zusammenfassung Bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen sind vor allem die Bundesländer und Kommunen gefragt. Während vielfältige Handlungsmöglichkeiten existieren, um beispielsweise den Energieverbrauch zu reduzieren und die zukünftige Energiebereitstellung zu beeinflussen sind in Bezug auf die Wirtschaft die umweltpolitischen Instrumente v. a. der Kommunen aber auch der Bundesländer begrenzt. Vielmehr stehen finanzielle und motivatorische Anreize sowie Informations- und Beratungsdienstleistungen zur Verfügung. So bieten Kooperationen wie Klimaallianzen die Möglichkeit, gemeinsam mit der Wirtschaft die lokalen Klimaschutzziele zu erreichen sowie motivierend und informierend zu agieren. Ziel dieses Beitrags ist es deshalb, eine Grundlage für die erfolgversprechende Ausgestaltung weiterer Klimaallianzen zu schaffen. Mithilfe eines qualitativen Forschungsansatzes werden eine Auswahl bestehender Kooperationen im Umweltbereich zwischen Wirtschaft und Kommunen bzw. Bundesländern analysiert und bewertet. Darauf aufbauend werden zentrale Ausgestaltungsmerkmale und Erfolgsfaktoren im Hinblick auf Klimaallianzen abgeleitet. Die Ergebnisse unterstützen somit die erfolgversprechende Ausgestaltung neuer Klimaallianzen. Es lässt sich schließlich festhalten, dass die Definition eines Selbstverständnisses zur Beschreibung der grundlegenden Ausrichtung ein zentrales Element bei der Gestaltung einer Klimaallianz ist. Daneben sind Kriterien zur Teilnahme und Vorteile für Teilnehmer zu definieren, die das Ambitionsniveau festlegen. Erfolgsversprechend sind Unterstützungsangebote und Öffentlichkeitsarbeit, sowie eine ambitionierte und quantitative Zielsetzung in Kombination mit einer Begrenzung der Dauer der Mitgliedschaft.
      PubDate: 2021-09-01
      DOI: 10.1007/s12398-021-00302-3
       
  • Regulatorische Kapitalkosten – Neue Daten zur Beantwortung
           alter Fragen

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      Abstract: Zusammenfassung Für die Regulierung verschiedener Bereiche der Energiewirtschaft, wie insbesondere die Energienetze, werden die Kosten der Unternehmen inklusive der Eigenkapitalkosten regulatorisch bestimmt. Zahlreiche europäische Regulierungsbehörden verwenden hierzu bislang Durchschnitte historischer Kapitalmarktdaten aus der kommerziellen Datensammlung von Dimson, Marsh und Staunton. Mit der Datenbank von Jordà, Schularick und Taylor steht eine Alternative zur Verfügung, welche öffentlich verfügbar ist und einen längeren Zeitraum abdeckt. Unser Artikel stellt diese alternative Datensammlung vor und analysiert auf ihrer Basis Aspekte der Kapitalkostenermittlung, die in der Vergangenheit im deutschsprachigen Raum umstritten waren. Diese Analysen führen zu folgenden Ergebnissen: Erstens ergibt sich aus historischen Kapitalmarktdaten eine beträchtliche Bandbreite für die Marktrisikoprämie und die Marktrendite. Daher liegen die Betrachtung verschiedener Datenquellen und eine ergänzende Berücksichtigung alternativer Methoden nahe. Zweitens können historische Entwicklungen wie das sogenannte „Golden Age of Bonds“ dazu führen, dass Durchschnitte historischer Kapitalmarktdaten nicht repräsentativ für die derzeitigen Markterwartungen sind. Drittens zeigen die JST-Daten im Zeitverlauf tendenziell eine größere Stabilität der Marktrendite relativ zur Marktrisikoprämie.
      PubDate: 2021-09-01
      DOI: 10.1007/s12398-021-00298-w
       
  • Status quo des technischen Potenzials von Flexibilitätsoptionen im
           Nordosten Deutschlands

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      Abstract: Zusammenfassung Durch die deutschen Klimaschutzziele soll eine Treibhausgasneutralität bis zum Jahr 2050 erreicht werden. Der dadurch ausgelöste Transformationsprozess führt zu einer steigenden Anzahl von räumlich verteilten Erzeugungs- und Speicheranlagen sowie neuen flexiblen Lasten im Stromnetz. Gleichzeitig reduziert sich mit dem nahezu abgeschlossenen Ausstieg aus der Kernenergie und dem mittelfristigen Ende der Kohleverstromung in Deutschland der Anteil solcher Anlagen, die bisher den Großteil der Systemdienstleistungen bereitstellen. Mit einer Bestandsaufnahme der derzeit verfügbaren Flexibilität in einem begrenzten regionalen Rahmen soll eine Ausgangsbasis für ein zukünftiges Monitoring geschaffen werden. Die Methodik zur Ermittlung des technischen Potenzials wird ausführlich dargelegt und mit Blick auf unterschiedliche Aggregationsebenen der Datenpunkte angewandt. Als Datenquellen wurden öffentlich verfügbare Register herangezogen. Im Ergebnis kann eine Auswertung der Datenbank nach erzeugungs- und nachfrageseitiger Flexibilität, Sektorenkopplungsanlagen sowie stationären Energiespeichern vorgenommen werden. Das sogenannte negative technische Potenzial (Abregeln, Lastaufnahme) beläuft sich im Untersuchungsgebiet auf 61 GW. Demgegenüber stehen 32 GW positive Flexibilität (Leistungserhöhung, Lastabwurf). Der größte Anteil der Flexibilität wird erwartungsgemäß von den Erzeugungsanlagen erbracht. Die Differenz zwischen dem positiven und negativen Potenzial ergibt sich maßgeblich durch den geringeren Leistungskredit der Windkraft- und PV-Anlagen.
      PubDate: 2021-09-01
      DOI: 10.1007/s12398-021-00300-5
       
  • Inhaltliche Analyse von Smartphone-Apps zur Auswertung des Stromverbrauchs
           privater Endverbraucher

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      Abstract: Zusammenfassung Die Einführung von Smart Metering in Deutschland gewinnt aufgrund nunmehr gegebener legislativer und regulativer Rahmenbedingungen zunehmend an Fahrt, und wird perspektivisch wertvolle Datengrundlagen erzeugen. Zur Auswertung des Stromverbrauchs von privaten Endverbrauchern spielen Smartphone-Apps als etablierte Nutzerschnittstelle eine wichtige Rolle. In diesem Kontext wird zunächst ein Marktüberblick über vorhandene Apps gegeben, gefolgt von einer detaillierten, explorativen Analyse enthaltener Features. Die Analyseschritte dienen der Ableitung empfehlenswerter und durch Nutzer bevorzugter Features, welche sich in einer positiven Bewertung niederschlagen, um möglichst erfolgreiche und akzeptierte Anwendungen zur Auswertung des Stromverbrauchs konzipieren zu können. Resultierende Gestaltungsempfehlungen für Energieversorger enthalten drei Feature-Kategorien: „Standard-Features“, welche enthalten sein müssen; „Nischen-Features“, welche weiterer Evaluationen bedürfen; sowie „Erfolgs-Features“, welche einen maßgeblichen Beitrag zur positiven Differenzierung leisten und Apps aus der Masse herausstechen lassen. Eine weiterführend durchgeführte, multiple Regressionsanalyse motiviert ergänzende Forschungsbedarfe und bestärkt Differenzen zwischen dem Stand der App-Praxis und darüberhinausgehenden wissenschaftlichen Literaturempfehlungen.
      PubDate: 2021-09-01
      DOI: 10.1007/s12398-021-00306-z
       
  • Ramping constraint formulations under consideration of reserve activation
           in Unit Commitment Problems

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      Abstract: Recently, the European Commission passed the Guideline on Electricity Balancing to standardize future reserve products in European electricity markets. Strict regulatory requirements are imposed on ramping behavior that must be adhered to, which brings ramping constraints into renewed focus. In a literature review, we find that prevalent ramping constraint formulations cannot guarantee that those regulatory requirements are fully satisfied. Since reserve activation in relation to ramping constraints is not discussed in literature, we aim to fill this research gap with a focus on the impact of reserve activation on ramping feasibility, availability of reserve, and thereby induced imbalances. We argue for the use of a simple, yet consequential and more robust, extended version of ramping constraints to account for intertemporal dependencies of reserve in general and to satisfy regulatory requirements in particular. Prevalent formulations significantly overestimate available reserve compared to the robust formulation. Worst-case bounds on the overestimation factor are provided for common operating modes. Computational experiments on standard benchmark sets confirm that the prevalent formulation overestimates reserve in realistic scenarios. Reserve activations are simulated from German data in a comprehensive ex-post analysis to identify reserve overestimation as a hitherto neglected source of imbalances and to quantify its extent.
      PubDate: 2021-07-27
      DOI: 10.1007/s12398-021-00309-w
       
  • Rechtliche Rahmenbedingungen zur Anwendung von Sperrzeiten bei
           Wärmepumpen für die Integration in ein Lastmanagement

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      Abstract: Zusammenfassung Die Nutzung von Wärmepumpen im Rahmen eines Lastmanagements setzt voraus, dass die Wärmepumpen anlagenseitig dazu befähigt sind, Lastverschiebungsmaßnahmen umzusetzen. Die Befähigung der Wärmepumpenanlagen ist jedoch mit zusätzlichen Kosten für den Anlagenbetreiber verbunden. Ob ein Anlagenbetreiber seine Anlage befähigt, hängt aus seiner Sicht entweder von seinem finanziellen Vorteil ab oder von seinen Verpflichtungen gegenüber dem Netzbetreiber. Der Netzbetreiber kann über einen wirtschaftlichen Anreiz auf Basis von § 14a Energiewirtschaftsgesetz Einfluss auf die Anlagenbefähigungen nehmen. In diesem Fall muss er verringerte Netzentgelte nach § 14a Energiewirtschaftsgesetz berechnen. Wie die vorliegende Untersuchung zeigt, kann der aktuelle wirtschaftliche Anreiz nicht als Planungsgrundlage für den Aufbau eines dynamischen Lastmanagements des Netzbetreibers herangezogen werden, da zu viele (vom Netzbetreiber nicht beeinflussbare) Randbedingungen und Einzelentscheidungen den Ausschlag für oder gegen eine Befähigung geben. Daher sollte sich der Netzbetreiber der rechtlichen Möglichkeiten bedienen und Sperrzeiten vorgeben, wenn er flächendeckend Wärmepumpenanlagen als Teil seines Lastmanagements einbeziehen will. Durch den prognostizierten Markthochlauf an Wärmepumpen in Deutschland sollte eine entsprechende Sperrzeitstrategie des Netzbetreibers, in der der Umgang mit Wärmepumpen im Rahmen eines Lastmanagements festgelegt wird, zeitnah aufgestellt werden.
      PubDate: 2021-07-27
      DOI: 10.1007/s12398-021-00310-3
       
  • Intelligente Steuerung von Schöpfwerken zur Reduktion des
           Energieeinsatzes und der CO2-Emissionen im Projekt Demand Side Management
           Sielentwässerung – DSMS

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      Abstract: Zusammenfassung Durch die Folgen des Klimawandels treten in Zukunft verstärkt Extremwetterereignisse wie beispielsweise Starkregen mit kurzfristig hohen Niederschlagsmengen sowie extrem langen Phasen der Trockenheit auf. Dies zeigten unter anderen die vorangegangenen Sommer. Aus diesen Gründen steht das Wassermanagement in den tiefliegenden Gebieten der norddeutschen Tiefebene vor große Herausforderungen, da der Schutz der Bevölkerung und Flächen in diesen Gebieten nur durch ein aktives Wassermanagement, u. a. durch Schöpfwerke möglich ist. Aufgrund dieser Tatsachen werden neue Konzepte für den Wasserhaushalt und ein intelligentes, CO2- und ressourcenschonendes Wassermanagement zum bedarfsgerechten Abtransport der Niederschlagswässer bzw. zur Bewässerung von Flächen in der norddeutschen Tiefebene benötigt. Durch das Forschungsprojekt „Demand Side Management Sielentwässerung“ wird ein Grundstein für das intelligente, CO2- und ressourcenschonende Wassermanagement gelegt. In diesem Artikel wird die automatisierte Steuerung von Entwässerungspumpen in Schöpfwerken vorgestellt und es wird aufgezeigt, wie durch entsprechende Messtechnik in Kombination mit einem sinnvollen Regelalgorithmus Einsparungen beim Energieeinsatz und den CO2-Emissionen erreicht werden können.
      PubDate: 2021-07-15
      DOI: 10.1007/s12398-021-00308-x
       
  • Veranstaltungskalender

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      PubDate: 2021-06-01
      DOI: 10.1007/s12398-021-00307-y
       
  • Auswirkungen von CO2-Preisen auf den Gebäude‑, Verkehrs- und
           Energiesektor

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      Abstract: Zusammenfassung Im Klimaschutzprogramm 2030 der deutschen Bundesregierung wurde der Einstieg in die nationale Bepreisung von Treibhausgasemissionen im Verkehrs- und Gebäudesektor beschlossen. Die reale Wirkung eines solchen Preises ist jedoch, vor dem Hintergrund von unbekannten Vermeidungskosten und verhaltensökonomischen Einflüssen auf Investitionsentscheidungen, unklar. Um diese Aspekte zu berücksichtigen, analysieren wir die Lenkungswirkung von CO2-Preissignalen mittels einer Kopplung von ökonometrischer Modellierung des Endenergieverbrauchs und linearer techno-ökonomischer Optimierung des Energiesystems. Die Ergebnisse zeigen, dass die Einführung einer CO2-Bepreisung für private Haushalte das Investitionsverhalten, hin zu strombasierten Verbrauchstechnologien, beeinflusst. So werden beispielsweise, im Vergleich zu einem Referenzszenario ohne CO2-Preis, deutlich mehr Elektroautos gekauft und Wärmepumpen installiert. Im Energiesektor führt die Einführung eines CO2-Mindestpreises zu einer stärkeren Dekarbonisierung der Stromerzeugung, was sich in einem stärkeren Ausbau der Kapazitäten für Erneuerbare Energien und einem beschleunigten Ausstieg aus der Kohleverstromung widerspiegelt. In der Folge trägt die Energiewirtschaft im Gegensatz zum Gebäude‑, Verkehrs- oder Industriesektor überproportional zur Treibhausgasminderung bei, wodurch im Jahr 2030 das nationale Minderungsziel von 55 % erreicht wird. Im Jahr 2050 werden die Klimaziele dagegen nur in einem Szenario mit einem CO2-Preis von 260 €/t erreicht. Bei diesem Preisniveau wird die Zielerreichung über die Bereitstellung von importierten CO2-neutralen synthetischen Energieträgern ermöglicht.
      PubDate: 2021-06-01
      DOI: 10.1007/s12398-021-00305-0
       
  • Regulatorische Anreize für ein zukünftiges Engpassmanagement unter
           NABEG 2.0: FlexShare und FOCS

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      Abstract: Zusammenfassung Die Zunahme von Netzengpässen durch erneuerbare Energien erfordert eine Verbesserung der regulatorischen Beanreizung von Maßnahmen des Engpassmanagements (EPM) als Alternative zum konventionellen Netzausbau. Gleichzeitig soll der Kostenanstieg mittels Effizienzanreizen begrenzt werden. Für die geplante Anpassung der Anreizregulierung im Rahmen von NABEG 2.0 ist ein Bonus-Malus-System in der Diskussion, das einen Teil der EPM-Kosten in das Budgetprinzip der Anreizregulierungsverordnung überführt. Das Risiko durch externe Kosteneinflüsse gefährdet jedoch das Ziel der Maßnahmenneutralität zwischen OPEX-intensiven EPM-Maßnahmen und CAPEX-intensivem Netzausbau. In diesem Paper wird mit „FlexShare & FOCS“ ein Anreizsystem entwickelt und untersucht, das ein Bonus-Malus-System um das Instrument eines TOTEX-Ansatzes erweitert. Simulationsrechnungen mit einem Regulierungsmodell zeigen, dass hierdurch Wohlfahrtsgewinne erzielt werden können, da der Netzbetreiber stärker beanreizt wird, die gesellschaftlich günstigste Maßnahme zu wählen und diese kosteneffizient umzusetzen. Ebenso können unerwünschte Verteilungseffekte zwischen Netzbetreibern und Konsumenten verringert werden.
      PubDate: 2021-06-01
      DOI: 10.1007/s12398-021-00296-y
       
  • Wahrnehmung des Klimawandels in Deutschland: Eine
           Längsschnittbefragung privater Haushalte

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      Abstract: Zusammenfassung Dieser Beitrag präsentiert ausgewählte Ergebnisse einer Erhebung unter mehr als 6000 privaten Haushalten aus dem Frühjahr 2020 zur Relevanz des Klimawandels und seiner möglichen Auswirkungen und zieht Vergleiche mit vier thematisch ähnlichen Erhebungen aus den Jahren 2012 bis 2015. Trotz des langen Zeitraums von knapp zehn Jahren, über den sich die Erhebungen erstreckt haben, hat ein beachtlicher Teil von knapp 2000 Haushalten an allen fünf Erhebungen teilgenommen. Die aus diesen Erhebungen gewonnenen Paneldaten sind Bestandteil des Sozial-Ökologischen Panels des RWI, sie werden der Wissenschaft vom am RWI beheimateten Forschungsdatenzentrum Ruhr zur Verfügung gestellt. Es zeigten sich einige überraschende Ergebnisse, etwa dass der Bekämpfung des Klimawandels in allen fünf Erhebungen mit die geringste Bedeutung unter den zur Auswahl stehenden globalen Herausforderungen wie der Bekämpfung des Terrorismus oder von Hunger und Armut beigemessen wird.
      PubDate: 2021-06-01
      DOI: 10.1007/s12398-021-00303-2
       
  • Konfliktkommunikation für Energieinfrastrukturprojekte

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      Abstract: Zusammenfassung Gegenstand des literaturbasierten Beitrags sind Ansätze der kommunikativen Bearbeitung von Konflikten im Kontext von Energieinfrastrukturprojekten. Das Korpus umfasst 83 Quellen. Der Fokus richtet sich auf Typen von Konflikten, Maßnahmen ihrer (kommunikativen) Bearbeitung und Zusammenhänge zwischen Konflikttyp, Konfliktgegenstand (Technologie) und Konfliktbearbeitung. Insgesamt zeigt sich deutlicher Forschungsbedarf zu passgenauen Ansätzen. Die meisten Ansätze zur (kommunikativen) Bearbeitung von Konfliktsituationen bleiben eher allgemein. Es gibt nur wenige Autoren, die die Größen Konflikttyp und Konfliktgegenstand (z. B. Windenergie versus Tiefe Geothermie) berücksichtigen. Diese betrachten primär die Typen Verteilungs‑, Werte‑, Wissens- und sozialer Konflikt. Die Befunde und Empfehlungen zu Konfliktkommunikation orientieren sich primär an den Beteiligungsstufen Information, Konsultation und Kooperation. Empfehlungen auf der Informationsstufe gelten als konflikttypunabhängig, Maßnahmen auf der Konsultations- und Kooperationsstufe dagegen als abhängig vom Konflikttyp. Der Größe Technologie wird weniger Einfluss zugeschrieben. Der Fokus richtet sich auf (konflikt- und technologietypbezogene) Themen und Akteursgruppen sowie Formate. Insgesamt fällt auf, dass Formate genannt und vorgestellt werden, meist jedoch konkrete Angaben zum Wie, d. h. zur konfliktmindernden kommunikativen Gestaltung der Prozesse und Formate fehlen. Hinweise zum Wie bieten vereinzelt breiter angelegte Studien zu Energiekommunikation, die ergänzend in diesem Beitrag ausgewertet wurden. Die Entwicklung von Ansätzen zur kommunikativen Bearbeitung von Konfliktsituationen, die stärker den Konflikttyp und die Technologie berücksichtigen, würden wesentlich zur Entwicklung passgenauer Gesamtstrategien für Infrastrukturprojekte der Energiewende beitragen. Dies schließt Maßnahmen zum Aufbau entsprechender Expertisen ein.
      PubDate: 2021-06-01
      DOI: 10.1007/s12398-021-00301-4
       
  • Potenziale einer solidarischen Eigenstromversorgung der Industrie zur
           Bereitstellung von Backup-Leistung

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      Abstract: Zusammenfassung In den kommenden Jahren werden vermehrt konventionelle Kraftwerkskapazitäten den Strommarkt verlassen. Dies wirft die Frage auf, welche Möglichkeiten in Zeiten hoher Residuallast bestehen, um ausreichend Backup-Leistung bereitzustellen. Industrielle Eigenstromversorgungsanlagen können als Kraft-Wärme-Kopplungs (KWK)-Lösung mit kombinierter Strom- und Wärmeproduktion sowie durch ihre flexible und systemdienliche Einsetzbarkeit am Markt einen wichtigen Beitrag für das Gesamtsystem leisten. Neben einer gesteigerten Effizienz durch die zusätzliche Erzeugung von Wärme ergeben sich aus diesem dezentralen Konzept auch positive Effekt für den Strommarkt. Durch die regionale Verteilung der Industrie-KWK-Anlagen stehen im Vergleich zu einem zentralen Ansatz zusätzliche Transportkapazitäten für das Stromsystem zur Verfügung, was die Stromnetze entlastet und die Integration der erneuerbaren Energien unterstützt.
      PubDate: 2021-06-01
      DOI: 10.1007/s12398-021-00299-9
       
 
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