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POLITICAL SCIENCE (980 journals)

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Zeitschrift für Religion, Gesellschaft und Politik
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ISSN (Print) 2510-1218 - ISSN (Online) 2510-1226
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  • Nothilfe und Empowerment – Spannungsverhältnisse in den Hilfeformen der
           Caritas in Spanien während der großen Depression (2008–2016)
    • Abstract: Zusammenfassung Der Beitrag analysiert die Entwicklung der Hilfeformen der spanischen Caritas, die als religiöser Akteur mit sozialpolitischem Einfluss zwischen 2008 und 2016 auf den Einbruch der großen Depression und die Anpassungen des spanischen Wohlfahrtsstaatsregimes reagiert. Zunächst werden die Merkmale des mediterranen Wohlfahrtsstaatsregimes beschrieben, insbesondere die Staat-Kirchen-Kooperation im sozialen Bereich nach dem Subsidiaritäts-Prinzip und der Einfluss des spanischen Katholizismus, der sich produktiv auf den Wohlfahrtsstaat auswirkt. Ausgehend von der These, dass das jeweilige Wohlfahrtsstaatsregime einen nachhaltigen, strukturierenden Einfluss auf die Entwicklung und Ausformung des Dritten bzw. Nonprofit-Sektors hat, lässt sich das spanische Wohlfahrtsarrangement erklären, und es zeigt sich, wie die Krise den Sektor trifft. Gerade die sogenannten „singulären Organisationen“, wie die Caritasverbände, konnten unter diesen Umständen ihre Vorrangstellung behaupten und erweitern. Schließlich werden die Implikationen und Auswirkungen der Krise aus der Sicht von 25 befragten Mitarbeitenden in sechs diözesanen Organisationen und der Zentrale in Madrid sowie ihre unterschiedlichen Hilfeverständnisse untersucht. Dabei ist zu erkennen, dass auf lokaler Ebene Prozesse stattfinden, in denen Diözesan-Caritasorganisationen mit konträren Strategien auf die an sie gerichteten Erwartungen reagieren, bei einer gleichzeitigen Betonung der katholischen Identität der Organisation. Die analysierten Strategien lassen sich als Coping-Mechanismen verstehen, die zu einer verstärkten Hybridisierung der Organisationen führen.
      PubDate: 2019-10-15
      DOI: 10.1007/s41682-019-00042-9
       
  • Religiöse Akteure in der Flüchtlingshilfe: Positionierung,
           Mobilisierung, Kooperation
    • Abstract: Zusammenfassung In den Jahren 2015 und 2016 haben über 1,2 Mio. Geflüchtete in Deutschland einen Antrag auf Asyl gestellt. Auf der einen Seite hat dieser Zuzug fremdenfeindliche Stimmungen befeuert, auf der anderen Seite aber auch eine Welle des zivilgesellschaftlichen Engagements in Gang gesetzt. Religionsgemeinschaften unterschiedlicher Provenienz waren dabei von Beginn an wichtige Plattformen zur Rekrutierung und Koordinierung ehrenamtlicher Helfer. Vor diesem Hintergrund nimmt der Beitrag die Rolle korporativer religiöser Akteure in der Flüchtlingshilfe in den Blick. Ausgehend von einem weiten Verständnis von Flüchtlingshilfe wird die Beteiligung religiöser Akteure in drei Dimensionen analysiert, namentlich ihre Selbstpositionierung in öffentlichen Diskursen zur Flüchtlingshilfe, die Bedeutung religiöser Zugehörigkeiten und Anbindungen für das individuelle Engagement für Geflüchtete sowie die Organisation von Hilfsaktionen in der Zusammenarbeit von Flüchtlingsunterkünften und benachbarten Religionsgemeinschaften. Dabei werden Ergebnisse aus verschiedenen aktuellen Forschungszusammenhängen im Stile einer Perspektiven-Triangulation zusammengeführt, um auf diese Weise Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen christlichen und nicht-christlichen Akteuren herauszuarbeiten.
      PubDate: 2019-10-11
      DOI: 10.1007/s41682-019-00041-w
       
  • Editorial
    • PubDate: 2019-05-01
      DOI: 10.1007/s41682-019-00040-x
       
  • Autodivination – Autodeviation – Autokreation. Typologie religiöser
           Bewegungen von Kollektiven
    • Abstract: Zusammenfassung Der Beitrag schließt an Wolfgang Eßbachs religionssoziologische Studie dezidiert gesellschaftstheoretische Überlegungen an. Er entfaltet aus Eßbachs detaillierter historischer Rekonstruktion drei Thesen zur gesellschaftlichen Relevanz von Religion: In religiösen Bewegungen vollziehen Kollektive 1) ihre Selbstheiligung (Autodivination). Hier handelt es sich um eine durkheimianische Religionssoziologie und Gesellschaftstheorie. Nicht alle religiösen Diskurse und Praxen dienen indes derart der sozialen Stabilisierung in einem fundierenden Innen: Religiöse Bewegungen vollziehen 2) auch kollektive Selbstabweichungen (Autodeviation), die sie zugleich – wie Foucault zu betonen erlaubt – normativ einhegen, z. B. in der von Eßbach thematisierten Rationalreligion. In der Erfindung neuer Religionen vollziehen sich schließlich 3) Bewegungen der Erfindung von Gesellschaften (Autokreation). In der „fabulatorischen Funktion“ (Bergson) religiöser Bewegungen, in der theologia fabulosa von National- und Kunstreligion werden neue Kollektive gestiftet, indem besondere Momente der Affektion, der Begeisterung (Epiphanie) wirksam werden. Ziel ist es, mit und im Anschluss an Eßbachs Religionssoziologie eine differenzierende Gesellschaftstheorie des Religiösen zu entfalten, die verschiedene Formen und Effekte von Religionen erfasst und dazu unterschiedliche soziologische Paradigmen einzubeziehen weiß.
      PubDate: 2019-05-01
      DOI: 10.1007/s41682-019-00037-6
       
  • Wahlverwandtschaften zwischen Religiosität und Marktstrategien bei
           Selbständigen mit Migrationshintergrund
    • Abstract: Zusammenfassung Der Beitrag zielt in explorativer Absicht auf die Analyse empirischer Verknüpfungen von Religion und unternehmerischen Aktivitäten bei Selbständigen mit Migrationshintergrund. Der Untersuchung liegen qualitative Leitfadeninterviews mit Selbständigen in Nordrhein-Westfalen zugrunde. Die Befragten haben zumeist einen russlanddeutschen oder türkischen Migrationshintergrund. Ausgehend von den Selbstbeschreibungen werden für das Sample drei Typen der wahlverwandtschaftlichen Verknüpfung zwischen unternehmerischer Tätigkeit und Religion nachgewiesen: Selbständige des ersten Typs orientieren sich an einem co-ethnischen Marktsegment, wissen sich mit ihren KundInnen durch eine ethnisierte Religion verbunden und nutzen Opportunitätsstrukturen, die sich aus der Vernetzung in religiösen Migrantengemeinden ergeben. Selbständige des zweiten Typs nutzen Religiosität als Komponente ihrer Selbst-Ethnisierung: Ihr Kundenkreis ist nicht-co-ethnisch und Religion wirkt sich nicht unmittelbar auf den beruflichen Alltag aus. Jedoch fungiert Religion für sie als eine jener personalen Ressourcen, über welche sich die für das Unternehmen konstitutive ethnische Identität (z. B. als türkische Friseure) reproduzieren lässt. Selbständige des dritten Typs sind unternehmerisch assimiliert, d. h. ihre ökonomischen Strategien lassen keine Bezüge zum Herkunftsland und zu co-ethnischen Gruppen erkennen. Zugleich vertreten sie eine individualisierte Religiosität, die zu den unternehmerischen Aktivitäten in keinem direkten Zusammenhang steht und die auch nicht mit der ethnischen Identität verbunden wird. Insgesamt wird deutlich, dass zumindest für Teilgruppen der Selbständigen mit Migrationshintergrund unternehmerische Aktivitäten sowie ethno-religiöse Identitäten und Netzwerke in einem Verhältnis der wechselseitigen Stabilisierung stehen. Dagegen unterscheiden sich die Relationen zwischen Religion und unternehmerischen Aktivitäten für einen Großteil der Selbständigen mit Migrationshintergrund nicht von denen bei Selbständigen ohne Migrationshintergrund.
      PubDate: 2019-05-01
      DOI: 10.1007/s41682-018-0020-3
       
  • Contesting the Secular West: Religio-cultural Identity Politics in Western
           Liberal Democracies
    • Abstract: The interplay of secularism, religion and cultural identity in the contemporary politics of Western liberal democracies must be considered where these important features have been otherwise neglected. As religion has gained salience in both media and popular discourse, so has its influence in both national and global politics. What has been overlooked is that the United States and European countries alike, in confronting growing diversity and multiculturalism, are entangled with contemporaneous debates over culture, nation, and national identity. Secularism and the religio-cultural histories in these societies are thus critical to any discussion surrounding the emergent political trends in these states, given professed secular claims to equality under law, fairness, and neutrality on religious, non-religious, and other grounds. This paper explores the theoretical discourse to draw attention to the relationship between religion, politics, and national identity in the present era.
      PubDate: 2019-05-01
      DOI: 10.1007/s41682-019-00035-8
       
  • Religiöse Diversität und Praxis in
           Flüchtlingsunterkünften
    • Abstract: Zusammenfassung Die Zuwanderung von über einer Million Geflüchteten im Jahr 2015 stellten Politik und öffentliche Verwaltungen vor vielfältige Herausforderungen. Dazu gehörte auch der Umgang mit religiöser Diversität und Praxis in Flüchtlingsunterkünften. Ziel des Beitrages ist es, zu untersuchen, wie die Mitarbeitenden der Unterkünfte mit religiösen Bedürfnissen und Konflikten umgehen und wie ihre Deutungen und Orientierungen das organisationale Handeln prägen. Dabei bauen wir auf einer explorativen, qualitativen Untersuchung in Unterkünften in Niedersachsen auf, die in den Jahren 2016–2017 durchgeführt wurde. Drei Themenbereiche werden im Beitrag in den Vordergrund gestellt: die Handhabung religiöser Neutralität vor dem Hintergrund einer großen Zahl an muslimischen Bewohnerinnen und Bewohnern, der Umgang mit religiöser Praxis und Festen sowie die Deutung und Regulierung religiöser und ethnisch-nationaler Konflikte. Wir kommen zu dem Schluss, dass der Umgang mit religiöser Diversität in den meisten Fällen auf einem distanzierten Verständnis religiöser Neutralität beruht, wobei die Mitarbeitenden weitreichende Handlungsspielräume haben. Religiöse Konflikte spielten eine untergeordnete Rolle.
      PubDate: 2019-05-01
      DOI: 10.1007/s41682-018-0023-0
       
  • Die zwei Romantiken
    • Abstract: Zusammenfassung Der Beitrag unterzieht Wolfgang Eßbachs religionssoziologische Analyse der europäischen Religionsgeschichte einer weitergehenden Diskussion und Kontextualisierung. Im Zentrum steht zunächst der Typus der „Kunstreligion“ und dessen Manifestation in der bildenden Kunst des 19. Jahrhunderts. Charakterisiert werden sowohl Protagonisten wie auch Kritiker dieses Religionstyps, die jeweils unterschiedlichen Romantikströmungen zuzurechnen sind. Dabei wird die These entfaltet, dass sich diese zwei Romantiken generationentheoretisch deuten lassen, wobei deren jeweilige Vertreter im Kontext der bildenden Kunst des 19. Jahrhunderts sehr unterschiedliche Erfolgsgeschichten vorweisen konnten. Im Ergebnis wird argumentiert, dass die revolutionären Umbrüche um 1800 nicht nur den historisch neuen Typus der Kunstreligion hervorbrachten, sondern in Reaktion auf die Revolutionen auch dem schon älteren Typus der Bekenntnisreligion neue Kräfte aus dem Bereich der Kunst zuflossen.
      PubDate: 2019-05-01
      DOI: 10.1007/s41682-019-00033-w
       
  • Zur Special Section: Wolfgang Eßbach, Religionssoziologie
           1. Glaubenskrieg und Revolution als Wiege neuer Religionen – Aufnahme,
           Kritik und Weiterführung
    • PubDate: 2019-05-01
      DOI: 10.1007/s41682-019-00038-5
       
  • Operative Durchlässigkeit oder Schließung der Religion' Eine
           differenzierungstheoretische Lesart der Religionssoziologie von Wolfgang
           Eßbach
    • Abstract: Zusammenfassung Der Artikel präsentiert eine differenzierungstheoretische Lesart der Religionssoziologie von Wolfgang Eßbach. Die von ihm identifizierten Religionstypen Bekenntnisreligion und Rationalreligion, Kunstreligion und Nationalreligion, Wissenschaftsreligion und ritual-technische Verfahrensreligion werden als Teil der Grenzarbeiten zwischen Religion und anderen gesellschaftlichen Bereichen verstanden. Diese Grenzarbeiten können von der Seite der Religion aus (religionsinterne Sakralisierung) ebenso wie von der Seite anderer gesellschaftlicher Bereiche aus (religionsexterne Sakralisierung) erfolgen. Als Interpretationsgrundlage dient die doppelte Differenzierung von zum einen funktionaler Differenzierung und zum zweiten der Ebenendifferenzierung gemäß der Luhmannschen Trias von Interaktion, Organisation und Gesellschaft: Im Verhältnis zur Wissenschaft fokussiert Religion im Typus der Rational- und der Wissenschaftsreligion die Kosmisierung und Rationalisierung der Welt; in der Beziehung zur Politik konzentriert sich Religion im Typus der Nationalreligion auf die kollektive Erregung, in Relation zur Kunst auf die individuelle Erregung; und im Verhältnis zur Bürokratie nimmt Religion im Typus der ritual-technischen Verfahrensreligion speziell die Performativität in den Blick. Die Bekenntnisreligion und die organisationsförmige ritual-technische Verfahrensreligion sind sozialstrukturelle Korrelate funktionaler Differenzierung, in deren Kontext die anderen vier Religionstypen stehen.
      PubDate: 2019-05-01
      DOI: 10.1007/s41682-019-00036-7
       
  • Probleme einer religionssoziologischen Typologie europäischer
           Religionen
    • Abstract: Zusammenfassung Der religiöse Pluralismus moderner Gesellschaften fordert dazu heraus, gängige Weisen der Typisierung von Religionen zu überdenken. Behandelt werden zunächst binäre Typisierungen wie z. B. religiös versus säkular, die eine starke Religionsdefinition voraussetzen und dazu verführen, abweichende religiöse Manifestationen als deviante oder unechte Religionen zu klassifizieren. Als Alternative bieten sich Typisierungen an, die Modellen religiöser Evolution entstammen. Sie sind jedoch mit ihren eurozentrischen Bewertungen, wie z. B. „Naturreligionen“ und „ethische Religionen, politisch inkorrekt geworden und ihres geschichtsphilosophischen Rahmens beraubt. Mein Vorschlag einer Typologie europäischer Religionen, die zwischen christlichem Glauben und religiöser Indifferenz entstanden sind, basiert auf einer historisch-soziologischen Analyse der Konjunkturen des Themas „Wiederkehr von Religion“. Untersucht werden Thematisierungen von Religion und ihre Verbindungen mit den dominierenden Zeiterfahrungen im modernen Europa, von den Glaubenskriegen der frühen Neuzeit bis zur Artifizierung der Lebenswelt im 20. Jahrhundert.
      PubDate: 2019-05-01
      DOI: 10.1007/s41682-019-00039-4
       
  • Ein katholischer Tonfall' Michel de Certeaus und Bruno Latours
           Zugänge zu religiöser Rede als Alternativen zu einer
           Intellektuellensoziologie
    • Abstract: Zusammenfassung Während Wolfgang Eßbach in seiner historisch angelegten Religionssoziologie den Weg einer Intellektuellensoziologie geht, um anhand der Erfahrungen und Äußerungen von Intellektuellen etwas über die religiöse Situation der jeweiligen Zeit zu erfahren, wollen wir in diesem Beitrag näher auf die Arbeiten zweier Autoren eingehen, die einen anderen Weg vorschlagen: Michel de Certeau und Bruno Latour interessieren sich nicht für Intellektuelle, sondern für religiöse Praktiken und religiöse Rede. In ihren Arbeiten wird daher konsequent der praktisch-performative Aspekt von Religion in den Vordergrund gerückt. Dass wir gerade auf zwei Autoren zurückgreifen, die sich selbst als Katholiken identifiziert haben, ist durchaus beabsichtigt. Der Beitrag möchte schließlich auch der Frage nachgehen, ob man nicht aus heuristischen Gründen einen stärker auf Intellektualität und Intentionalität setzenden protestantischen Strang des Denkens von Religion und einen eher auf Praktiken und Ritualität setzenden katholischen Strang des Denkens von Religion unterscheiden müsste, ob Religion also nicht nur als wissenschaftliches Thema, sondern auch auf der Ebene der eigenen religionssoziologischen Beobachtungskategorien auftaucht.
      PubDate: 2019-05-01
      DOI: 10.1007/s41682-019-00034-9
       
  • Editorial
    • PubDate: 2018-12-01
      DOI: 10.1007/s41682-018-0029-7
       
  • Right-wing populist parties as defender of Christianity' The case of
           the Italian Northern League
    • Abstract: Right-wing populist parties have recently seen remarkable electoral success in Europe. The exclusion of the political elite and certain ethnic, cultural, or religious groups from the people is described as their core characteristics. Some scholars argue that—within this logic of reasoning—right-wing populist parties increasingly refer to (supposedly) Christian roots and traditions, which are said to be endangered by the immigration of ‘aggressive’ Muslims. Thus, right-wing populists abuse the Christian religion and traditions in order to exclude certain sections of the population from the people or to deny them access to the ‘Christian Occident’. Taking the Italian Northern League as a case study, this paper examines whether and in which context this right-wing populist party refers to Christianity. Based on a content analysis that examines both quality and quantity of Christian-religious references, election programs, articles from the party’s website, and the party’s Twitter account are analysed. In conclusion, it can be stated that the Northern League actually refers to Christian traditions, dignitaries, and followers only in the context of a demarcation rhetoric towards others—especially towards Islam, although these references are used rather rarely. In addition, the Northern League seems to be the only relevant Italian party that uses Christian references at all.
      PubDate: 2018-12-01
      DOI: 10.1007/s41682-018-0025-y
       
  • Religion als Ressource für Rechtspopulismus' Zwischen
           Wahlverwandtschaften und Fremdzuschreibungen
    • Abstract: Zusammenfassung Aufgrund der Säkularisierungprozesse seit 1945 bestand in Sozialwissenschaften ein relativ stabiler Konsens hinsichtlich eines fortschreitenden Bedeutungsverlustes von Religion für Politik in den Demokratien des Westens. Die aktuellen Diskussionen um Integration, Islam, religiöse Pluralisierung und Populismus fechten diese Annahme an. Es stellt sich die Frage, in welchem Verhältnis Religion und Religiosität zu den seit 2015 verstärkt zu beobachtenden rechtspopulistischen Tendenzen in den europäischen Demokratien stehen. So weist eine Studie der amerikanischen NGO PEW gerade Christen als besonders anfällig für die im Rechtspopulismus wichtige Ablehnung von Migration aus. Das deutsche Beispiel zeigt unterschiedliche Positionen von Christen zu rechtspopulistischen Inhalten, es besteht allerdings keine klare Richtung des Effektes von christlicher Religiosität. Finden sich bei einer Gruppe an Christen wahlverwandte Vorstellungen zu rechtspopulistischen Argumentationen, besteht bei vielen Christen eine starke Opposition gegenüber Rechtspopulismus und seinen Inhalten. Möglich ist eine verstärkte Polarisierung in der kirchlichen Mitgliedschaft gegenüber der Gesamtbevölkerung. Wichtiger ist, dass Religion in anderer Weise eine tragende Rolle in den Debatten zum und des Rechtspopulismus einnimmt. Die (zugeschriebene) religiöse Zugehörigkeit ist der Schlüssel für den Argumentationsbogen des neuen Rechtspopulismus und stellt eine zentrale Grundlage des Erfolges rechtspopulistischer Gruppierungen dar.
      PubDate: 2018-12-01
      DOI: 10.1007/s41682-018-0032-z
       
  • Beweis für die Demokratieunverträglichkeit des politischen Islam oder
           Beleg der „Säkularismus-Falle“' Die Entwicklung der AKP zwischen
           „Muslim democracy“ und populistischer Partei
    • Abstract: Zusammenfassung Der Artikel verbindet Ansätze der Parteientheorie mit der Debatte zur religionsoffenen Demokratisierung und weist mit der Methode des „process tracing“ nach, dass sich die Entwicklung der AKP nicht aus religiösen Prinzipien ableiten lässt, sondern wesentlich durch den Konflikt zwischen säkularen und religiösen Akteuren bestimmt wurde. Die AKP entspricht in den Jahren 2001–2007 mit einer interessenübergreifenden Wirtschaftspolitik des „sozialen Neoliberalismus“, einem zentralen Rechte-basierten Diskurs und einer auf Binnendifferenzierung ausgerichteten Institutionenpolitik allen Charakteristika einer Catch-all Partei. In den Jahren nach 2011 definieren dagegen ein exkludierender Identitätsdiskurs, ein personenbezogener Staatsinterventionismus und die extreme Zentralisierung staatlicher Autorität die AKP als populistische Partei. Diese umfassende Transformation der AKP kann nicht aus der zeitweiligen Suspendierung „eigentlicher Ziele“ erklärt werden. Ihre Analyse muss die Dynamik des säkular-religiösen Konflikt 2007–2011 in Betracht ziehen, die in dem Verbotsverfahren gegen die AKP kulminierte und in dessen Verlauf sich das personalistische Politikprojekt von R. T. Erdoğan ausbildete. Eine Analyse der Transformation der AKP kann zugleich der Literatur zur religionsoffenen Demokratisierung die Darstellung von Mechanismen der „Säkularismus-Falle“, der Entdemokratisierung im Konflikt über die Rolle von Religion in der Gesellschaft, hinzufügen.
      PubDate: 2018-12-01
      DOI: 10.1007/s41682-018-0030-1
       
  • Die religiöse Dimension im Denken und Handeln der französischen
           Rechtspopulisten
    • Abstract: Zusammenfassung Nach einer langen Zeit enger Verbindungen zwischen dem Front National - heute Rassemblement National – und den katholischen Traditionalisten versucht die Partei heute, sich aus politisch-strategischen Gründen als beste Verfechterin der Laizität, also einer scharfen Trennung von Staat und Religion, zu profilieren. Damit will man den Islam mit einer Waffe, die ursprünglich aus dem linken Lager stammt, bekämpfen, ohne die Verbindung zum traditionellen Katholizismus ganz zu kippen. Zugleich wird der religiöse Charakter des französischen Rechtspopulismus offensichtlich.
      PubDate: 2018-12-01
      DOI: 10.1007/s41682-018-0021-2
       
  • Right-wing populism and religion in Germany: Conservative Christians and
           the Alternative for Germany (AfD)
    • Abstract: This essay provides an analysis of the nexus between conservative Christianity and the political party “Alternative for Germany,” hereinafter called AfD. The AfD is widely acknowledged as a right-wing populist party, although not by insiders. Of particular interest here is how a conservative religious position has become aligned with right-wing political activism. For this purpose the overlap of conservative religious and right-wing populist themes is analyzed. Furthermore, the type of Christians who constitute the activists and members of the AfD is looked at. Also of interest is the sub-group “Christians in the AfD.” Because the AfD combines an anti-immigration, nationalist, islamophobic, and cultural-conservative agenda, and caters to ethno-racist groups, both the party, and the sub-group in particular, are suited for an analysis of the intersections between Christianity and right-wing populism.
      PubDate: 2018-12-01
      DOI: 10.1007/s41682-018-0027-9
       
  • Political genderphobia in Europe: accounting for right-wing
           political-religious alliances against gender-sensitive education reforms
           since 2012
    • Abstract: This paper is concerned with the formation of alliances between religious and political right-wing actors against gender-sensitive policy reforms, specifically within the last five years. Given the Catholic origin of a discourse that considers the notion of gender, as a socio-cultural element of identity, a dangerous and totalitarian ideology, this paper elaborates the concept of political genderphobia in order to explain why these actors ally themselves to campaign against “gender”. Political genderphobia takes a supply-side approach that emphasises the relevance of ideological and strategic tenets shared by religious (here Christian) and political leaders—namely, their shared understanding of gender hierarchy, social inequality and cultural homogeneity, as well as their appropriation of certain populist strategies aimed at politicising the term “gender” as an elite invention and mobilising it as a fundamental threat to “the people”. In order to understand why political genderphobia has become a salient concept just within the past decade and accompanies the rise of the radical right, three demand-side factors are also discussed: the Europeanisation of anti-discrimination policies in the arena of education, individual risk perception fostered by the transformation of patriarchal structures, and the alleged or real alienation of liberal European elites from those who are not able or willing to share the egalitarian and freedom-based principles of the liberal project. This paper contributes to a question currently under discussion in various areas of research—anti-gender research, research on religion and morality politics, as well as research on the radical right—concerning the relevance of “gender” for illiberal politics.
      PubDate: 2018-12-01
      DOI: 10.1007/s41682-018-0026-x
       
  • Religion, (Rechts‑)Populismus und Demokratie – Versuch einer
           theoretischen Verhältnisbestimmung
    • Abstract: Zusammenfassung Die theoretische und empirische Untersuchung und Reflexion des ambivalenten Verhältnisses zwischen Demokratie und Religion füllt mittlerweile Bibliotheken, und auch die vielschichtigen Spannungs- und Berührungslinien zwischen Demokratie und Populismus zählen zu den breit erforschten Gebieten der Politikwissenschaft. Aufgrund dieser beiden bestehenden Vergleichskonstellationen liegt es nahe, die Demokratie als tertium comparationis für die Klärung der Frage nach Gemeinsamkeiten, Verkettungen, aber auch Grenzen zwischen (christlicher) Religion und (Rechts‑)Populismus zu bemühen. Der Artikel strebt dies an, indem er auf Basis eines komplexen Demokratiebegriffs veranschaulicht, weshalb sich (christliche) Religion und (Rechts‑)Populismus umso stärker als kommunizierende Röhren erweisen, je unterkomplexer das Demokratieverständnis ist, das beide miteinander ins Gespräch bringt. Entsprechend trachtet er danach, die inhärenten Selbstwidersprüche der modernen ‚Volksherrschaft‘ zu vergegenwärtigen und auf dieser Basis einen ‚vereinseitigten‘ Demokratiebegriff zu kritisieren. Letzteres sollte evident machen, warum das Beziehungsgeflecht zwischen Religion und Rechtspopulismus seinerseits äußerst vielschichtig ist und keineswegs nur Analogien, sondern auch gravierende Gegensätze umfasst.
      PubDate: 2018-12-01
      DOI: 10.1007/s41682-018-0031-0
       
 
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