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Zeitschrift für Politikwissenschaft : Journal of Political Science
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ISSN (Print) 1430-6387 - ISSN (Online) 2366-2638
Published by Springer-Verlag Homepage  [2656 journals]
  • Kompetenzen vor Inhalte: Die Kleine Reihe Hochschuldidaktik Politik
    • PubDate: 2019-10-09
      DOI: 10.1007/s41358-019-00195-2
       
  • Ein starker Fall für die Parteiendifferenztheorie: Die Einführung der
           Gesundheitskarte für Asylsuchende in den Bundesländern
    • Abstract: Zusammenfassung Das Asylbewerberleistungsgesetz sieht für Asylsuchende in den ersten 15 Monaten ihres Aufenthalts bundeseinheitlich nur eine eingeschränkte Gesundheitsversorgung vor. Die prozedurale Handhabung dieser Versorgung unterscheidet sich jedoch zwischen den Ländern. Während ein Teil der Länder bei der bürokratischen und stigmatisierenden Versorgung über Behandlungsscheine, die von den kommunalen Sozialämtern ausgegeben werden, bleibt, beauftragten andere Länder die Krankenkassen mit der Gesundheitsversorgung Asylsuchender. Dieses sogenannte „Bremer Modell“ bringt prozedurale Verbesserungen für alle Beteiligten mit sich. Warum ergreifen manche Länder diesen Schritt und andere nicht' Der Beitrag leistet in einem ersten Schritt eine Bestandsaufnahme dieses wichtigen Bereichs der Umsetzung des AsylbLG durch die Länder. In einem zweiten Schritt nimmt er mithilfe einer fsQCA und verschiedener Theorien der vergleichenden Policyanalyse eine Untersuchung der Bedingungen vor, unter denen Länder diesen Schritt ergreifen – oder dies nicht tun. In Anschluss an eine zentrale Diskussion in der Policyanalyse sowie der internationalen Migrationsforschung zeigt sich, dass die Parteiendifferenztheorie in der Asylpolitik offenbar hoch erklärungskräftig ist: in unserer Analyse ist eine linke Landesregierung eine notwendige Bedingung für die Beauftragung der Krankenkassen mit der Gesundheitsversorgung Asylsuchender. Zu einer flächendeckenden Umsetzung des Modells in allen Kommunen kommt es aber nur dort, wo die Kommunen nicht auf potentiell höheren Versorgungskosten sitzen bleiben.
      PubDate: 2019-09-23
      DOI: 10.1007/s41358-019-00193-4
       
  • Die strategische Bedeutung des Weltraums für die Großmächte
    • PubDate: 2019-09-19
      DOI: 10.1007/s41358-019-00194-3
       
  • Schwerpunkt: Was bedeutet Gemeinwohl im 21. Jahrhundert'
    • PubDate: 2019-09-10
      DOI: 10.1007/s41358-019-00192-5
       
  • Politik als komplexes System: Bemerkungen zum Prozess der Digitalisierung,
           zur Anwendung von Heuristiken und zur Frage des Gemeinwohls
    • PubDate: 2019-09-04
      DOI: 10.1007/s41358-019-00190-7
       
  • Öffentliche Räume im Konflikt. Oder: Warum multinationale Konzerne
           gesellschaftliche Verantwortung tragen
    • PubDate: 2019-08-20
      DOI: 10.1007/s41358-019-00191-6
       
  • Gestaltungsmacht für Gemeinwohl: Zur Rolle des Bundespräsidenten
    • PubDate: 2019-08-01
      DOI: 10.1007/s41358-019-00189-0
       
  • Interpretative Elemente in der positivistischen Policy-Analyse' Eine
           Reflexion
    • Abstract: Zusammenfassung Während die interpretative Policy-Analyse politische Prozesse als sprachliche und soziale Konstruktionen versteht, versucht die positivistische Policy-Analyse sowohl den Policy-Prozess als auch die Ergebnisse von Politik zu erklären und auf generelle Theorien und Zusammenhänge zu schließen. Diese Aufteilung des Feldes hinterfragend, diskutiert und reflektiert dieser Beitrag, inwiefern interpretative Elemente in der positivistisch-orientierten Policy-Analyse vorkommen und welche Implikationen sich daraus ergeben. Dazu werden zunächst die Haupttheorien der traditionellen Policy-Analyse daraufhin untersucht, ob Policy-Prozess- oder Policy-Output-Theorien Elemente aufweisen, die spätere interpretative Anteile in der Analyse eines empirischen Sachverhalts notwendig machen. In einem zweiten Schritt – und mehr anwendungsorientiert – reflektiert der Beitrag interpretative Anteile in der Quantifizierung und Kodierung von Policy-Outputs. Dabei wird auf eigene Erfahrungen des Autors im Forschungsprojekt „Die Politik der Inneren Sicherheit“ zurückgegriffen. Eine Diskussion der Ergebnisse, die neben grundsätzlichen Unterschieden auch spezifische Verbindungen zwischen Policy-Prozess-Theorien und interpretativen Ansätzen zeigen, und ihrer Implikationen für die Policy-Analyse schließt den Beitrag ab.
      PubDate: 2019-06-01
      DOI: 10.1007/s41358-019-00177-4
       
  • Politikwissenschaftliches Interpretieren des Anthropozäns – Zur
           Bedeutung interpretativer Politikforschung im Umgang mit Objektivität,
           Normativität und Performativität von Meta-Konzepten
    • Abstract: Zusammenfassung Der Beitrag nimmt das Aufkommen der Rede über das Anthropozän in Politik und Politikwissenschaft zum Anlass, über Probleme politikwissenschaftlichen Interpretierens von Meta-Konzepten zu reflektieren. Ausgehend von der Annahme, dass politikwissenschaftliche Analyse immer interpretativ ist, werden drei problematische Tendenzen der bestehenden politikwissenschaftlichen Praxis des Interpretierens des Anthropozäns aufgezeigt: erstens die verobjektivierende Übernahme naturwissenschaftlicher Diagnosen, zweitens die mit Krisendiagnosen verbundene Krypto-Normativität und drittens die performative Rückwirkung problematischer politikwissenschaftlicher Anthropozän-Interpretationen auf die politische Praxis. Ausgehend von dieser Analyse werden die Konturen einer explizit interpretativ orientierten Politikforschung umrissen, die die Probleme der gegenwärtigen politikwissenschaftlichen Interpretationspraxis des Anthropozäns adressieren kann, aufgrund ihres kritischen Potentials jedoch selbst ins Kreuzfeuer der Kritik geraten könnte.
      PubDate: 2019-06-01
      DOI: 10.1007/s41358-019-00184-5
       
  • Außenpolitikberatung als post-positivistischer Forschungsgegenstand: Zur
           Konstitution wissenschaftlicher Politikberatung in der Politikwissenschaft
           
    • Abstract: Zusammenfassung Wird Politikberatung zum Gegenstand politikwissenschaftlicher Forschung, leistet die Wissenschaft einen dreifachen Beitrag zu dessen Konstitution: sie deutet bestimmte Formen von wissenschaftlicher Kommunikation als Beratung, unterscheidet hierfür die Sphäre der Politik vom Bereich der Wissenschaft, in dem die Forschenden zugleich selbst tätig sind, und bringt darüber auch weitere Grenzziehungen wie etwa diejenige zwischen Forschung und wissenschaftlicher Politikberatung hervor. Diese Konstitutionsleistungen werden sichtbar, wo der Politikberatung als post-positivistischem Forschungsgegenstand begegnet wird. Der Beitrag argumentiert, dass eine solche Perspektive methodologische Konsequenzen hat. Sie geht mit einer rekonstruktionslogischen Forschungsperspektive einher, bei der interpretative Verfahren eine wesentliche Rolle spielen. Im Zentrum der Untersuchung wissenschaftlicher Politikberatung steht dann die Frage, wie die beteiligten Akteure diese Denkfigur selbst hervorbringen. Dies wird am Beispiel der Außenpolitikberatung in diesem Beitrag dargestellt. Zu den von uns rekonstruierten Ergebnissen gehört beispielsweise, dass Beratende wissenschaftliche Politikberatung als exklusiven Bereich einer forschenden Tätigkeit abgrenzen von dem, was etwa Journalist*innen oder administratives Personal in der Kommunikation mit Politiker*innen tun. Das Interpretieren von Transkripten der Interviews mit Politikberatenden reflektiert zugleich den eigenen Beitrag zu dieser Abgrenzungsarbeit und disziplinären Selbstverständigung, sowohl in der Interview-Situation als auch hinsichtlich der fragestellungsabhängigen Perspektivität bei der Interpretationsarbeit.
      PubDate: 2019-06-01
      DOI: 10.1007/s41358-019-00187-2
       
  • Interpretieren als Sprachpraxis: Politikforschung nach dem
           „Linguistic Turn“
    • Abstract: Zusammenfassung Der Begriff des Interpretierens wird nicht nur allgemeinsprachlich höchst uneinheitlich verwendet, sondern verweist auch in wissenschaftlichen Diskursen auf verschiedene Praktiken der Annäherung an einen Untersuchungsgegenstand und dessen Wiederbeschreibung. Ausgehend von wegbereitenden Arbeiten des „Linguistic Turn“ wird hier argumentiert, dass sich sozialwissenschaftliche Verfahren der Interpretation als eine spezifische Sprachpraxis begreifen lassen, die sich in drei zentralen Punkten von anderen disziplinären Zusammenhängen unterscheiden: a) in Bezug auf ihren Untersuchungsgegenstand, b) ihr methodisches Vorgehen und c) die Rolle von theoretischen Vorannahmen, die den Gang der interpretativen Praxis leiten. Die These, die dabei im Rückgriff auf den „Linguistic Turn“ und vor allem das Spätwerk Ludwig Wittgensteins herausgearbeitet wird, ist, dass Interpretieren in den Sozialwissenschaften ein Meta-Sprachspiel darstellt, insofern es sich nämlich auf bereits sprachlich vorstrukturierte Praktiken – d. h. andere Sprachspiele – bezieht. Hieraus ergeben sich zugleich Anforderungen an die theoriegeleitete Politikforschung, die über Kriterien wie Viabilität und Nutzen hinausgehen, sondern vor allem auch eine Auseinandersetzung mit den Regeln und Begriffen des Untersuchungsgegenstandes selbst zum Ausgangspunkt machen.
      PubDate: 2019-06-01
      DOI: 10.1007/s41358-019-00182-7
       
  • Die vielen Wahrheiten algorithmenbasierter Interpretation: „Die Wahrheit
           über Postfaktizität“ dekonstruiert
    • Abstract: Zusammenfassung In den letzten Jahren werden zur Interpretation von Textkorpora vermehrt computergestützte Verfahren des Text Mining genutzt, da Text as Data durch die Nutzung von Volltexten innovative Inhalts- und Diskursanalysen in Aussicht stellt. Text Mining in verstehend-interpretativer Perspektive rekurriert in der Politikwissenschaft häufig auf Methoden und Anwendungen, die in den Digital Humanities entwickelt wurden. Eine Hermeneutik digitaler Daten, als Basis valider Interpretationen, befindet sich in den Digital Humanities jedoch noch in der Entwicklung. Der vorliegende Artikel adressiert dieses Forschungsdesiderat und möchte einen Beitrag zur methodologischen Fundierung leisten, indem interpretative Pfadabhängigkeiten kontingenter methodischer Entscheidungen im digitalen Forschungsprozess identifiziert und problematisiert werden. Pfadabhängigkeiten bei der Interpretation können, wie im Rekurs auf die New Visual Hermeneutics herausgearbeitet wird, aus kontingenten methodischen Entscheidungen in jeder der distinkten, aber miteinander verbundenen, sechs Forschungsphasen resultieren. Exemplifiziert werden die interpretativen Pfadabhängigkeiten anhand einer methodenkritischen Analyse unseres Aufsatzes „Die Wahrheit über Postfaktizität“. Der Artikel kommt zu dem Ergebnis, dass die Herausforderungen bei der „digitalen“ Interpretation von Texten grundsätzlich den „analogen“ Herausforderungen – jedoch in verschärfter Form – ähneln. Dies betrifft insbesondere kognitive Biases bei der Auf- und Verarbeitung algorithmisch generierter Ergebnisse. Eine intersubjektive Nachvollziehbarkeit „digitaler“ Interpretationen großer Textkopora kann nur erreicht werden, wenn die methodischen Entscheidungen aller Forschungsphasen transparent sind.
      PubDate: 2019-06-01
      DOI: 10.1007/s41358-019-00178-3
       
  • Wie interpretieren wir: Emotionen und ihre Rolle bei der Konstruktion des
           (bedrohlichen) Anderen
    • Abstract: Zusammenfassung Der Beitrag beschäftigt sich mit dem Einfluss von Emotionen beim Vorgang des Interpretierens. Emotionen sind zu einem wichtigen Forschungsgegenstand in den Internationalen Beziehungen geworden. Daher ist es von Bedeutung, dass wir uns mit dem Zugang zu Emotionen auseinandersetzen. Hierbei spielt auch die eigene Emotionalität eine Rolle, denn die Art, wie wir etwas verstehen, ist auch emotional geprägt. Der Beitrag geht davon aus, dass Emotionen und Rationalität miteinander verbunden sind. Als Forschende sollten wir daher unsere Emotionalität als Teil der wissenschaftlichen Praxis reflektieren. Zudem versteht der Beitrag Emotionen auf verschiedenen, miteinander verbundenen Ebenen: Emotionen als Forschungsgegenstand, der empirische Zugang zu Emotionen, wie auch die Reflektion der Emotionalität beim Interpretieren. Als Illustration dient eine Fallstudie zur Interpretation von politischen Cartoons, der Schwerpunkt wird auf Selbst- und Fremdbilder und die Konstruktionen des (bedrohlichen) Anderen gelegt. Abschließend setzt sich der Beitrag mit der Reflektion der eigenen Emotionalität auseinander.
      PubDate: 2019-06-01
      DOI: 10.1007/s41358-019-00185-4
       
  • Interpretieren als transsituationale Praxis. Das Beispiel präventiver
           Polizeiarbeit als Professionspolitik
    • Abstract: Zusammenfassung Als Beobachterin von politischen Systemen und Praxen nimmt die Politikwissenschaft vielgestaltiges Prozessgeschehen in den Blick. Für ein ethnographisches Arbeiten bedeutet dies, sich der politischen Auf- und Entladung konflikthafter Angelegenheiten zu widmen, sowohl auf der Ebene unmittelbarer Interaktionen als auch inmitten gesellschaftlich-diskursiver Zusammenhänge. Doch wie lassen sich Daten für solche Fragen in einem reflexiven Prozess interpretieren' Im Beitrag wird Interpretation als ein methodisches Verfahren dargestellt, das Strategien zur Konzeptualisierung von Daten bereitstellt. Hierfür werden mit Clarkes Situationsanalyse (2009, 2014) und Scheffers transsequentieller Analytik (2008, 2013) zwei Ansätze aus Grounded Theory und Ethnographie miteinander verknüpft und das in eigenen Feldforschungen entwickelte Verfahren der transsituationalen Analyse anhand von Materialauszügen zur professionspolitischen Praxis in der Kriminalprävention illustriert.
      PubDate: 2019-06-01
      DOI: 10.1007/s41358-019-00180-9
       
  • Interpretationen in der Politikwissenschaft
    • Abstract: Zusammenfassung Wie alle sozialen Phänomene liegen auch die analytischen Entitäten der Politikwissenschaft nicht mit naturgegebenen Eigenschaften vor, sondern sie entstehen in sozialen Konstruktionsprozessen, die im Zuge wissenschaftlicher Forschung einer neuerlichen Interpretation unterzogen werden. In diesem Sinne ist jedes politikwissenschaftliche Arbeiten, ob positivistisch oder konstruktivistisch, ob verstehend oder erklärend, (in je spezifischer Weise) mit der Herausforderung des regelgeleiteten und nachvollziehbaren Interpretierens konfrontiert. Vor diesem Hintergrund führt der Artikel in den Sonderband der Zeitschrift für Politikwissenschaft ein, der das Ziel hat, eine Bestandsaufnahme zum Status, zur Praxis und zu den Implikationen von Interpretationen innerhalb der Politikwissenschaft vorzulegen und diese zugleich systematisch und über Teildisziplinen hinweg voranzutreiben.
      PubDate: 2019-06-01
      DOI: 10.1007/s41358-019-00188-1
       
  • Was ist Text'
    • Abstract: Zusammenfassung Interpretationen behandeln ihre Objekte im weitesten Sinne als Texte, auch wenn es sich dabei um politische Ereignisse oder ganze Gesellschaften handelt. Der Beitrag fragt darauf aufbauend, was ein ontologisch fundiertes Nachdenken über schriftliche Textobjekte (Text im engen Sinne) über die politikwissenschaftliche Interpretation solcher nichtschriftlichen Objekte und Probleme aussagen kann. Der Begriff Textobjekt wird dazu als die offene und unabgeschlossene Summe aller ontologischer Möglichkeiten des Text-seins definiert. Ein genauer Blick auf die verschiedenen Verwendungen des Interpretationsbegriffs in der Politikforschung zeigt, dass diese Ontologie der Textobjekte auch auf den weiten Textbegriff und damit auf alle interpretativen Ansätze der Disziplin zutrifft. Zum einen führt dies zur Erkenntnis, dass jeder interpretative Ansatz auf einer Entscheidung der Interpretin oder des Interpreten für oder gegen ontologische Möglichkeiten des interpretierten Objektes beruht. Diese Entscheidung bestimmt anschließend epistemologische Annahmen und zur Verfügung stehende Methodologien. Interpretative Ansätze können anhand dieser Struktur beschrieben und analysiert werden. Zum zweiten zeigt die vorgeschlagene Ontologie, dass Interpretationen das Sein ihrer Objekte selbst bestimmen, wenn auch unter deren Einfluss stehend. Die offene Ontologie von Text (im engen und weiten Sinne) verfestigt sich erst in der Interpretation. Ein ständiges Bewusstsein für beide Beobachtungen sollte fester Bestandteil jeder politikwissenschaftlichen Interpretation sein.
      PubDate: 2019-06-01
      DOI: 10.1007/s41358-019-00183-6
       
  • Interpretative Politikforschung und kausale Mechanismen
    • Abstract: Zusammenfassung Eine interpretative Politikforschung hat sich in den vergangenen zwanzig Jahren etablieren und verstetigen können, sie befindet sich jedoch in einer Defensivhaltung gegenüber den dominanten Strömungen der Politikwissenschaft. Hier soll nach Wegen gesucht werden, diese Defensive zu überwinden und durch eine geeignete Integration der Konzepte der „kausalen Mechanismen“ und des „process tracing“ interpretatives Erklären in den Katalog der Forschungsziele interpretativer Politikforschung aufzunehmen.
      PubDate: 2019-06-01
      DOI: 10.1007/s41358-019-00179-2
       
  • Der ‚March for Science‘ als Schauplatz der gesellschaftspolitischen
           Polarisierung zwischen Elite und Volk: ein interpretativer Beitrag zur
           Analyse von Postfaktizität
    • Abstract: Zusammenfassung Wissenschaftsverweigerung ist zu einem zentralen politischen Phänomen der Präsidentschaft von Donald Trump geworden. In Reaktion darauf haben sich bereits Anfang 2017 Wissenschaftler in den USA zusammengeschlossen, um die Wahrheit öffentlich zu verteidigen und auf die Gefahren von Trumps anti-wissenschaftlichem Kurs hinzuweisen. Der Höhepunkt dieser Proteste war der am 22. April 2017 organisierte March for Science, der im vorliegenden Beitrag einer interpretativen Analyse unterzogen wird. Dabei offenbart sich eine Trennung zwischen einer vermeintlich faktizitätsorientierten „Elite“ und einem emotionalen, unwissenden „Volk“, die sich als spezifischer Ausdruck einer grundlegenden gesellschaftspolitischen Polarisierung deuten lässt. Diese Verortung ermöglicht es gleichzeitig, den Wert eines interpretativen Zugangs zum gegenwärtigen Diskurs um Postfaktizität aufzuzeigen.
      PubDate: 2019-06-01
      DOI: 10.1007/s41358-019-00186-3
       
  • Der kürzeste Weg zwischen zwei Lagerfeuern. Ein Dialog zwischen
           interpretativen und postkolonialen Perspektiven der Internationalen
           Beziehungen
    • Abstract: Zusammenfassung Die Theorielandschaft der Internationalen Beziehungen ist plural geworden. Innerhalb der vielen Strömungen stellen postkoloniale Perspektiven einen derzeit besonders präsenten und durchaus provokativen Strang dar, der sich durch ideengeschichtliche und epistemologische Kritik auszeichnet und stattdessen nicht-eurozentrische Sichtweisen in den Vordergrund rückt. Parallel dazu gewinnt in den Internationalen Beziehungen ein Paradigma an Bedeutung, die ursprünglich von der Policy-Analyse ausgeht: Interpretation, als zunächst methodologisches, aber auch epistemologisches Prinzip, wird auch für das Feld der Internationalen Beziehungen relevant. Der Beitrag inszeniert einen Dialog zwischen interpretativen und postkolonialen Perspektiven, untersucht Verbindungen und Trennlinien beider Ansätze und entwickelt Ideen für wechselseitige Lernprozesse und Forschungsstrategien.
      PubDate: 2019-06-01
      DOI: 10.1007/s41358-019-00181-8
       
  • Europa im Kreuzfeuer der Argumente: Debattierwettbewerbe in der
           politikwissenschaftlichen Hochschullehre
    • PubDate: 2019-04-17
      DOI: 10.1007/s41358-019-00175-6
       
 
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