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Forum Modernes Theater
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ISSN (Print) 0930-5874
Published by Narr Francke Attempto Verlag Homepage  [13 journals]
  • Sprache und Hierarchie. Die Möglichkeit des Widerstands in
           internationalen Koproduktionen des Regisseurs Suzuki Tadashi

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      Authors: Terao; Ehito
      Abstract: Suzuki Tadashi (*1939) gehört zu den wichtigsten Theaterkünstler*innen in Japan. Er hat sein eigenes Schauspieltraining, die ‚Suzuki-Methode‘, entwickelt und sich in seinen Inszenierungen mit der De- und Rekonstruktion des Verhältnisses von Körper und Sprache beschäftigt. Im Jahr 2009 ließ der Regisseur in seiner Produktion Haisha-Nagaya no Kachi Kachi Yama, anders als in seinen bisherigen zahlreichen internationalen Produktionen, alle ausländischen Schauspieler*innen in japanischer Sprache spielen.
      PubDate: 2022-06-01
       
  • „But there is another side.“ Spielräume zwischen Markt und Kollektiv
           im frühen Living Theatre

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      Authors: Niethammer; Nora
      Abstract: In diesem Beitrag wird das New Yorker Living Theatre in seinen frühen Jahren beleuchtet, um den Versuch zu unternehmen, die Reflexion und Setzung der Gruppe als einen besonderen, kollektiven Spielraum aus einer mythisierten Verankerung in der geschichtlichen Darstellung zu lösen. Anhand eines erweiterten Materialrahmens, der z. B. administrative Unterlagen einschließt, lässt sich diskutieren, inwiefern sich die historiografisch zementierte Idee kollektiver Praxis nicht nur als Effekt politisch-ästhetischer Bestrebungen verstehen lässt, sondern auch als taktische Reaktion auf ökonomische Prozesse.
      PubDate: 2022-06-01
       
  • Enkulturativer Bruch und Formen der Vermittlung. Empirische Befunde zum
           deutschen Musiktheater

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      Authors: Meroth; Katja; Stauss, Sebastian
      Abstract: Der Beitrag unternimmt den Versuch, das Theater von René Pollesch strukturell als Komödie zu begreifen. Um dies zu tun, rücken die auffallenden kleinen Dinge und körperlichen Gesten der Schauspieler*innen wie das Gestikulieren oder Zappeln in den Vordergrund der Betrachtung, um als Elemente einer Komödienstruktur begriffen zu werden. Die Komödie ist für Pollesch ein Vehikel, über verschiedene Formen des Theaters, seine Spielweisen und Darstellungskonventionen zu sprechen.
      PubDate: 2022-06-01
       
  • Sarah Ralfs, Theatralität der Existenz. Ethik und Ästhetik bei Christoph
           Schlingensief, Bielefeld: transcript 2019, 344 Seiten

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      Authors: Zorn; Johanna
      Abstract: RezensionSarah Ralfs, Theatralität der Existenz.Ethik und Ästhetik bei Christoph Schlingensief,Bielefeld: transcript 2019, 344 Seiten.Im Angesicht des Todes, so die Ausgangsbeobachtungvon Sarah Ralfs, vollzieht sich im SpätwerkChristoph Schlingensiefs eine existentielleZuspitzung seiner konstitutiven transgressivenund intermedialen Ästhetik. Mit dieser Theseist zugleich die leitende Perspektive des Buchesartikuliert, die sich nicht auf die Suche nachBrüchen begibt, die das Œuvre vor und nach derKrebsdiagnose in zwei kategorial verschiedeneAbschnitte teilen, sondern die Theaterinszenierungensowie sämtliche öffentliche Äußerungen …
      PubDate: 2022-06-01
       
  • Astrid Schenka, Aufführung des offen Sichtlichen. Zur Poesie des
           Mechanischen im zeitgenössischen Theater, Bielefeld: Aisthesis Verlag
           2020, 269 Seiten

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      Authors: Burger; Franziska
      Abstract: 232 Rezensiondern auch die forcierte Einbindung der Künstler-Person in seine Inszenierungen gelten der Autorinals Exempel für die ubiquitäre Bezugnahmeauf die historische Tradition einer Entgrenzungder Kunstpraktiken. Detail- und geistreich sowiemit einer Vielzahl an informativen kunsttheoretischenund -historischen Einlassungenergänzt, zeigt die Lektüre von ATTA ATTA –Die Kunst ist ausgebrochen (2003) eindrücklich,wie die performativ vollzogene Kunst über Künste„neue Kunst-Welt-Relationen“ (S.
      PubDate: 2022-06-01
       
  • Leon Gabriel, Bühnen der Altermundialität. Vom Bild der Welt zur
           räumlichen Theaterpraxis, Berlin: Neofelis 2021, 351 Seiten

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      Authors: Rodatz; Christoph
      Abstract: 234 Rezensionkungskette“ (S. 175) aufbaut, wobei die inszeniertenLeerstellen eine besondere Rolle spielen.Im zweiten Teil wird anhand der Klanginstallationendes Schweizer KlangkünstlersZimoun die Varianz des Mechanischen untersucht:Dies meint die „Eigentümlichkeit“ (S. 208)der Materialien und Objekte, die Unvorhergeseheneszu evozieren vermag, genauso wie Momentedes Nicht-Funktionierens oder „Misslingen[s]“(S.
      PubDate: 2022-06-01
       
  • Autorinnen und Autoren

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      Abstract: Autorinnen und AutorenMaya Arad Yasur is a PhD candidate at Tel-AvivUniversity. Her research, supervised by Prof. GadKaynar Kissinger and Prof. Kati Röttger, deals withthe potential of narratology to serve as a dramaturgicalmatrix for performance analysis. Maya isalso a playwright known for her knotty andcomplex fractured narratives. Her plays (amongothers: Amsterdam, Suspended, God Waits at theStation) are published and staged worldwide.
      PubDate: 2022-06-01
       
  • The Makerly Text & the Spectatorly Text. A Narratological Analysis of
           Rimini Protokoll’s Remote Jerusalem

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      Authors: Ayad Yasur; Maya
      Abstract: Remote Jerusalem, a site-specific walking performance by German theatre group Rimini Protokoll, sets out to explore the ways in which we move through the urban “meadow” and to what extent these movements are manipulated or navigated and by whom. We can translate these questions into questions of dramaturgy: If we consider any performance-text as an urban meadow and the audience as a herd led by a shepherd, then we can ask: To what extent is the individual spectator manipulated by this shepherd'
      PubDate: 2022-06-01
       
  • Theatre of the Oppressed for Critical Peace Education Practice: Difficult
           Dialogues in the Turkish University Classroom

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      Authors: Gursel-Bilgin; Gulistan
      Abstract: This article emphasizes the urgent need for critical peace education practice in Turkish educational settings. The traditional teacher-centred pedagogies dominant in Turkish higher education make it difficult to employ critical pedagogies in ways relevant to students. This study proposes Theatre of the Oppressed as an invaluable instrument and medium to effectively employ critical peace education and investigates different sociological perspectives of societies, cultures and institutions.
      PubDate: 2022-06-01
       
  • Editorial

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      Authors: Balme; Christopher
      Abstract: EditorialChristopher Balme (München)Vielfalt und Diversität sind zwei Begriffe, diezur Zeit Konjunktur haben und auf kulturelleDifferenzen hinweisen. Beide sindtendenziell integrativ, zumindest geben sievor, kulturellen Unterschieden affirmativgegenüberzustehen. Wie steht es aber mitder Wissenschaft' Wieviel Vielfalt und Diversitätin der Methodologie und in denGegenständen verträgt eine Disziplin wie dieTheaterwissenschaft, ohne an Schärfe undVerbindlichkeit zu verlieren'
      PubDate: 2022-06-01
       
  • Performative Compassion: Blindness and Criticism in Milo Rau’s Mitleid.
           Die Geschichte des Maschinengewehrs (2016)

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      Authors: Climenhaga; Lily
      Abstract: “Performative Compassion” undertakes a close reading of Swiss-German director, Milo Rau’s 2016 co-production with Berlin’s Schaubühne am Lehniner Platz, Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs [Compassion: The History of the Machine Gun]. Mitleid, Rau’s first production with the Schaubühne and his first collaboration with Swiss actor, Ursina Lardi, serves as a direct response to then contemporaneous German refugee crisis.
      PubDate: 2022-06-01
       
  • Zappeln, Glitzern, Gestikulieren: Zum Verhältnis von Komödie, Subjekt
           und symbolischer Ordnung im Theater René Polleschs

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      Authors: Siegmund; Gerald
      Abstract: Der Beitrag unternimmt den Versuch, das Theater von René Pollesch strukturell als Komödie zu begreifen. Um dies zu tun, rücken die auffallenden kleinen Dinge und körperlichen Gesten der Schauspieler*innen wie das Gestikulieren oder Zappeln in den Vordergrund der Betrachtung, um als Elemente einer Komödienstruktur begriffen zu werden. Die Komödie ist für Pollesch ein Vehikel, über verschiedene Formen des Theaters, seine Spielweisen und Darstellungskonventionen zu sprechen.
      PubDate: 2022-06-01
       
  • Between Uncertainty, Submission and Hope - Experiences and Reflections on
           Waiting by Theater Migrants

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      Authors: Szymanski-Düll; Berenika
      Abstract: While flight and exile are primarily associated with movement, this article aims to examine their static side, focusing on the element of waiting in the refugee and exile processes of theatre migrants. Examining the memoirs of the playwright, theatre manager and journalist, Heinrich Börnstein (1805–1892), and the documentary stage production What They Want to Hear (2018, Kammerspiele München) by the Argentinian director Lola Arias, it seeks to identify the subjective experiences of waiting of individual theatre makers and asks how they are configured in different settings and over time, in specific geographic and political locations.
      PubDate: 2022-06-01
       
  • Editorial

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      Authors: Ernst; Wolf-Dieter; Klöck, Anja
      Abstract: EditorialWolf-Dieter Ernst (Bayreuth), Anja Klöck (Leipzig)Verfolgt man die aktuellen Debatten um denStrukturwandel der Stadttheater, so ist eineNeubestimmung des Berufsbildes der Schauspieler*innenunübersehbar: Mehr Autonomie,gerechte Bezahlung und Auswegeaus der Selbstausbeutung sind Programm.Die Debatten sind hitzig, Rücktritte beschäftigendie Kulturpolitik und Prozesse dieGerichte. 1 Die Konflikte, in deren ZentrumSchauspieler*innen stehen, betreffen alle Bereichevon Theaterarbeit: die prekär gewordenenArbeitsbedingungen, die Wahrungvon Persönlichkeits- und Grundrechten imwenig regulierten kreativen Prozess, denSchutz vor …
      PubDate: 2022-06-01
       
  • Künstlerische Autonomie im solidarischen Kollektiv' Paradoxe
           Selbstverständnisse und gefundene Spielräume von
           Ensembleschauspieler*innen in Stadttheaterbetrieben des 21. Jahrhunderts

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      Authors: Volkland; Anna
      Abstract: Schauspieler*innen als – heute in aller Regel befristet – an einem öffentlichen Repertoiretheater angestellte Ensemblemitglieder oder Gastierende befinden sich in der widersprüchlichen Position, sich einerseits als Künstler*innen zu definieren und im öffentlichen Diskurs auch als solche markiert zu sein, tatsächlich aber als Angestellte der Weisungsbefugnis einer Theaterleitung zu unterstehen und immer innerhalb einer Gruppe zu agieren.
      PubDate: 2022-06-01
       
  • Leistungskörper/Körperleistung' - Die Aufnahmeprüfung an
           Schauspiel(hoch)schulen aus ethnographischer Perspektive

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      Authors: Voss; Hanna
      Abstract: Ausgehend von einer Untersuchung der formalen Zugangsvoraussetzungen und Prüfungsmodalitäten der staatlichen Schauspiel(hoch)schulen des deutschsprachigen Raumes sucht der Beitrag anhand eines Vergleichs zweier Aufnahmeverfahren (Hannover, München/Otto Falckenberg) jene Faktoren zu ergründen, die kategoriale, unmittelbar am Körper ansetzende Zuschreibungen in Bezug auf angehende Schauspielende im Rahmen der Aufnahmeprüfung wahrscheinlich machen oder gar als ‚normal‘ bzw.
      PubDate: 2022-06-01
       
  • Stanislawski vs. Datensternchen: Fluide Spielräume junger Schauspielender
           im digitalen Zeitalter der Volksrepublik China

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      Authors: Rosarius; Raimund
      Abstract: Schauspielende nehmen in den Social Media der Volksrepublik China eine Sonderstellung ein. Ihre große Popularität, die sich auf anderen Produktionsräumen (Theater, Film, Fernsehen etc.) gründet, und durch die digitalen Plattformen weiter ausgebaut wird, beschert ihnen einen Einfluss, der Öffentlichkeit konfigurieren kann. Sie sind bevorzugte Zielscheibe für Kritik an (digitalen) Phänomenen, welche die Machthabenden als gesellschaftliche Fehlentwicklungen ausgemacht haben.
      PubDate: 2022-06-01
       
  • Spielraum, Intervention, Strukturwandel. Bertolt Brechts „kleine,
           wendige Truppen“ von 1956

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      Authors: Klöck; Anja
      Abstract: Die aktuellen Forderungen eines Strukturwandels an den deutschsprachigen Stadt- und Staatstheatern sind von einer Engführung von Ästhetik auf Intervention geprägt: An welchem Knotenpunkt zwischen Ästhetik, Politik, Theaterorganisation, Schauspielpraxis und Schauspielausbildung könnte man einen wirksamen Hebel für Veränderung ansetzen' Wo und wie soll man intervenieren, um die als veraltet oder zementiert empfundenen Strukturen zu verändern'
      PubDate: 2022-06-01
       
  • Unbestimmtheit üben. Kulturtheoretische Interventionen in den
           Schauspielunterricht

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      Authors: Rademacher; Daniel
      Abstract: Der Titel des Beitrags „Unbestimmtheit üben“ beschreibt scheinbar eine paradoxe Handlung. Unbestimmtheit lässt sich nicht einüben. Denn sie liegt außerhalb dessen, was sich kulturell bestimmen lässt. Und gerade weil das so ist, stellt kulturelle Unbestimmtheit einen spannenden Gegenstand für die künstlerische Forschung dar. Wenn das Potential des ‚Künstlerischen‘ darin liegt, fragwürdig gewordene Denktraditionen, leichtgläubigem Pragmatismus und institutionellem Alltag mit einem Schulterzucken zu begegnen, dann besitzt es womöglich auch das Potential, Unbestimmtheit als etwas zu verstehen, dass sich künstlerisch hervorrufen lässt.
      PubDate: 2022-06-01
       
  • „Schöpferin glücklicher Stunden…“ – Utopische Spielräume von
           Amateur-Schauspielerinnen im frühen 19. Jahrhundert

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      Authors: Wagner; Meike
      Abstract: Im frühen 19. Jahrhundert boten die massenhaft gegründeten Amateurtheater-Vereine bürgerlichen Frauen die Möglichkeit, in einem vor-professionellen Umfeld eine ästhetische Bildung zu erlangen, das Schauspielen zu erproben und gegebenenfalls sogar als mögliches Berufsziel anzuvisieren. Somit wurden die Spielräume für diese Frauen erweitert, denen im politischen und gesellschaftlichen Kontext der Zeit ansonsten wenig Möglichkeiten zur freien Entfaltung offenstanden.
      PubDate: 2022-06-01
       
  • Der pädagogische Spielraum. Die Schauspielerin als Rollenmodell der
           Emanzipation

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      Authors: Ernst; Wolf-Dieter
      Abstract: Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts entdeckten Schauspielerinnen die Selbst- und Ausbildung als neuen Spielraum für sich, wie sich exemplarisch an der von Louise Dumont und Gustav Lindemann gegründeten Schauspielschule in Düsseldorf aufzeigen lässt. Sie sahen sich als Rollenmodell für die nächste Generation und konnten die strukturelle Ungleichheit der Rollenvergabe, die ältere Schauspielerinnen klar benachteiligte, kompensieren; Schüler*innen wiederum projizierten Emanzipationswünsche auf die neue Schauspielschule und die in ihnen autonom wirkenden Schauspieler*innen.
      PubDate: 2022-06-01
       
 
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